Dampfsches Gesetz



Dampfsche Gesetze wiederholt bestätigt!

Beitragvon BomBast1847+1 » Sa 24. Nov 2018, 23:56

Nun ja, ... den Skeptikern wurde, diesmal von Vereinsseite, also der Mannschaft und ihrem Trainer, gleich im Doppelpack gehörig derbe eingeschenkt! :mrgreen:

Die Siege gegen Darmstadt und Aue haben eindrucksvoll die Herleitung und die Gültigkeit der eingehend beschriebenen Gesetzmäßigkeiten (siehe oben!) bestätigt.
Hiervon konnte sich nun wirklich jeder Interessierte, ob Laie oder Fachmann, an den beiden entsprechenden letzten Spieltagen eingehend überzeugen. Vieler Worte bedarf es dazu kaum noch. :)

Allerdings doch so viel: deutlich geworden ist auch, dass die Problematik(en) in den beobachteten Herbstzeiten (vulgo: "Herbstkrise") nicht den 'Dampfschen Gesetzen' zuzurechnen ist!

Wie bereits in Fachkreisen vermutet und nun eindrucksvoll untermauert, handelt es sich bei dem oftmals (bis regelmäßig) beobachteten Phänomen um eine "rekursive Spiegelung"; will sagen, i. E. um eine signifikant relevanzbezogene Verletztenkrise, also eine Häufung von außerplanmäßigen Ausfällen. Deren Auswirkung(en) ist abhängig von der Art der Ausfälle (materielle Relevanz), deren Dauer (temporäre R.) und selbstverständlich auch von den jeweils betroffenen Personen (ressourcenabhängige R.). Laienhafter ausgedrückt: es kommt eben darauf an, ob die "richtigen" Leute ausgefallen oder ob unverzichtbare Leistungsträger betroffen sind! :ugeek:

Es gab Mannschaften (und es wird sie auch wieder geben), die erst durch den Ausfall einiger Spieler nachhaltig stabilisiert werden konnten. Hierbei ist stets auch immer zu prüfen bzw. zu berücksichtigen, ob und inwieweit die Kaderzusammenstellung durch einen erfahrenen Fachmann oder von einem "Azubi" vorgenommen worden ist.

Manchmal wäre auch ein kurzfristiger oder dauerhafter Ausfall des Übungsleiters von Vorteil; aktuell bieten sich hierzu Duisburg und München als Studienobjekte an.

So, ... nun genug 'gefachsimpelt'..., denn für heute feiern wir gerne mit 'HansDampf' den verdienten Heimsieg und den nahezu endgültigen Beweis der Schlüssigkeit jener von ihm sehr frühzeitig entdeckten Gesetzmäßigkeiten rund um "unseren" VfL. :D


... sind wir immer noch die Bochumer Jungen ...

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon Elk » So 25. Nov 2018, 00:12

:D so isset.

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon Block A. » Sa 5. Jan 2019, 18:25

Ende Januar werden die Dampfschen Gesetze wieder auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden.

Heimspiel, volle Bude, man könnte nach oben aufschließen, nach dem 3er in Köln herrscht verhaltener Optimismus. Spricht also alles für einen höheren Tippgewinn von Hans.

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon Mr.Hahn » Sa 5. Jan 2019, 18:26

Volle Bude an einem Dienstag Abend?! Im Leben nicht.

Letztes Jahr kamen rund 17.000(auch Dienstag zur selben Uhrzeit). In diesem Bereich wird sich das m.E. wieder einpendeln. Ein kleines Plus vielleicht wegen dem erfolgreichen Köln Spiel.

Das Heimspiel danach gegen Paderborn könnte schon eher mit voller Hütte betitelt werden. Wird aber auch darauf ankommen, wie Duisburg und Sandhausen ausgehen.

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon BomBast1847+1 » Fr 1. Feb 2019, 12:35

Block A. hat geschrieben:Ende Januar werden die Dampfschen Gesetze wieder auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden.
...

Nun ja, was soll ich sagen?

Das Heer der Spötter und Realitätsverweigerer wird immer kleiner.
Und das ... mit Recht! :)

Das Spiel gegen Duisburg hat es erneut eindrucksvoll bewiesen: die Dampschen Gesetzmäßigkeiten gelten in ihrer Wirkmächtigkeit uneingeschränkt auch in 2019.

Zum Zwecke der Beweisführung war ich am letzten Dienstag, zusammen mit 'Tina van den Mar' (TvM), der stellvertretende Leiterin des 'Instituts für Phonometrie und Sportakustik' in Aurich, höchstselbst im Stadion aktiv, um verschiedene Akustikpegel zu ermitteln und Messungen vorzunehmen.
Die attraktive Holländerin hat, eigenen Aussagen zufolge, bereits verschiedene Vereine in Spanien, Frankreich und Portugal beim Stadionumbau beraten und war maßgeblich an der Planung und Errichtung des sogenannten "Kessels" (De Kuip) von Feyenoord Rotterdam beteiligt. Sie brachte somit, neben ihren Messeinrichtungen, also auch jede Menge Erfahrung mit ins Ruhrstadion.

Am Ende des Spieltags konnte Sie gemeinsam mit mir das folgende Fazit ziehen:
Der Ruhe und Besonnenheit des Bochumer Anhangs ist es zu verdanken, dass dieses Spiel fast mühelos gewonnen werden konnte!

In Halbzeit 1 haben zunächst eindeutig die Anhänger des MSV Duisburg die Stimmung phonetisch bestimmt. Der dadurch entstandene hohe AuSAt-Wert (der Wert gibt den Grad der Stimmung an, die regelmäßig bei Auswärtsspielen gemessen werden kann - "Auswärtsspielatmosphäre") hat die Mannschaft des VfL extrem begünstigt. Gut war auch, dass selbst nach dem 2:0 der Stimmungspegel bei den heimischen Fans keine extrem hohen Ausschläge erkennen ließ.
In der Halbzeit war es zum Beispiel im Stadion beinahe so ruhig, wie man es sonst nur von Trainingsspielen des VfL Bochum bei Concordia Wiemelhausen oder bei SV Vorwärts Werne gewohnt ist. Das mag vielleicht an der immer wieder schleppenden Abfertigung an den Getränkeständen gelegen haben, den fehlenden Speisealternativen (Cateringangebot - wie immer nur Bratwurst oder Brezel), möglicherweise hat auch der Zustand der Toilettenanlagen dazu beigetragen, aber vielleicht, VIELLEICHT ist es auch die Tatsache, dass sich immer mehr Anhänger die Dampfschen Gesetze zu eigen gemacht haben und sich daher akustisch entsprechend diszipliniert verhalten!?

Glücklicherweise hat ja auch der DFB durch die Ansetzung des Spiels an einem Dienstagabend dazu beigetragen, dass eine sogenannte Derby-Atmosphäre erst gar nicht entstehen konnte und die Ränge entsprechend große Lücken erkennen ließen.

In Halbzeit 2, das Spiel "plätscherte" so vor sich hin, ließen sich die frierenden Anhänger auch nicht durch einige, vermutlich zur Spielauflockerung eingestreute, Fehlentscheidungen der Unparteiischen zu akustischen Aktionen provozieren. Diese Mäßigung war gut, allerdings erlahmte nun zusehends auch die Unterstützung der Fans aus der Hafenmetropole; der AuSAt-Wert nahm dramatisch ab.
Da war es dann an Manuel Riemann, den entscheidenen Akzent bzw. Reiz zu setzen und die Duisburger endgültig in die Falle laufen zu lassen. Das nicht mehr für möglich gehaltene Tor der Duisburger "weckte", wie vom Torhüter, der ja auch schließlich in der Nähe des Fanblocks stand, sicherlich kalkuliert, die teilweise schon sehr stark alkoholisierten Anhänger und trieb sie zu phonetischen Höchstleistungen an.
Dadurch erwachte aber auch der VfL aus seiner Lethargie und der extrem gestiegene AuSAt-Wert führte zu einer konsequenten Defensivarbeit, wie man sie sonst nur bei Auswärtsspielen gegen extrem starke Gegner zu sehen bekommt, was dann auch den verdienten Sieg erbrachte. Glücklicherweise ließ der eigene Anhang die Mannschaft weitgehend "in Ruhe" arbeiten, so dass die Duisburgfans bis zum Schlusspfiff phonetisch das Übergewicht halten konnten.

Den schönen, wenn auch kalten Fußballabend, ließ ich dann zusammen mit meiner hinreißenen Begleiterin bei einigen Gläsern Rotwein (Cabernet Sauvignon aus dem Bordelais) ausklingen. Freudig gestimmt, wegen des insgesamt eigentlich seltenen Glücksmoments eines Heimsieges und stolz, einen weiteren Beweis für die Gültigkeit der Dampfschen Gesetze gefunden zu haben.


... 2. Liga tut schon weh ...

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon Thomas R. » Fr 1. Feb 2019, 12:55

Tolle Logik! Ich konnte beruflich leider nicht zum Spiel kommen, erfreue mich jetzt aber das ich indirekt damit zum Sieg beigetragen habe indem ich nicht vor Ort war.

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon Block A. » Fr 1. Feb 2019, 15:47

BomBast1847+1 hat geschrieben:
Block A. hat geschrieben:Ende Januar werden die Dampfschen Gesetze wieder auf ihre Gültigkeit hin überprüft werden.
...

Nun ja, was soll ich sagen?

Das Heer der Spötter und Realitätsverweigerer wird immer kleiner.
Und das ... mit Recht! :)

Das Spiel gegen Duisburg hat es erneut eindrucksvoll bewiesen: die Dampschen Gesetzmäßigkeiten gelten in ihrer Wirkmächtigkeit uneingeschränkt auch in 2019.

Zum Zwecke der Beweisführung war ich am letzten Dienstag, zusammen mit 'Tina van den Mar' (TvM), der stellvertretende Leiterin des 'Instituts für Phonometrie und Sportakustik' in Aurich, höchstselbst im Stadion aktiv, um verschiedene Akustikpegel zu ermitteln und Messungen vorzunehmen.
Die attraktive Holländerin hat, eigenen Aussagen zufolge, bereits verschiedene Vereine in Spanien, Frankreich und Portugal beim Stadionumbau beraten und war maßgeblich an der Planung und Errichtung des sogenannten "Kessels" (De Kuip) von Feyenoord Rotterdam beteiligt. Sie brachte somit, neben ihren Messeinrichtungen, also auch jede Menge Erfahrung mit ins Ruhrstadion.

Am Ende des Spieltags konnte Sie gemeinsam mit mir das folgende Fazit ziehen:
Der Ruhe und Besonnenheit des Bochumer Anhangs ist es zu verdanken, dass dieses Spiel fast mühelos gewonnen werden konnte!

In Halbzeit 1 haben zunächst eindeutig die Anhänger des MSV Duisburg die Stimmung phonetisch bestimmt. Der dadurch entstandene hohe AuSAt-Wert (der Wert gibt den Grad der Stimmung an, die regelmäßig bei Auswärtsspielen gemessen werden kann - "Auswärtsspielatmosphäre") hat die Mannschaft des VfL extrem begünstigt. Gut war auch, dass selbst nach dem 2:0 der Stimmungspegel bei den heimischen Fans keine extrem hohen Ausschläge erkennen ließ.
In der Halbzeit war es zum Beispiel im Stadion beinahe so ruhig, wie man es sonst nur von Trainingsspielen des VfL Bochum bei Concordia Wiemelhausen oder bei SV Vorwärts Werne gewohnt ist. Das mag vielleicht an der immer wieder schleppenden Abfertigung an den Getränkeständen gelegen haben, den fehlenden Speisealternativen (Cateringangebot - wie immer nur Bratwurst oder Brezel), möglicherweise hat auch der Zustand der Toilettenanlagen dazu beigetragen, aber vielleicht, VIELLEICHT ist es auch die Tatsache, dass sich immer mehr Anhänger die Dampfschen Gesetze zu eigen gemacht haben und sich daher akustisch entsprechend diszipliniert verhalten!?

Glücklicherweise hat ja auch der DFB durch die Ansetzung des Spiels an einem Dienstagabend dazu beigetragen, dass eine sogenannte Derby-Atmosphäre erst gar nicht entstehen konnte und die Ränge entsprechend große Lücken erkennen ließen.

In Halbzeit 2, das Spiel "plätscherte" so vor sich hin, ließen sich die frierenden Anhänger auch nicht durch einige, vermutlich zur Spielauflockerung eingestreute, Fehlentscheidungen der Unparteiischen zu akustischen Aktionen provozieren. Diese Mäßigung war gut, allerdings erlahmte nun zusehends auch die Unterstützung der Fans aus der Hafenmetropole; der AuSAt-Wert nahm dramatisch ab.
Da war es dann an Manuel Riemann, den entscheidenen Akzent bzw. Reiz zu setzen und die Duisburger endgültig in die Falle laufen zu lassen. Das nicht mehr für möglich gehaltene Tor der Duisburger "weckte", wie vom Torhüter, der ja auch schließlich in der Nähe des Fanblocks stand, sicherlich kalkuliert, die teilweise schon sehr stark alkoholisierten Anhänger und trieb sie zu phonetischen Höchstleistungen an.
Dadurch erwachte aber auch der VfL aus seiner Lethargie und der extrem gestiegene AuSAt-Wert führte zu einer konsequenten Defensivarbeit, wie man sie sonst nur bei Auswärtsspielen gegen extrem starke Gegner zu sehen bekommt, was dann auch den verdienten Sieg erbrachte. Glücklicherweise ließ der eigene Anhang die Mannschaft weitgehend "in Ruhe" arbeiten, so dass die Duisburgfans bis zum Schlusspfiff phonetisch das Übergewicht halten konnten.

Den schönen, wenn auch kalten Fußballabend, ließ ich dann zusammen mit meiner hinreißenen Begleiterin bei einigen Gläsern Rotwein (Cabernet Sauvignon aus dem Bordelais) ausklingen. Freudig gestimmt, wegen des insgesamt eigentlich seltenen Glücksmoments eines Heimsieges und stolz, einen weiteren Beweis für die Gültigkeit der Dampfschen Gesetze gefunden zu haben.


... 2. Liga tut schon weh ...


I m such an ignorant fool !!

Begehe ich doch 2 Frevel gleichzeitig und beklagte auf der einen Seite den weinerlichen Fan, welchem es am Dienstag zu kalt, zu früh oder auch zu spät für einen Besuch an der Castroper gewesen ist. Darüber hinaus, was noch gravierender ist, vergesse ich es die Dampfschen Gesetze im Auge zu behalten.

Zum Glück waren viele VfLer diesbezüglich achtsamer und sind entweder daheim geblieben, oder haben sich im Stadion ruhig verhalten.

Gut so, wir haben die 3 Punkte geholt :)

Daher Prösterchen zum Wochenende. „ Ich trinke Jägermeister, da er 56 Kräuterlein aus Gottes herrlicher Natur enthält.“

Auswärtssieg!

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon BomBast1847+1 » Fr 1. Feb 2019, 17:48

Thomas R. hat geschrieben:... Ich konnte beruflich leider nicht zum Spiel kommen, erfreue mich jetzt aber das ich indirekt damit zum Sieg beigetragen habe indem ich nicht vor Ort war.

Das, werter 'Thomas R.', hast du völlig richtig geschlussfolgert. Weiter so... 8-)
qed.

... Bochum, Bochum, du bist meine Welt...

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon BomBast1847+1 » So 3. Feb 2019, 16:33

Diesmal auch ohne eigenes Zutun:

BESTÄTIGT! :)

Dank an die Mannschaft und den leidensfähigen Tainer.

Dank aber auch an die 'Klassetruppe' von SANDHAUSEN, die sich der Wissenschaft geopfert und sich nicht hat täuschen lassen und sich nie aufgegeben hat. :geek:

... auf deiner Königsallee finden keine Modenschauen statt ...

Re: Dampfsches Gesetz

Beitragvon Block A. » So 3. Feb 2019, 16:41

BomBast1847+1 hat geschrieben:Diesmal auch ohne eigenes Zutun:

BESTÄTIGT! :)

Dank an die Mannschaft und den leidensfähigen Tainer.

Dank aber auch an die 'Klassetruppe' von SANDHAUSEN, die sich der Wissenschaft geopfert und sich nicht hat täuschen lassen und sich nie aufgegeben hat. :geek:

... auf deiner Königsallee finden keine Modenschauen statt ...


Wenn es Ernst wird, kannst du einem Teil der Truppe die Qualität absprechen. Platz 8 - die Tabelle lügt nicht.

Jacobi 1880, schmeckt mit 18 und mit 80.