Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort etc


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Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon águia1906 » Di 19. Dez 2017, 10:14

Schnittiges Ding, das hat einen sehr individuellen Charakter.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon 4400 » Di 19. Dez 2017, 10:41

Die Stadien Neu- oder Ausbauten der heutigen Zeit sind ja alle sehr austauschbar, vergleichbar und kostengünstig zweckmäßig bis richtig scheiße.

Ausnahme in Deutschland vielleicht nur St. Pauli und durch die Fanbeteiligung die neue "Alte Försterei", welche ich noch ganz interessant finde.

Auch wenn ich Purist und Fußballromantiker bin, muss ich gestehen, dass diese Pläne schon recht ansprechend aussehen und einen ganz eigenen Charme haben.

Mattes75 hat geschrieben:https://www.wsv1954.de/stadion-umbau



Das ist wirklich mal modern und innovativ. Bei dem ganzen städtebaulichen, architektonischen Einheitsbrei wirklich mal ein mutiger großer Wurf und wirklich etwas besonderes.


In Münster hätte es theoretisch mit der - für damalige Verhältnisse- mutigen Architektur des Stadttheaters oder der Bücherei doch eine gewisse Tradition.

Was wäre so eine mutige, starke Idee in Berg Fidel oder an der Steinfurter Straße etc. in Kooperation mit der Uni, oder an der an der Nieberdingsstraße, Haverkamp (in Kooperation mit der Kunst, Kultur und Musikszene oder der Halle Münsterland etc. mal geil. Ein Traum.Aber Münster verschläft die Gegenwart und die Zukunft einfach und ist nicht mutig genug und sieht nicht die potenzialle eines solchen Projektes

Wuppertal geht damit voran und würde damit Maßstäbe setzen. NEID und Respekt an Wuppertal, sollte das alles so umgesetzt werden.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Jack Hard » Di 19. Dez 2017, 11:11

Der Entwurf vom WSV erinnert mich ein wenig an ein Nutzungskonzept, das bereits ähnlich in der Schweiz (neues Wankdorf-Stadion und das Stadion in Basel) oder in den Niederlanden (bei Roda Kerkrade) umgesetzt worden ist und auch eine Zeit lang für einen geplanten Neubau des Grotenburg-Stadions in Krefeld angedacht war, wo in der Tribüne bspw. Büros der Stadt geplant waren und eine Kita.

Ziel des Ganzen ist klar, dass das Stadion nicht 335 Tage im Jahr leer steht, sondern täglich genutzt werden kann, entweder durch die Integration von Shopping- und Erlebnis-Angeboten (Bern/Kerkrade) oder durch die Integration einer Seniorenresidenz und von Büroflächen (Basel) in den Stadionbaukörper. Insbesondere dort, wo ein Stadionstandort eher zentral liegt und nicht auf der "grünen Wiese" umsetzbar war (aus welchen Gründen auch immer).

Ich verstehe auch nicht, warum die Stadt einen Stadionneubau nicht als Chance nutzt, um bspw. an der Steinfurter Straße den Baukörper auch als Versorgungszentrum (vgl. Bern mit COOP) und die Parkplätze in der Woche als Park and Ride Platz für die Berufspendler zu nutzen. Denn aus meiner Sicht wäre es sinnvoller den Pendlern ein Alternativ-Angebot zum "in die Stadt fahren" zu bieten, als mit "Tempo 30" und "Fahrbahnverengungen" das Pendeln noch mehr zur Hölle zu machen - aber das ist ein anderes Thema.
Oder wie bereits angesprochen ein Stadion hinter der Halle Münsterland anzusiedeln, als "Open Air" Konzert-Halle und / oder als Hotspot für die Künstler-Szene am Hawerkamp o.ä. zu nutzen.

Aber der Drops ist leider schon längst gelutscht - ich verstehe es aber trotzdem nicht!!!!
Zuletzt geändert von Jack Hard am Di 19. Dez 2017, 11:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Mattes75 » Di 19. Dez 2017, 11:41

Ja. Da gebe ich euch recht. Es gibt auch in Münster soviele Möglichkeiten Konzepte miteinander zu verbinden, Projekte zusammen zufassen. Aber mutig, innovativ oder kreativ ist in Münster leider nur ein kleiner Teil der Gesellschaft und der ist nicht in der Politik oder der Kaufmannschaft zu finden. Da hat man eher Angst vor neuem und das der Status, den man hat, eventuell kleiner werden könnte. Dass das Gegenteil der Fall ist, will keiner sehen.
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Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon dike77 » Mi 20. Dez 2017, 20:15

hansindersahne hat geschrieben:
Der ist im übrigen von der Partei, die Herrn Klas eine politische Heimat geboten hat. Der wiederum unseren damaligen Vorstand ernsthaft untergejubelt hat, das man von den 5 Mio für die Tribüne die dicken Karren finanziert hat. Sinngemäß.
Egal welche Partei oder welches pöstchen. Wenn Geld ins Spiel kommt werden alle dumm. Gier frisst Hirn.


Über fünf Jahre ist dieser Artikel alt...hach ja:
http://www.wn.de/Muenster/2012/05/Warum ... sychologen

Jahrelang lieferten sich Stadtdirektor Hartwig Schultheiß ( CDU ) und Stadtbaurat Gerhard Joksch (Grüne) einen Wettstreit im Rathaus, wer der bessere Bauexperte sei. Schultheiß entschied das Rennen für sich, weil die damalige schwarz-gelbe Ratsmehrheit im Jahr 2006 den Arbeitsvertrag von Joksch nicht verlängerte.

Als Ratsmitglied der Grünen ist Joksch inzwischen ins Rathaus zurückgekehrt und pflegt – gemeinsam mit seinen Parteifreunden Helga Bennink und Hery Klas – seinen Groll gegen Schultheiß. Genau dieser Groll überlagerte jetzt die Preußen-Debatte. Recht forsch legte Schultheiß – frei nach dem Motto: „Ich rette die Preußen – ein reichlich unausgegorenes Stadion-Konzept vor. Joksch und Co. nahmen es auseinander und beherzigten dabei die Devise: „Wenn wir Schultheiß treffen wollen, müssen wir auf die Preußen einprügeln.


Warum komm ich darauf? Heute ein neuer WN-Artikel zu Joksch, die Kacke brodelt sich langsam bei ihm zusammen.

http://www.wn.de/Muenster/3098507-Stadt ... sch-erneut

Hach unsere Grünen. Immer aufrichtig, immer ehrlich. Ich fand es damals auch klasse wie Hery Ratsmitglieder welche die Preußen-Logen benutzen wegen Befangenheit ausschließen wollte.

PS: Und ja, ich finde man darf hier gerne über eine Person diskutieren, die seine Kleinkriege bewußt auf dem Rücken des Vereins ausgetragen hat.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon dike77 » Mi 10. Jan 2018, 18:50

Der Zoo hat einen neuen Masterplan und will bis 2030 59 Mio investieren

http://www.wn.de/Muenster/3120904-Moder ... o-Muenster

Wovon natürlich ein nicht unerheblicher Teil von der Stadt kommen soll :lol:

20 Mio extra zwischen 2019 und 2022 zusätzlich zu einem gesteigerten järhlichenZuschuss. Na auf die Diskussionen im Rat bin ich nun gespannt 8-)

Den städtischen Fraktionsspitzen wurde der Masterplan am Dienstagabend präsentiert. Der jährliche Zuschuss soll von 3,8 auf 4,8 Millionen Euro steigen. Dazu hofft die Zoospitze auf einen städtischen Investitionszuschuss von jährlich fünf Millionen Euro in den Jahren 2019 bis 2022.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Eagle-rider » Mi 10. Jan 2018, 19:25

Ich finde allerdings, dass der Zoo das Geld auch gebrauchen kann, um die Haltung der Tiere zu verbessern. Das sollte eine Stadt tragen können und wollen. Was mich viel mehr aufregt ist, dass der gute Herr Reiners und seine Trottelarmee wieder einen rausgehauen haben.
http://m.wn.de/Muenster/3120304-Streit- ... erbehoerde

Ich denke, wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum in MS? Aber jetzt opfert diese Partei einen riesen Wohngebiet, weil ihnen die Behörde, die als Kompromiss auch auf das Gelände soll nicht passt. Man kann kritisch sein was die Abschiebepraxis angeht, aber so eine Behörde ist definitiv nötig. Den Grünen in MS geht es nicht darum Probleme zu lösen. Das sind Kleingeister. Dabei ist die Partei auf Bundesebene teilweise sogar ganz kompetent...
Pro neues Stadion, zur Not eben außerhalb!

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Martin » Do 18. Jan 2018, 08:50

Nach der Debatte ist vor der Debatte

http://www.wn.de/Muenster/3131247-Stadi ... -Fahrt-auf
Münster braucht ein neues Stadion

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon SteinfurterSCP06 » Sa 27. Jan 2018, 22:02

Mir wurde gerade mitgeteilt, dass Christoph Strässer heute Abend beim Ball des Sports in seiner Festrede ausgesagt haben soll, dass eine Einigung in der Stadionfrage kurz bevor stünde. Die Quelle möchte ich nicht nennen, aber sie ist ganz dicht dran.
Was das aber genau bedeuten soll, darüber wurde mir nichts gesagt. Insofern kann man diese Aussage vielfach deuten.
Steht eine Einigung mit den Investoren bevor?
Ist man kurz davor mit einer auswärtigen Stadt oder Gemeinde einig zu sein?
Gibt es etwas neues aus dem Rathaus in Münster?
Ich will hoffen, dass man in Kürze mehr dazu erfahren wird.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Macke99 » Sa 27. Jan 2018, 23:06

Ich würde darauf tippen, das es sich eventuell um eine grundsätzliche Einigung bzgl. des Grundstücks handelt, sodaß man dann konkret in die Gespräche mit dem Rat der Gemeinde xy einsteigen kann.