Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clubs


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Re: Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clu

Beitragvon BuB » So 31. Mär 2019, 10:48

So, wie alle steuerzahlenden Bürger für alle hoheitlichen Leistungen aufkommen, ob sie wollen oder nicht. Und da gäbe es weitaus hinterfragenswerteres als die öffentliche Sicherheit...
Bild Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!!!Bild

Re: Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clu

Beitragvon Rapor04 » So 31. Mär 2019, 10:55

Wenn es vom jeeweiligen Land gesetzlich geregelt ist, sollte für die das übliche Maß hinaus gehende Kosten eine Rechnung erstellt werden.
Bei anderen zusätzlichen Dienstleistungen von Behörden wird das doch oft gemqacht.

Re: Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clu

Beitragvon s04ever » So 31. Mär 2019, 10:57

Noch einmal, was können die Vereine für diese Dumpfbacken? Die Gesellschaft hat sie hoch gezogen und dann auch für die Folgen zu zahlen. Gäbe es kein Fußball würden sie sich halt beim Handball prügeln oder einfach so Supermärkte stürmen. Die Vereine sind nicht die Verursacher. Zumal diese die Kosten eh von der Steuer absetzen und das Ganze eine Nullnummer wird.

Re: Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clu

Beitragvon ErwinK » So 31. Mär 2019, 12:03

Wenn wir, wie einiges es fordern, vom Verursacherprinzip ausgehen wollen, dann sind die Vereine raus, denn nicht sie sind die Verursacher von Krawallen. Sie sind im Gegenteil Opfer dieser Vollidioten, die sich im Licht des Fußballs und auf Kosten der Vereine prügeln, randalieren und zerstören.
Natürlich sind da Provinzclubs aus Freiburg oder Bochum weniger betroffen, denn wo wenig Licht ist, macht Randalieren auch weniger Spaß.
Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn die Vereine in einen Fond einzahlen, um überdurchschnittliche Kosten für die Sicherheit abzudecken. Da könnte man z.B. pro Eintrittskarte einen kleinen Betrag verwenden. Die DFL sollte sich dann nochmal in gleicher Höhe beteiligen. So könnte man mit 1 Euro pro Zuschauer (je 50 Cent der Club und die DFL) pro Saison allein in der 1. Liga auf einen zweistelligen Millionenbetrag kommen. Zusammen mit der 2. Liga käme man da auf etwa 18 Mio. Euro pro Jahr.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clu

Beitragvon driverx » So 31. Mär 2019, 12:54

ErwinK hat geschrieben:Wenn wir, wie einiges es fordern, vom Verursacherprinzip ausgehen wollen, dann sind die Vereine raus, denn nicht sie sind die Verursacher von Krawallen. Sie sind im Gegenteil Opfer dieser Vollidioten, die sich im Licht des Fußballs und auf Kosten der Vereine prügeln, randalieren und zerstören.
Natürlich sind da Provinzclubs aus Freiburg oder Bochum weniger betroffen, denn wo wenig Licht ist, macht Randalieren auch weniger Spaß.
Grundsätzlich würde ich es begrüßen, wenn die Vereine in einen Fond einzahlen, um überdurchschnittliche Kosten für die Sicherheit abzudecken. Da könnte man z.B. pro Eintrittskarte einen kleinen Betrag verwenden. Die DFL sollte sich dann nochmal in gleicher Höhe beteiligen. So könnte man mit 1 Euro pro Zuschauer (je 50 Cent der Club und die DFL) pro Saison allein in der 1. Liga auf einen zweistelligen Millionenbetrag kommen. Zusammen mit der 2. Liga käme man da auf etwa 18 Mio. Euro pro Jahr.


Bochum würde ich jetzt nicht als Provinz bezeichnen und BO-City hatte auch mal einen gewissen Ruf.

Logischerweise haben Vereine mit vielen Fans auch mehr Hohlbirnen unter ihren Anhängern. Zumindest in absoluten Zahlen.

Prozentual betrachtet ist das Randale-Potenzial in unteren Ligen wahrscheinlich eher größer.
Wenn Essen auf Oberhausen,Wuppertal oder D'dorf 2 trifft,muss da immer ganz viel Polizei dabei sein.

Konsequenterweise müsste man da auch Rechnungen schreiben. Dann können die aber gleich den Spielbetrieb einstellen.

Deswegen hat man in NRW auch sehr zurückhaltend auf das Urteil reagiert.

Als Pro-Argument wird also ausschließlich die Kohle herangezogen,die in den oberen Bereichen des Fußballs im Umlauf ist,da eine Grenze zu ziehen ist rein willkürlich.

Was die Idee eines Fonds angeht,da glaube ich an alles,aber nicht an Solidarität im Profifußball.
Spätestens Leipzig wird auf sein Friede-Freude-Eierkuchen Publikum hinweisen und sagen,ohne uns.

P.S.: Polizeiarbeit ist keine Dienstleistung, würde ich behaupten.

Re: Polizeikosten beim Fußball: 90 % für Beteiligung der Clu

Beitragvon pewpewlazorgunz » Do 4. Apr 2019, 11:12

Wer legt denn dann fest was ein Risikospiel ist? Die Polizei etwa? Wendt&co nutzen doch schon seit zig Jahren Fußballfans um Stimmung zu machen, wenn es wirklich so läuft, dass die Kosten von Vereinen getragen werden und nicht mehr aus dem eigenen Budget kommen, dann wird in Zukunft erstmal richtig aufgefahren.