Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg


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Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Macke99 » Di 9. Jan 2018, 14:52

Carri on hat geschrieben:Und wenn, wie durch ein (Euro-/Seinsch-) Wunder diese Barrieren in Bösensell auf einmal viel kleiner und plötzlich ganz schnell überwunden wären ??
.

!!
Warum wohl kommt Münster bei vielen Projekten nicht in die Gänge?
Mehr braucht man nicht zu sagen. Die können und wollen es hier einfach nicht. Oder andersrum: Schaut Euch Projekte an, die woanders umgesetzt werden. Dann weiß man Bescheid.

Wenn man wirklich was will, dann geht das schneller, als das, was uns die Schnarchnasen in Münster weismachen wollen. Punkt.

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Macke99 » Di 9. Jan 2018, 14:55

Relic hat geschrieben:Im Übrigen war bei den erforderlichen Genehmigungsverfahren nicht die Rede von 3 bis 4 Jahren, sondern vielmehr von 12 bis 15 Jahren. Das mal nur so am Rande.

Was für ein Schwachsinn. Sorry.
Hat das Verfahren für ein Stadion in Mönchengladbach, Freiburg, Sinsheim oder Augsburg etwa so lange gedauert? Jetzt bitte ich Dich aber. Dich wollte einer verarschen, sonst gar nix. Und weil Du, wie wir eigentlich alle, keine Ahnung haben, wird so ein Mist erzählt. Genau das zeigt, wie hier in Münster mit dem SCP umgegangen wird. Scheixxe labern, damit die dummen Preussen-Fans und vor allem die Mitglieder, die in den nächsten Tagen die Ausgliederung beschließen, so einen Mist glauben. Damit die Stadt bis in alle Ewigkeiten mit dem Verein machen kann, was er will. Und allen Ernstes fallen Leute immer noch darauf rein. Hammer.

PS. Warum wohl siedeln so viele Firmen mittlerweile von Münster nach Senden-Bösensell um und verlegen dorthin Ihre Firmensitze?
Zuletzt geändert von Macke99 am Di 9. Jan 2018, 15:05, insgesamt 3-mal geändert.

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Abi (Taucher) » Di 9. Jan 2018, 14:58

Relic hat geschrieben:Ochottechott!

Dieser mit der Materie vertraute Beamte der Stadt Münster ist, man mag es kaum glauben, selber Anhänger des SCP. Also nix mit "ein Schelm, wer Böses dabei denkt."

Und dem mit allem Nachdruck auf Präzision stehenden Kollegen bleibt es natürlich unbenommen, zu obiger Thematik auf dieser Plattform abgegebene Hinweise, Informationen, die dem Grunde nach lediglich allen mit dem Verein in irgendeiner Weise verbundenen Anhängern zugute kommen sollten, weiterhin als völlig irrelevant zu bezeichnen.
Im Übrigen war bei den erforderlichen Genehmigungsverfahren nicht die Rede von 3 bis 4 Jahren, sondern vielmehr von 12 bis 15 Jahren. Das mal nur so am Rande.

Und jetzt?

Sicherlich kann dies von mit reichlich Kompetenz und präzisem Hintergrundwissen gesegneten regelmäßigen Plattformbesuchern sofort dementiert werden. Sollen ja nur 3 Jahre bis zum ersten Spatenstich sein, wenn die Politik mitspielt...

:lol: :lol: :lol: :lol:

Ich kann nicht mehr...hab zwar da nicht soviel Plan von, wie dieser Hohe Beamte...
Aber der war gut.
Wie oben schon jemand anderes schrieb:
Wenn man von seiner gewohnten "Arbeit" ausgeht, dann ist womöglich 15 Jahre noch zu tief gegriffen.
:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
S t a d e M u n i c i p a l
SCHÖN HIER!
Nazis Raus!

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Jack_1906 » Di 9. Jan 2018, 15:00

12-15 Jahre? Auf der Party war wohl viel Alkohol im Spiel, oder?
Der aktuelle Regionalplan ist seit 2014 in Kraft, seitdem wurden einige Änderungen bereits beschlossen. Diese Verfahren haben meistens weniger als ein Jahr in Anspruch genommen!
Man kann also innerhalb eines Jahres den Regionalplan ändern und dann innerhalb eines weiteren Jahres den Flächennutzungsplan bzw. den Bebauungsplan auf kommunaler Ebene aufstellen. Mit ein wenig zeitlichem Puffer sind 3 Jahre realistisch, selbst wenn noch Umwelt-, Lärmschutz- und Verkehrsgutachten erstellt werden müssen.

Hier übrigens die bisherigen Änderungen des Regionalplanes:
http://www.bezreg-muenster.de/de/region ... index.html
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe. Nicht dafür, was Du verstehst.

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon SteinfurterSCP06 » Di 9. Jan 2018, 15:07

Relic hat geschrieben:Ochottechott!

Dieser mit der Materie vertraute Beamte der Stadt Münster ist, man mag es kaum glauben, selber Anhänger des SCP. Also nix mit "ein Schelm, wer Böses dabei denkt."

Und dem mit allem Nachdruck auf Präzision stehenden Kollegen bleibt es natürlich unbenommen, zu obiger Thematik auf dieser Plattform abgegebene Hinweise, Informationen, die dem Grunde nach lediglich allen mit dem Verein in irgendeiner Weise verbundenen Anhängern zugute kommen sollten, weiterhin als völlig irrelevant zu bezeichnen.
Im Übrigen war bei den erforderlichen Genehmigungsverfahren nicht die Rede von 3 bis 4 Jahren, sondern vielmehr von 12 bis 15 Jahren. Das mal nur so am Rande.

Und jetzt?

Sicherlich kann dies von mit reichlich Kompetenz und präzisem Hintergrundwissen gesegneten regelmäßigen Plattformbesuchern sofort dementiert werden. Sollen ja nur 3 Jahre bis zum ersten Spatenstich sein, wenn die Politik mitspielt...

Genehmigungsverfahren dauern in Deutschland recht lange, im Gegensatz zu anderen Ländern. Trotzdem halte ich 12-15 Jahre für völlig aus der Luft gerissen. Es gibt zwar extreme Beispiele in bestimmten B-Planverfahren, aber das ist nicht der Regelfall. Diese Verfahrensdauer ist meistens dann gegeben, wenn gegen die Aufstellung Klageverfahren anhängig sind.
Jack hat plausibel verdeutlicht, wie es bei anderen Stadionprojekten gelaufen ist. Dort lagen zwischen der Planung und der Fertigstellung 3-5 Jahre. Und dieses ist auch meine Erfahrung aus meiner Tätigkeit im Rat, wo ich auch im Planungsausschuss saß. Vielfach kommt es zudem zu Verzögerungen, weil sich die Politik nicht einig wird. Und da sind wir dann bei den Machenschaften, wie sie in Münster praktiziert werden. Wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg. Und in Münster scheitert vieles schon am Willen.

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Relic » Di 9. Jan 2018, 16:30

Macke99 hat geschrieben:
Relic hat geschrieben:Im Übrigen war bei den erforderlichen Genehmigungsverfahren nicht die Rede von 3 bis 4 Jahren, sondern vielmehr von 12 bis 15 Jahren. Das mal nur so am Rande.

Was für ein Schwachsinn. Sorry.
Hat das Verfahren für ein Stadion in Mönchengladbach, Freiburg, Sinsheim oder Augsburg etwa so lange gedauert? Jetzt bitte ich Dich aber. Dich wollte einer verarschen, sonst gar nix. Und weil Du, wie wir eigentlich alle, keine Ahnung haben, wird so ein Mist erzählt. Genau das zeigt, wie hier in Münster mit dem SCP umgegangen wird. Scheixxe labern, damit die dummen Preussen-Fans und vor allem die Mitglieder, die in den nächsten Tagen die Ausgliederung beschließen, so einen Mist glauben. Damit die Stadt bis in alle Ewigkeiten mit dem Verein machen kann, was er will. Und allen Ernstes fallen Leute immer noch darauf rein. Hammer.

PS. Warum wohl siedeln so viele Firmen mittlerweile von Münster nach Senden-Bösensell um und verlegen dorthin Ihre Firmensitze?


Wie, was für ein Schwachsinn?

Tut mir leid, ich finde es eher schwachsinnig und von daher reichlich naiv zu glauben, nur weil Genehmigungsverfahren über Stadionneubauprojekte in Mönchengladbach, Freiburg, Sinsheim, Augsburg oder sonst wo in dieser Republik relativ zügig abgewickelt wurden, Vergleichbares auch auf unsere Situation 1 zu 1 zu übertragen.
Von, wie du es schreibst, Scheixxe labern, dumme Preußenfans verarschen etc.pp. kann überhaupt keine Rede sein.
Warum auch, dazu hatte der Kerl, der nach eigenem Bekunden starker Anhänger des SCP ist, überhaupt keine Veranlassung.
Da kann dann auch ruhig in aller Ausführlichkeit und plausibel erklärt werden, wie toll es an anderer Stelle mit Stadionprojekten vom Zeitrahmen her gelaufen ist. Zur Kenntnis nehmen sollte man allerdings in diesem Zusammenhang, dass seinerzeit alle Beteiligten bei Planung und Realisierung der Stadionneuprojekte mehr oder weniger an einem Strang gezogen haben und demzufolge Verzögerungen kaum ins Gewicht fielen.
Letztlich eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg eines solch hehren Vorhabens.

Da muss ich zweifellos, Jack_1906, viel Alkohol zu mir nehmen, diese Vorstellung von „an einem Strang ziehen“ in Bezug auf unsere Situation vollends aufbringen zu können. :lol:

Aber egal, nach alledem scheint es für das Gros der hier mitlesenden und schreibenden User so gut wie sicher zu sein, dass nach vollzogener Ausgliederung das Projekt des Stadionneubaus außerhalb Münsters sofort und vor allem erfolgversprechend angestoßen wird......, weil ja alles so einfach und vollkommen problemlos ist.

Na ja, wer´s glaubt.
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Gib dem Luder ordentlich Puder! Kleiner Scherz am Rande, aber im Prinzip isses so.
Bild

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Jack_1906 » Di 9. Jan 2018, 17:50

Relic hat geschrieben:Da muss ich zweifellos, Jack_1906, viel Alkohol zu mir nehmen, diese Vorstellung von „an einem Strang ziehen“ in Bezug auf unsere Situation vollends aufbringen zu können. :lol:

Mal ehrlich: ich habe Dir dargelegt, dass eine Regionalplanänderung durchaus in einem Jahr durchgeführt werden kann, eine Änderung eines Flächennutzungs- oder Bebauungsplanes ist auch innerhalb eines Jahres möglich. Zum Bauantrag müssen gewisse Gutachten vorhanden sein. Auch diese nehmen inklusive Verwaltungsentscheidung über den Bauantrag kein Jahr in Anspruch!
Da teilweise einige Schritte parallel verlaufen können, sind somit 3 Jahre bis Baubeginn eine mehr als realistische Zeit, die auch andere Stadion-Projekte eingehalten haben. Da auch in Hoffenheim, Wolfsburg oder Augsburg der Regionalplan geändert werden musste, sind das durchaus vergleichbare Zeiten!

Wenn Dir jetzt also jemand jetzt etwas von 12-15 Jahren erzählt, dann labert der Blödsinn! Der Verwaltungstechnische Aufwand ist in deutlich kürzerer Zeit zu schaffen, einzig Verzögerungen wegen Klagen oder aus politischer Richtung könnten eine solch lange Zeit bewirken! Von denen scheint aber Dein Verwaltungsbeamter nicht gesprochen zu haben, zumindest redest Du explizit von den Genehmigungsverfahren, die bereits weit über die 3 Jahre hinaus gehen würden!

Also entweder fragst Du den Verwaltungsbeamten noch mal, was er genau meinte oder oder Du siehst ein, dass es nach objektiven Kriterien (Seite des Regierungspräsidiums MS) und bestätigt durch den Steinfurter mit Ratserfahrung sowie vergleichbare Projekte in anderen Städten keinen Anhaltspunkt gibt, dass die Planungsphase hier zwingend mehr als 3 Jahre beanspruchen wird!

Zumindest nicht, wenn sich nicht Betroffene oder politische Akteure quer stellen, was dann jedoch nichts mehr mit dem Planungsverfahren an sich zu tun hat!
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe. Nicht dafür, was Du verstehst.

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Mattes75 » Di 9. Jan 2018, 18:49

Also relic, da hat man dir aber wirklich nen Bären aufgebunden.
Natürlich kann es Schwierigkeiten bei solchen Bebauungsverfahren geben, die das Ganze verlangsamen oder sogar zum Scheitern bringen.
Das kennen wir beim SCP ja zur genüge und ist deswegen nichts Neues.
Und glaubst Du, das ein Politikprofi wie Strässer nicht genau weiß, was für Schwierigkeiten auf den Verein warten werden!!? Und ein Seinsch, der das hier ja schon kennt und in Augsburg so ein Verfahren schon durhgeführt hat!!?
Aber dein Verwaltungsbeamter hat ja vom Verfahren an sich gesprochen, wie du sagst. Und das normale Verfahren dauert nicht länger, wie Jack und Steinfurter hier schon geschrieben haben. Und keine 12-15 Jahre.
Und wie es um eventuelle Klagen oder den genauen politischen Willen der Parteien an einem möglichen Standort stehen wird, kann weder dein Verwaltungsbeamter aktuell sagen, noch irgendjemand anderer.
Ob man am Ende nur 3 Jahre oder doch 5 oder 7 Jahre warten muss, sollte unser kleinstes Problem sein.
Fussballfans sind keine Verbrecher!!

Münster - Erphoviertel - Hier schlägt das Herz des Fußballs

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon hansindersahne » Di 9. Jan 2018, 20:26

Bei allem was ihr hier so schreibt, vermengt ihr ein privates Bauvorhaben mit einem kommunalen Auftraggeber.
Ich würde sofort 15 Jahre unterschreiben, wenn die Stadt Münster Auftraggeber wäre. Gottlob wird sie das im Falle eines Baus in Bösensell nicht sein.

Re: Ausgliederung: Am (Ent)Scheideweg

Beitragvon Macke99 » Di 9. Jan 2018, 20:36

Relic hat geschrieben:Zur Kenntnis nehmen sollte man allerdings in diesem Zusammenhang, dass seinerzeit alle Beteiligten bei Planung und Realisierung der Stadionneuprojekte mehr oder weniger an einem Strang gezogen haben und demzufolge Verzögerungen kaum ins Gewicht fielen.
Letztlich eine unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg eines solch hehren Vorhabens.

!!!
Genau DAS ist doch Punkt, worüber hier schon seit Jahrzehnten diskutiert wird!!
Die Stadt Münster mit all Ihren Politikern, Bürgermeistern, alteingesessenen Polenzes und Twenhövens oder Verwaltungsangestellten, die teils billigend inkaufnehmend oder sogar absichtlich Fallstricke in Bebauungspläne (z.b. die Thematik „Wassergewinnung Geist“, Hammer Str.) einbauen, damit sie gekippt oder hinausgezögert werden können, wollen es einfach nicht! DESHALB dauern Verfahren hier so lange!
Und genau DESHALB wollen Strässer und Co. nach Bösensell. Weil der SCP keine Zeit mehr hat. Weil man eben nicht mehr darauf wartet, das irgendwann in 5-10 Jahren die Stadt schon wieder mit der Nieberdingstr. um die Ecke kommt. Weil Sie hoffen, daß es in Senden, Greven oder sonstwo außerhalb schneller geht. Weil man ihnen dort eben signalisiert, AN EINEM STRANG mit dem SCP ziehen zu wollen. Und das ist, Du sagst es ja richtigerweise, die Grundvoraussetzung für so ein Projekt.
Zuletzt geändert von Macke99 am Di 9. Jan 2018, 20:57, insgesamt 1-mal geändert.