Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort etc


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Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Standfußballer » Mi 13. Mär 2019, 13:31

Einfach alles abzusperren ist für mich kein Konzept sondern Aktionismus.
Dafür brauche ich dann aber keine Sicherheitsexperten.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Adlertraeger » Mi 13. Mär 2019, 15:19

Macke99 hat geschrieben:Du wirst sicherlich gelesen haben, das eine überwältige Mehrheit der Münsteraner und auch der SCP-Mitglieder es befürwortet, das der Standort an der Hammer Straße „gesichert“ wurde. Von Durchdrücken kann also keine Rede sein.

Das Argument erinnert mich ein wenig an die Brexit Entscheidung. Gab es jemals eine konstruktive, gemeinsame Veranstaltung von Stadt, Verein, Umlandgemeinden, in denen man, ganz objektiv, die Vorteile, die Nachteile und die Konsequenzen auf den Tisch gelegt hat um für sich entscheiden zu können?
Ich kann emotional gut damit leben, dass, sollte es so kommen, wir an der Hammer Str. bleiben. Das ist aber in Bezug auf den Komfort und die Spieltagsorga reiner selbstmord.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Macke99 » Mi 13. Mär 2019, 18:49

Klein Peppi hat geschrieben:Eine Frage an dich: Meinst Du, die gestrige Verkehrsführung sei die "Erprobung" eines Verkehrslenkungskonzepts gewesen?

Ja, ich denke im weiteren Sinne. Denn das ganze geht/ging meiner Meinung nach in die Richtung eines Konzepts, das sich auch im Verkehrsgutachten/Plan für den Bebauungsplan Berg Fidel wiederfindet.
Das Problem ist, daß es zur Zeit eine große Baustelle an der Ecke Siemensstraße-Trauttmannsdorfstr. gibt, bei der die Ampelschaltung katastrophal ist, ich kann das tagtäglich auf meinem Weg von und zur Arbeitsstelle sehr gut beobachten. Das hat aber nichts mit dem Fußballspiel selber zu tun, hatte aber gestern natürlich Einfluss auf den kompletten Verkehr in dem gesamten Gebiet Hammer Straße quasi ab Soccerhalle, Trauttmansdorffstr., Loddenheide, usw.
Ich persönlich bin gestern nach dem Spiel, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, auf der Hammer Str. vom Trinkgut kommend am Stadion vorbei Richtung B51 Autobahn gefahren und kam super durch.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon since72 » Fr 15. Mär 2019, 09:20

Klein Peppi hat geschrieben:Trump ist auch Realität ;-)


Trump ist ein Alien!
>>>Jetzt sind wir dran!!!<<<

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Jack_1906 » Sa 16. Mär 2019, 09:53

Macke99 hat geschrieben:
Klein Peppi hat geschrieben:Eine Frage an dich: Meinst Du, die gestrige Verkehrsführung sei die "Erprobung" eines Verkehrslenkungskonzepts gewesen?

Ja, ich denke im weiteren Sinne. Denn das ganze geht/ging meiner Meinung nach in die Richtung eines Konzepts, das sich auch im Verkehrsgutachten/Plan für den Bebauungsplan Berg Fidel wiederfindet.
Das Problem ist, daß es zur Zeit eine große Baustelle an der Ecke Siemensstraße-Trauttmannsdorfstr. gibt, bei der die Ampelschaltung katastrophal ist, ich kann das tagtäglich auf meinem Weg von und zur Arbeitsstelle sehr gut beobachten. Das hat aber nichts mit dem Fußballspiel selber zu tun, hatte aber gestern natürlich Einfluss auf den kompletten Verkehr in dem gesamten Gebiet Hammer Straße quasi ab Soccerhalle, Trauttmansdorffstr., Loddenheide, usw.
Ich persönlich bin gestern nach dem Spiel, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, auf der Hammer Str. vom Trinkgut kommend am Stadion vorbei Richtung B51 Autobahn gefahren und kam super durch.

Sollte man ein Verkehrskonzept nicht erst dann testen, wenn auch alle Parameter passen? Wenn irgendwo eine Baustelle ist, dann muss das mit einfließen und man kann nicht einfach so agieren, als wenn es diese Baustelle nicht gäbe.

Aber auch dann sollte man eines bedenken: Das umgebaute Stadion soll ja mal von der doppelten bis dreifachen Menge an Zuschauern besucht werden. Da wird es in einem städtischen Rahmen immer deutliche Belastungen für den Verkehr und damit für die Anwohner geben. Hammer Straße, Trautmannsdorffstraße, Siemensstraße und Am Berg Fidel werden immer starken Belastungen ausgesetzt werden, egal wie man die Verkehrsströme lenkt. Ein Stadion in einem urbanen Gelände zu bauen (renovieren), wenn es Alternativen an anderen Stellen gegeben hätte, ist nun einmal suboptimal.

Und da kommen wir zur Meinung der Bevölkerung: es ist durchaus Aufgabe der Politik, eine Volksmeinung auf Umsetzbarkeit und mögliche Alternativen abzuklopfen. Das Beispiel Brexit wurde hier ja schon genannt. Und ich denke, wenn man mal eine Umfrage startet, ob es eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich geben sollte oder ob die Steuern und Sozialabgaben gesenkt werden sollen, dann wird es dafür vielleicht auch eine Mehrheit geben. Ob es deswegen sinnvoll oder machbar ist, dies umzusetzen, steht wiederum auf einem anderen Blatt.

Zumal wir jetzt auch noch eines bedenken müssen: Es gibt eine Mehrheit, die die Sicherung des Standortes befürworten. Diese Umfrage stammt meines Wissens aber aus einer Zeit, in der die Neubaupläne bereits vom Tisch waren. Das bedeutet, dass es in dieser Umfrage die Alternative "Umbau" ja gar nicht mehr gab. Ich hab zwar grad keine anderen Zahlen vor liegen aber zumindest rein theoretisch könnten viele derjenigen, die jetzt für die Sicherung sind, vorher noch für den Neubau gewesen sein.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Macke99 » Sa 16. Mär 2019, 12:41

40 Millionen Steuergelder sollen in die Hammer Str. investiert werden, 75% der Münsteraner finden das in Ordnung, 80% freuen sich, das das Stadion in Münster verbleibt. Unser Verein nimmt diese Zukunftsperspektive gerne an und schaut nach vorne. Man könnte auch sagen, man hat es nun irgendwie geschafft, eine breite ideelle und auch finanzielle Zustimmung für dieses Projekt zu erzeugen. Nicht nur in der Münsteraner Bürgerschaft, sondern insbesondere auch bei vielen Fans und Mitgliedern, die sich nun ebenfalls freuen. Vor nicht allzu langer Zeit wäre das fast undenkbar gewesen.
Ich persönlich schaue nun nach vorne und zerbreche mir nicht mehr den Kopf darüber, ob es nicht finanziell irgendwie interessanter (ja, für wen eigentlich, dem Steuerzahler, dem Verein, oder wem?) gewesen wäre, in Bösensell oder sonstwo ein neues Stadion zu bauen. Ich glaube, dieser finanzielle Aspekt war im übrigen auch nie das entscheidende Kriterium vieler Bürger und Fans für oder gegen eines der beiden Stadion-Alternativen.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon schwarz-weiß-grün 06 » So 17. Mär 2019, 15:58

Macke99 hat geschrieben:40 Millionen Steuergelder sollen in die Hammer Str. investiert werden, 75% der Münsteraner finden das in Ordnung, 80% freuen sich, das das Stadion in Münster verbleibt. Unser Verein nimmt diese Zukunftsperspektive gerne an und schaut nach vorne. Man könnte auch sagen, man hat es nun irgendwie geschafft, eine breite ideelle und auch finanzielle Zustimmung für dieses Projekt zu erzeugen. Nicht nur in der Münsteraner Bürgerschaft, sondern insbesondere auch bei vielen Fans und Mitgliedern, die sich nun ebenfalls freuen. Vor nicht allzu langer Zeit wäre das fast undenkbar gewesen.
Ich persönlich schaue nun nach vorne und zerbreche mir nicht mehr den Kopf darüber, ob es nicht finanziell irgendwie interessanter (ja, für wen eigentlich, dem Steuerzahler, dem Verein, oder wem?) gewesen wäre, in Bösensell oder sonstwo ein neues Stadion zu bauen. Ich glaube, dieser finanzielle Aspekt war im übrigen auch nie das entscheidende Kriterium vieler Bürger und Fans für oder gegen eines der beiden Stadion-Alternativen.

Auf der anderen Seite werden Zukunftsperspektiven aus welchen Gründen auch immer versemmelt. Ganz schnell interessiert sich nur noch eine Minderheit für einen Stadionumbau für die 4. Liga.
Viele werden eine solche Investition ganz schnell ablehnen, sollte der zu befürchtende Supergau eintreten. Aber dann hätte sich die Stadt tatsächlich mal so richtig selbst verarscht.
SCP - Ein Verein mit Nebenwirkungen - Kann für Dauerdepression sorgen!

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Mattes75 » So 17. Mär 2019, 17:04

Daher ist es ja aktuell das Ziel, die Absichtserklärung in verbindliche Verträge zu schreiben. Dann ist die Liga nämlich ganz egal.
112 Jahre Tradition aber keine Zukunft!?!
Quo Vadis SCP?!?

Münster - Erphoviertel - Hier schlägt das Herz des Fußballs

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Tigeradler » Mo 18. Mär 2019, 12:04

Ich bin auch Münsteraner seit Geburt, Preußen-Fan, zähle mich aber eher zu denjenigen, die Bauchschmerzen bei 40 Millionen plus x Investition in die Hammer Str. haben. Machen wir uns nichts vor, sowas wird dann am Ende doch in 99% der Fälle eher teurer als günstiger.

Warum bin ich skeptisch? Dieses Stadion hat mehr oder weniger nur einen Zweck und das ist Fußball. Weder die Rolling Stones noch Helene Fischer werden dort gastieren und auch die Zeugen Jehovas mieten sich lieber ein anderes Stadion für ihren Sektenquatsch.

Aber ist der Verein überlebensfähig in Liga 3? Auf eine Sicht von sagen wir 10 Jahre? Im Moment zeigt eigentlich alles nach unten und damit meine ich zwar auch, aber nur zu einem kleinen Teil, die aktuelle spielerische Entwicklung.

Ein Trainer, der trotz wohl fehlender Anschlussanstellung abspringt, obwohl er doch eigentlich noch gar nichts vorzuweisen hat und sich das nicht leisten kann. (ich glaube ja immer noch, dass sich Anti gehörig zwischen die Stühle gesetzt hat...welcher Verein besser als der SCP WILL Anti denn und warum?! Weil er bisher überall so erfolgreich war und Liga 2 kann?? Ich lache gleich...) Weil die Perspektive fehlt...wer sollte das besser beurteilen können, als der Trainer. Wenn der in SEINER Situation schon von selbst geht...na dann Prost Mahlzeit.

Im Moment weiß ich gar nicht ob ich traurig bin, wenn uns die Mehrzahl der Spieler verlässt, ich sehe da bei ganz wenigen Akteuren den nötigen Einsatz in der jetzigen Situation. Aber WER soll denn bei Preußen spielen wollen, der uns wirklich weiterhilft? Für ein ganz schmales Gehalt und wenig Perspektive?! Ja, hungrige Regionalligaspieler (die stehen aber auch überall sonst auf dem Zettel und wo gehen die dann wohl hin...?) und Leute, die in Liga3 sonst nichts mehr bekommen. Das kann auch ganz schnell schief gehen, wer garantiert, dass uns diese Mischung für 10 Jahre in Liga 3 hält, von irgendwelchen Aufstiegen möchte ich hier gar nicht anfangen.

Wir haben mMn einen überforderten sportlichen Leiter, der zu jung und unerfahren ist. Gerade in der jetzigen Situation. Und wenn er der Bruder vom Papst wäre, was nützt uns das? Preußen ist unattraktiv für die Spieler, die wir bräuchten. Von Go-Walther-Go höre und sehe ich überhaupt nichts mehr. Der ist jetzt beleidigt, weil seine Stadionmacher-Sache völlig daneben gegangen ist, warum auch immer. Ja, danke für das Darlehen, welches uns wohl den Hals gerettet hat, aber hätte er dieses auch gegeben, wenn völlig klar gewesen wäre, dass Bösensell scheitert?! Geschäftsmänner ticken da anders, aber das könnt ihr sehen, wie ihr wollt.

Und unser Präsident, den ich seit Amtsantritt kritisch sehe. Politikersprech vom Allerfeinsten, mit den Sesselkleberfähigkeiten von einstmals. Die Ausgliederung propagiert, die wohl nötig war...aber auch ein buntes, tolles Bild gemalt, wie großartig danach alles werden würde. Wer sich da nicht an Wahlversprechen eines Politikers erinnert fühlt, dem ist einfach nicht zu helfen. 'Schauen wir mal, was dann nach der Wahl wirklich passiert...'

Er hätte nach dem Scheitern von Bösensell zurücktreten müssen. Das war einfach zu sehr mit seinem Namen verbunden. Endlos forsche Sprüche raushauen kann ich auch...zum Schluss ist nichts davon geblieben. Wo ist der Präsident eigentlich gerade, äußert er sich auch mal öfter zu unserer im Moment kritischen Lage, wie auch immer?!
'Hallo, Tauchstation, könnt ihr uns hören?!'

Jetzt versucht er irgendwie, das Angebot der Stadt zu nutzen, als der Macher, Planer hinter den Kulissen...das hat ja schon einmal prima geklappt...in meinen Augen der falsche Mann für schwierige Zeiten und eine schwierige Zukunft.

Und jetzt kommen wir zu meiner Aussage vom Beginn...warum habe ich bei 40Millionen plus x Bauchschmerzen? Wobei es mich einen Dreck interessiert, was andere Städte in 'ihre' Vereine investieren und warum, wenn die da Spaß dran haben, meinetwegen, ich bin Münsteraner und mich interessiert Münster, nicht Aachen, Kaiserslautern oder Taka-Tuka-Land.

Hier ist über Jahrzehnte so viel verpennt worden im Umfeld des Vereins, Selbstdarsteller, Versager, wir stehen eigentlich zurecht da, wo wir stehen, ganz ohne Fanbrille. Ein 'gerechtes' Ergebnis der verkorksten Vereinspolitik seit annodazumal. Und momentan, mit allen Faktoren gehen wir eher in Liga 4 in einem Zeitraum von 5-10 Jahren, als hier ewig in Liga 3 vor uns hin zu dümpeln. Von einem Aufstieg will ich gar nicht reden, es sei denn, wir lachen uns auch einen Scheich oder Russen an, der dann das KFC- oder 1860-Spiel spielt. Dann bin ICH aber weg und kehre Preußen den Rücken, dann ists mir eh egal. Soll derjenige dann aber auch das Stadion finanzieren.

40 Millionen plus für auf mittelfristige Sicht die Regionalliga? Oder den Tabellenkeller in Liga 3? Kommen dann mehr Zuschauer, oder habe ich da was nicht verstanden? Ich könnte mit jedem x-beliebigen User dieses Forums durch Münster gehen und an vielen Ecken zeigen, wo das Geld sinnvoller investiert werden könnte. Mir sind zB intakte Schulen dann doch einen Tacken wichtiger als ein Fußballverein....der in Liga 4 auch in dem Steinbruch spielen kann...who cares?!

Münster hat nicht mehr sooo viel Mittel und Spielraum...das war einmal. Auch dank der Grünen, die aufgrund unserer hier gemeldeten Studentenschaft ihre Ergebnisse einfahren und Politik betreiben dürfen...die CDU machts doch eh mit jedem, solange sie an der Macht kleben können, so wie Mutti. Wenig Geld für Schulen (ich arbeite in dem Bereich und sehe Dinge, die ihr so nicht seht und mitbekommt...), aber Hauptsache, die Fahrradstraßen etc kommen reichlich...danke liebe Grüninnen.

Stadion ja gerne, so viel Geld dafür zahlen, obwohl es dringendere und wichtigere Dinge gibt, nein. Die fetten Jahre in MS sind finanztechnisch schon länger vorbei. Wir sind die am schnellsten wachsende Großstadt Deutschlands und es kommen eher nicht die Wohlsituierten. Wenn ich die die Wahl zwischen Mülheim oder Duisburg-Marxloh und Münster hätte...tja...Hartz 4 oder Billigjobs gibt es hier wie dort, aber die Kinder haben eine andere Perspektive...das ist in Elterngesprächen immer wieder zu hören.
Ob das für Münster eine gute Entwicklung bedeutet, kann jeder selbst beurteilen.

MEIN Fazit (und dazu kann natürlich jeder eine eigene Meinung haben, ob jetzt mit der absoluten Preußen-Fanbrille oder nicht...):

Selbst finanziertes Stadion, ob in Bösensell oder sonstwo, gerne. Von der Stadt investierte ~50 Millionen in einen Verein, der so auf der Kippe steht in jeglicher Hinsicht...eher nicht. Da überwiegt dann meine Liebe zu Münster die Nähe zum SCP deutlich. Für ein leck geschlagenes Schiff baut man auch keinen neuen Yachthafen, sondern schaut erst einmal, ob dieses es überhaupt noch zurück ans Ufer schafft.

Und DAS ist Vereinssache. Go-Walther-Go, MM, unser toller Präsi, aber da habe ich ganz, ganz wenig Hoffnung.

So, und jetzt können mich die mit der exklusiven schwarz-grünen-Brille gerne lynchen, jedem seine Meinung.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Mattes75 » Mo 18. Mär 2019, 12:29

Deine Bauchschmerzen zu den 40Mio plus X werden hier doch von sehr vielen geteilt, tigeradler! Oder hast du die Diskussionen hier nicht verfolgt?
Ein Stadionneubau mit Geld von Stadioninvestoren hat glaube ich jeder, der nicht partout an der Hammerstrasse bleiben wollte, für sinnvoller angesehen. Nur die Politiker der Stadt eben nicht.
Das diese Politiker jetzt Gelder locker machen, die die Stadt MS eigentlich, wie du richtig sagst, woanders besser einsetzen müssten, ist ja umso unverständlicher in Hinblick darauf, dass der Neubau für die Stadt deutlich billiger gewesen wäre.
Aber das ist nun mal gescheitert. Und jetzt kann der SCP doch nicht sagen, ne lieber Rat, lass mal stecken, wir lassen hier alles wie es ist.
Dann wird der SCP tatsächlich bald die Liga in die unteren Ligen verlassen und da auch nicht mehr rauskommen.
Was deine Meinungen zu MM, Strässer und Co angehen will ich nix sagen. Sind nunmal deine Meinungen. Ich sehe das anders, auch wenn ich mir bei Strässer mehr öffentliche Präsenz wünschen würde. Da ist er mir zu still.
Dein Argument, jetzt soviel Geld für einen Club auszugeben, der bald wohlmöglich in der 4. Liga spielt ist übrigens genau das Totschlagargument, welches die Politik und die Neubaugegner jahrelang als erstes benutzt haben. Werdet erstmal sportlich Erfolgreich, dann gibts auch ein Stadion. Das es genau so nicht funktioniert in der heutigen Zeit, haben selbst die Politiker in MS anscheind kapiert.
Eine Anmerkung noch zu Seinsch und warum er öffentlich nicht in Erscheinung tritt.
Soweit ich weiß, und da kann man mich gerne verbessern, ist Seinsch seit längerem ernster erkrankt und daher öffentlich nicht in Erscheinung getreten. Intern arbeitet er allerdings mit den Gremien regelmäßig zusammen und ist in die Planungen involviert.
112 Jahre Tradition aber keine Zukunft!?!
Quo Vadis SCP?!?

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