Viele Köche verderben den Brei ?


Moderatoren: Erwin u Helmut, EddieW

Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Rogerg » Mo 3. Jun 2019, 10:04

Wenn man sich anschaut wer alles für den sportlichen Bereich demnächst Verantwortung übernehmen soll, fragt man sich, ob da nicht einige zuviel an Bord sind bezw. noch kommen.
Schneider Vorstand Sport, Reschke Kaderplaner, Sportdirektor wird noch gesucht, Trainer Wagner, Co Trainer Bühler, plus weitere Trainer die übernommen worden sind. Dann haben wir noch Axel Schuster ( Atlatus von Heidel ) sowie Teammanager Asa.
Ich möchte mal wissen wie die Kompetenzen verteilt werden ? Da blickt am Schluss doch keiner mehr durch.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon us.online » Mo 3. Jun 2019, 10:29

Bei Axel Schuster wird es doch sicher eine Freistellung geben, sobald ein Nachfolger gefunden ist.

Axel Schuster wird mit Sicherheit seinen beruflichen Weg doch eher weiter als rechte Hand von Heidel sehen, denn hier auf Schalke.

BWG

U.
Es ist zwar alles kein Geheimnis und ich stehe auch dazu, doch wäre es schön, diese Zeilen nicht 1 zu 1 im Internet wieder zu finden.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon hannover1958 » Mo 3. Jun 2019, 10:35

Letzte Saison hatten wir gefühlt nur einen Koch. Und der war vermutlich irgendwann total überfordert (zeitlich) und hat die Brocken hingeworfen.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Der Jörch B. » Mo 3. Jun 2019, 10:45

Rogerg hat geschrieben:Wenn man sich anschaut wer alles für den sportlichen Bereich demnächst Verantwortung übernehmen soll, fragt man sich, ob da nicht einige zuviel an Bord sind bezw. noch kommen.
Schneider Vorstand Sport, Reschke Kaderplaner, Sportdirektor wird noch gesucht, Trainer Wagner, Co Trainer Bühler, plus weitere Trainer die übernommen worden sind. Dann haben wir noch Axel Schuster ( Atlatus von Heidel ) sowie Teammanager Asa.
Ich möchte mal wissen wie die Kompetenzen verteilt werden ? Da blickt am Schluss doch keiner mehr durch.


Warum stellt man schon wieder Dinge in Frage, die bei anderen Vereinen schon länger Usus sind? Trainer und Co-Trainer sind ja jetzt keine Neuerung. Asa und Schuster sind noch komplett in der Schwebe. Damit bleiben Schneider, Reschke und Mister X übrig. Guckt man beispielsweise nach Frankfurt sitzen dort Bobic, Hübner und Manga. Warum bekommen andere Verein sowas hin? Es geht doch um Aufgabenverteilung. Daran ist Heidel bei uns kläglich gescheitert.
Am Ende ist wichtig, dass die Handelnden Personen wissen, wer wofür verantwortlich ist.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Rogerg » Mo 3. Jun 2019, 11:13

Mein Beitrag war ja auch in erster Linie als Frage gedacht. Als Diskussionsgrundlage. Wenn es funktionieren sollte bin ich der erste der gratuliert.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Dorstener » Mo 3. Jun 2019, 12:02

Ich denke, es ist wichtig, dass Leute mit Kompetenz den Verein führen. Wenn diese Kompetenz auf mehrere Schultern verteilt ist, kann das dem Verein doch nur gut tun. Jedes erfolgreiche Unternehmen hat für verschiedene Bereiche auch verschiedene Ansprechpartner, die in ihrem Bereich hohe Kompetenz besitzen.

So langsam sollte der Verein mal in der modernen Marktwirtschaft ankommen. ;)
Bild
Wolf Fuss: 97 haben die Fans gesagt: Datt erzähl ich noch meine Enkel! Und jetzt?
Vermutlich: Datt erzähl ich noch meine Enkel ihre Kinder!

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Migge » Mo 3. Jun 2019, 13:08

ich bin da etwas hin- und hergerissen (vermutlich wie rogerg, weshalb er wohl diesen thread geöffnet hat):
- zum einen sicherlich das Risiko, dass man sich bei mehreren Verantwortlichen auch gut verstecken kann (bzw schuld ist immer der andere) und man vervielfacht die Personalkosten
- zum anderen sehe ich es auch als Chance, zumindest wenn man die Halbwertszeiten von "Managern" mittlerweile sieht. Wo das früher noch ein Posten auf Lebenszeit war, ist das in letzter Zeit doch ein eher kurzlebiges Geschäfte. Daher hoffe ich, dass wenn die Verantwortung auf mehreren Schultern lastet und einer gehen sollte bzw muss, der Verein lebensfähig bleibt (die nach-Heidel Zeit fand ich grausam lähmend) und evtl die Kader- und Transferpolitik nicht alle paar Jahre über den Haufen geschmissen wird. Sondern sich ein Schalker Spielsystem herauskristalisiiert dem sich Trainer und Transfers unterordnen.
BWG,
migge

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Rapor04 » Mo 3. Jun 2019, 13:34

Wenn wir schon beim Sprüche klopfen sind, kommt mir ein Kollege aus Köln in den Sinn:
Et kütt wie et kütt
(„Es kommt wie es kommt.“)

Et hät noch immer joot jejange
(„Es ist immer noch gut gegangen.“)

Et hätt noch schlimmer kumme künne
(„Es hätte noch schlimmer kommen können.“)

Wat fott es, es fott
(„Was fort ist, ist fort.“)

Et bliev nix wie et wor
(„Es bleibt nichts wie es war.“)

Schaun wir mal, dann sehn wir das.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Badener » Mo 3. Jun 2019, 13:35

Es ist doch nur eine Frager der Organisation, Koordination und Aufgabenverteilung. einer hat den Hut des Leitenden auf, die anderen bekommen ihre Aufgabenbereiche zugeordnet, tragen ihre Arbeitsergebnisse vor und dann wird entschieden. Das letzte Wort hat dann der Leiter bzw. der AR. Funktioniert in der Wirtschaft auch so.

Re: Viele Köche verderben den Brei ?

Beitragvon Rogerg » Mo 3. Jun 2019, 13:55

So einfach ist es Badener auch nicht. Da es nur um ein Produkt (erfolgreicher Fußball) geht. Die ganzen Jobs sind ja nicht zu 100 % voneinander zu trennen. Die Grenzen sind fließend.
Da kann schnell ein Kompetenzgerangel entstehen.