US-Wahlen


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Re: US-Wahlen

Beitragvon Deichgraf06 » Mo 6. Feb 2017, 12:10

Lily the Pink hat geschrieben:Deichgraf, Bachelor? Pfff. Danach kommt ja noch was, woll? Und auch das habe ich inna Tasche. Und weiter geht's im "Uni-Establishment". ;-)


Master of was??? ....und inna Tasche nützt nicht viel, woll!
Haben die Abschlüsse denn noch so viel Wert wie vor "Bologna???

Nach dem DQR und EQR ist z.B. ein Friseurmeister mit einem Bachelor jeglicher Richtung gleichgestellt! Früher ( Diplom Abschlüsse) gab es so etwas noch nicht!
Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

Re: US-Wahlen

Beitragvon Lily the Pink » Mo 6. Feb 2017, 12:23

Master of Arts (M.A.) in der Tasche und - wie angedeutet - erfolgreich in der Anwendung. Mir wären btw. die Prä-Bologna-Studienbedingungen zur Erreichung eines Diploms lieber, weil weniger stressig, gewesen. Aber wir kennen ja das bürgerliche Leistungsprinzip: Per aspera ad astra. ;-)

Re: US-Wahlen

Beitragvon Deichgraf06 » Mo 6. Feb 2017, 12:55

Glückwunsch Lily!

Semper aliquid haeret
Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

Re: US-Wahlen

Beitragvon ErwinK » Mo 6. Feb 2017, 19:12

Lateiner unter sich...
Etiam tacere est respondere. Das würde so manchem hier gut zu Gesicht stehen.
Ut sementem feceris, ita metes. Auch diesen Spruch sollten sich manche zu Herzen nehmen.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: US-Wahlen

Beitragvon Der Olaf » Mo 6. Feb 2017, 19:58

Mein Latein sagt: principiis obsta :mrgreen: :mrgreen:

Mal was neues zum Thema Umfragen und Trump.

http://www.stern.de/politik/ausland/14-tage-im-weissen-haus---umfragen-sehen-donald-trump-auf-der-erfolgsspur-7313654.html

Viel entscheidender als diese Werte zu einzelnen Maßnahmen und Personalentscheidungen ist das Zutrauen in die Wirtschaftsmacht der USA. 50 Prozent der Befragten glauben, dass die amerikanische Wirtschaft im nächsten Jahr stärker sein wird als jetzt. Das sind 16 Prozentpunkte mehr als im Oktober vergangenen Jahres – der Wert unter Präsident Barack Obama damals lag bei 34 Prozent.

Das ist ein phänomenaler Anstieg. Der Wert von 50 Prozent wurde seit dem Start dieser Umfrage im Jahr 2009 noch nie erreicht. Da wundert es kaum, dass auch die Zukunft der nächsten Generation rosiger gesehen wird.



Lily, zählt der Stern jetzt zu den Fake News ?
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: US-Wahlen

Beitragvon Gelber Tyrion » Di 7. Feb 2017, 19:58

Die Amerikaner lieben ihren neuen Präsidenten ;)

Er ist einfach ein Macher und grandioser Self-Made Man........Yes.

Re: US-Wahlen

Beitragvon Der Olaf » Di 7. Feb 2017, 20:08

Gelber Tyrion hat geschrieben:Die Amerikaner lieben ihren neuen Präsidenten ;)

Er ist einfach ein Macher und grandioser Self-Made Man........Yes.


Wäre ich Amerikaner könnte die Versuchung bestehen die Frau Präsidentin zu lieben. :mrgreen: :mrgreen:
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: US-Wahlen

Beitragvon Lily the Pink » Di 7. Feb 2017, 20:17

Eine Kolumne des Konservativen Fleischhauer:
Pöbelherrschaft: Warum man als Konservativer gegen Trump sein muss
Wer nicht für uns ist, ist gegen uns - der Volkswille bin ich: Die Sprache des Präsidenten ist die Sprache der Revolution. Das Bürgertum darf nicht den Fehler wiederholen, sich die Feinde der Freiheit schönzureden. (...) Dass die Linke gegen Trump anrennt, ist nicht weiter verwunderlich. Aber ich beobachte mit Interesse, dass man sich auch rechts der Mitte in Stellung bringt. Der Konservative weiß besser als jeder andere, dass die Moral in den Institutionen liegt, nicht im Einzelnen. Deshalb liest man in Blättern wie dem "Weekly Standard", der zu den eloquentesten Verteidigern der Bush-Administration zählte, nun die ätzendsten Trump-Verrisse. Auch die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", das einzig wirklich konservative Blatt in Deutschland, lässt keinen Zweifel, wo die Redaktion steht, wenn es um Trump geht. "Dann helfe uns Gott", war ein Kommentar des Herausgebers Berthold Kohler zu den Erfolgsaussichten des Trumpismus überschrieben. (...)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 33290.html *)#Carl Schmitt :!:

Re: US-Wahlen

Beitragvon Gomez » Di 7. Feb 2017, 22:17


Re: US-Wahlen

Beitragvon Lily the Pink » Mi 8. Feb 2017, 00:09

Was der konservative Kolumnist Fleischhauer bei seiner Analyse der geistig-politischen Grundlagen des Trumpismus und gegenwärtiger Sehnsucht nach der Herrschaft von Autokraten und Volkstribunen leider aussparte, ist imho der notwendige Rekurs auf das Konzept der "konservativen Revolution" einer völkisch-nationalen Sammelbewegung in der Weimarer Republik. Ihr Hauptvertreter war Moeller van den Bruck, dessen Buchtitel "Das dritte Reich" von den Nazis als propagandistisches Schlagwort begierig übernommen wurde. So verwundert es auch nicht, dass diese Strömung mit ihren Kerngedanken zu einem Wegbereiter des NS wurde: eine starke Ablehnung des Parlamentarismus, einer pluralistisch verfassten demokratisch-rechtsstaatlichen Gesellschaftsordnung, der liberalen Grundwerte der Weimarer Verfassung, verbunden mit dem Ziel, einen autoritären Staat aufzurichten. Parallelen zu aktuellen Strömungen liegen allzu deutlich auf der Hand. Insofern gilt, solange die Schwelle noch nicht vollends überschritten ist: Principiis obstat!
Trumps Amerika: Wenn Demokratien kippen
Über den bedrohlichen Präsidenten Donald Trump und die Medien.
Tödlich ist am Ende die Gleichgültigkeit. Die Apathie. Das Gefühl von Machtlosigkeit. Und darum dann das tatenlose Schweigen. Man könne halt sowieso nichts tun, so denken Bürger, so denken Journalisten. In der Türkei war es so, in Ungarn auch, in Russland und China ist es seit Langem so; wird es so in den USA werden?
Wenn Demokratien kippen, geht das selten schnell. Nur den einen Augenblick, in dem es konkret wurde, den kann man in der Rückschau gut festmachen, denn meist war es eine Wahl. Wie konnte die Türkei Erdogan wählen, Russland Putin, Ungarn Orbán, wie konnte sich Amerika klaren Verstandes für Donald Trump entscheiden? Wenn politischer Diskurs dazu führt, dass dieser Diskurs sich selbst durch Demagogie ablöst, und wenn dann der Demagoge durch den demokratischen Prozess an die Macht gebracht wird, ersetzt sich die Demokratie womöglich selbst durch die Autokratie.
Und alles andere geschieht dann langsam; während manche Medien vor sich hin träumen und umso obsessiver jeden Warnenden für hysterisch erklären müssen.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/d ... 33439.html