Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzierl?


Moderatoren: Erwin u Helmut, S04ever, EddieW

Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzierl?

Beitragvon westline/cs » Di 18. Apr 2017, 11:52

Meinung:

Ein Schalke-Kommentar
Was spricht eigentlich für Markus Weinzierl?
von Susanne Hein-Reipen

Auf Schalke brennt nach dem Grottenkick in Amsterdam und der peinlichen Niederlage bei Tabellenschlusslicht Darmstadt mal wieder der Baum. Susanne Hein-Reipen wirft einen Blick auf die königsblauen Konfliktherde…

http://www.westline.de/fussball/schalke ... erl?ref=fo


Und ihr?
Bei Fragen und Hinweisen schickt uns eine Mail an redaktion@westline.de

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon Bidi » Di 18. Apr 2017, 12:44

Gegenfrage:
Was spricht für einen anderen (welchen überhaupt?) Trainer?

Es gibt einen ganz gewichtigen Grund, Markus Weinzierl nicht zu entlassen. Das ist die sogenannte "Mannschaft", die tatsächlich keine ist und dies auch schon seit mehreren Jahren mehrere Trainer spüren lässt. Da liegt meines Erachtens der Hund begraben.
Blau-Weiße Grüße - BIDI
_______________________________
SCHALKE war einmal der GEilste Club der Welt!

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon kaba » Di 18. Apr 2017, 12:48

Guten Tag,
100% zustimmung, Schalke - die Mannschaft steht aus meiner Sicht für kein Spielsystem , zumindest kann ich keines erkennen.
Wenn ich vor Wochen noch der Meinung war, dass die eigentliche Konstanz die Inkonstanz ist , bereitet mir augenblicklich die sich anbahnende Konstanz ernsthaft Sorgen.
Ich hatte vor dem Darmstadtspiel geglaubt man wird die neue Saison mit einem Neuanfang (Trainer ) beginnen,bin mir jetzt , warten wir Ajax und Leipzig mal ab, nicht mehr so sicher. bwg kaba

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon Frahe04 » Di 18. Apr 2017, 13:05

Bidi hat geschrieben:Gegenfrage:
Was spricht für einen anderen (welchen überhaupt?) Trainer?

Es gibt einen ganz gewichtigen Grund, Markus Weinzierl nicht zu entlassen. Das ist die sogenannte "Mannschaft", die tatsächlich keine ist und dies auch schon seit mehreren Jahren mehrere Trainer spüren lässt. Da liegt meines Erachtens der Hund begraben.


1904% Zustimmunmg; deshalb muss im Sommer auch ein ganz großer Cut gemacht und die faulen Äpfel im Team aussortiert werden.
Wer königsblau im Herzen trägt, sieht niemals schwarz!

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon us.online » Di 18. Apr 2017, 13:10

@ BuB

Sportlich bin ich ganz bei Dir. Du sprichst es an, dass man von ihm so gut wie nie nachvollziehbares Ingame-Coaching sieht. Da habe ich auch so meine Zweifel hinsichtlich seiner taktischen Variabilität, zumal es auch immer das gleiche Programm ist bei ihm: never change a running system. Auch wenn er durchrotiert sind das für mich nicht immer rein sportlich nachvollziehbare Entscheidungen. Fakt ist jedenfalls, dass es Weinzierl nicht schafft den ganzen Kader nah am Niveau der ersten Elf zu halten. Obschon er gefühlt die zweite Reihe mehr ran lässt (oder ranlassen muss) als andere Trainer vor ihm.

Was sein Medienverhalten und persönliches Auftreten angeht, vermisse ich zwar nicht eine Selbstbezichtigung des Trainers hinsichtlich eigener Fehler. Das sollte man mE nicht ohne Not tun, oder allenfalls aus einer Position absoluter Stärke.
Aber, man muss auch seine Spieler (oder noch schlimmer: einzelne Spieler) nicht unbedingt so an den Pranger stellen.

Eines möchte ich aber noch anmerken:
Auf der leidigen Auswärtsfahrt nach Bremen, sprach ich einen Fan, der in Benidorm im Trainingslager war und meinte, der Weinzierl ginge ja wohl gar nicht. Der sei der Einzige gewesen, der an den treuesten der treuen Fans, die sogar am Ort des Trainingslagers Urlaub machen, wortlos ohne zu grüßen vorbei ist. Natürlich kann man aus so einem Verhalten vielleicht Rückschlüsse darauf ziehen, wie sein Auftreten gegenüber der Mannschaft sein könnte. Aber ich fände es scheisse, wenn derlei Fanbefindlichkeiten zum alleinigen Kriterium gegenüber den Verantwortlichen des Vereins erhoben würden. Mir wäre ehrlich gesagt scheißegal, ob der die Zähne bei den Fans auseinanderkriegt oder ob der abseits des Platzes nen Töften ist, wenn der Weinzierl seine Spiele gewinnen täte.
Und das gleiche gilt für Heidel. Wenn er hundertmal auf Mainz angesprochen wird muss er sich mE nicht irgendwann hinstellen und uns einen erzählen, dass er jetzt nur noch Schalke toll findet. Der muss für mich professionelle Arbeit erledigen. Fertig.

Bei der sog. organisierten Fanszene sind Heidel und Weinzierl aber auch wegen der genannten Punkte stark im Fokus. Und das stört mich ehrlich gesagt. Und Tendenzen in diese Richtung klingen in Deinen Berichten BuB mE auch immer etwas an. Kann sein, dass ich Dir da Unrecht tue.

Was man definitiv nicht tun sollte, wäre mE Einkäufe von Heidel jetzt bereits final zu bewerten. Weder ist Burgstaller der allein glücklich machende Knipser als der er jetzt schon von vielen Fans hingestellt wird. Noch sind Konoplyanka oder Stambouli schon Fehleinkäufe. Gemessen an seinem ersten Jahr bei den Unaussprechlichen wäre Lewandowsky das ganz sicher auch gewesen. Also erst einmal abwarten.

BWG

U.
Es ist zwar alles kein Geheimnis und ich stehe auch dazu, doch wäre es schön, diese Zeilen nicht 1 zu 1 im Internet wieder zu finden.

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon saihttaM » Di 18. Apr 2017, 13:23

Im Augenblick bestimmt nicht viel.
Allerdings muss er sich an seinen Worten messen lassen, dass er vor der Vertragsunterzeichnung "genügend Zeit" hatte, sich mit der Mannschaft
zu befassen.
War ihm dabei aufgefallen, dass er eine der gedanklich und läuferisch
langsamsten Mannschaften der Liga übernommen hat?
Hatte er einen "Plan B", für den Fall, dass Leistungsträger längerfristig
ausfallen, bzw. Neuverpflichtungen nicht auf Anhieb einschlagen?
Warum ruft er schon vor bzw. während einer wichtigen Saisonphase im Frühjahr
nach "besserern" / neuen Spielern? Wusste er nicht, dass er damit Teile des
Kaders gegen sich aufbringt.
Warum gelingt es auch ihm nicht, manche Spieler einfach nur besser zu machen.
Verweigert ein Großteil der Mannschaft ihm das Gefolge oder warum kann kaum
jemand eine Spielidee hinter dem "Gekicke" erkennen?

All diese Fragen lassen -für mich- den Schluss zu, dass er ein weiterer Trainer
in der Schalker GEschichte sein, wird, die nicht über den Status einer Fußnote hinauskommen.
Mit CH Zukunft königsblau gestalten.

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon ruvler04 » Di 18. Apr 2017, 13:37

Mir ist das alles zu einfach, jetzt an Weinzierl fest zu halten, um die angeblich faulen Äpfel auszusortieren, dass soll mir mal jemand erklären, wer soll das sein?

Es gibt außer Benny und Ralle kaum einen Spieler, der schon sehr lange bei Schalke spielt, wenn man mal das Stammpersonal ansieht. Denke mal nicht, dass Uschi ein Unruheherd darstellt, dann bleibt eigentlich nur noch der Focus auf Huntelaar oder EMCM!!!

Gut, die werden kommende Saison nicht mehr bei uns sein, ebenso wohl nicht Kola und Leon und wohlmöglich Max auch. somit ist doch alles bereinigt und wir stehen vor einer blühenden Zukunft.

Ach ja, der Kehrer und Donis haben auch noch Stallgeruch, hoffentlich gehen die auch!!!

Fakt ist, es sind viele Millionen in die Hand genommen worden, für Spieler, die Weinzeirl und Heidel wollten. Leihen mit atemberaubenden Kaufverpflichtungen für einen Konoplyanka. Wenn man mal den Marktwert der Leihspieler rechnet, hat kaum ein Verein in der Bundesliga so viel investiert. Das Ergebnis der spielerischen Armut auf dem Platz und der Teilnahme ab Abstiegskampf gegen Ende der Saison bedürfen eigentlich keiner weiteren Analyse.

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon Farfan04 » Di 18. Apr 2017, 13:53

Faule Äpfel und der Kader ist so schlecht sind einfach Märchen
1-2 Faule Äpfel hat jeder Profiverein immer im Kader das mu jeder Verein ab können .
Wenn man ein Team hat das keine grossen Sprint stärken hat und nicht so atheltisch ist wie andere Teams muß ich einen Spielstil entwickeln der diesem Team liegt.
Der Ball muß der schnellste Spieler auf dem Feld sein ( 5 euro ins Schwein ) und das ist das grosse Problem bei Uns und das ist der Fehler von Weinzierl .
Es wird kaum Direktspiel geübtt , tiefe Pässe auf die Aussen sind völlig Tabu und nach der Ansage an Bentaleb traut er sich kaum mehr seine scharfen Pässe zu spielen.
Für mich ist Weinzierl ein Trainer der mit einer kleinen Gruppe gut Zurecht kommt aber in einem Verein auf 3 Hochzeiten und grossen Kader wo jeder Spieler des Kaders spielen möchte , ist er völlig überfordert

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon tottitom » Di 18. Apr 2017, 15:07

Gegenfrage: Für welchen Trainer wäre unser Club der richtige oder welcher Trainer passte zu uns? Egal wer hier in den letzten Jahren die Mannschaft trainiert hat, wer hat die Fans denn zufrieden gestellt? Keller? Di Matteo? Breitenreiter oder Weinzierl? Bis dato kann ich keinen (!!!) erkennen, der den ungeteilten Zuspruch des S04 Fans hatte! Wohl wurde bei jedem dieser Trainer schnell die Frage so oder so ähnlich gestellt! Hier ist m. E. auch das Problem, was wollen wir denn!? Den erfolgreichen, den ruhigen, den emotionalen, den Liebling der Fans, den.......Nein, das Problem sind vllt. nicht die Trainer sondern die Summe einer Mischung aus Erwartungsdruck der Fans, Spielertypen, Funktionsträgern und der medialen Berichterstattung!? Ich glaube, dass alle hier Angesprochenen die gleiche Antwort auf die Frage nach dem richtigen Trainer für unseren Verein haben: keine!!! Es sei denn, es findet sich ein Bäcker und der backt uns einen!
Kein Kölsch für Nazis! Der nächste Tanz ist wieder mit Musik!
"Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird?
Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp."
(F.J. Strauss 1983)

Re: Susanne Hein-Reipen: Was spricht eigentlich für Weinzier

Beitragvon saihttaM » Di 18. Apr 2017, 15:13

tottitom hat geschrieben:Gegenfrage: Für welchen Trainer wäre unser Club der richtige oder welcher Trainer passte zu uns? Egal wer hier in den letzten Jahren die Mannschaft trainiert hat, wer hat die Fans denn zufrieden gestellt? Keller? Di Matteo? Breitenreiter oder Weinzierl? Bis dato kann ich keinen (!!!) erkennen, der den ungeteilten Zuspruch des S04 Fans hatte! Wohl wurde bei jedem dieser Trainer schnell die Frage so oder so ähnlich gestellt! Hier ist m. E. auch das Problem, was wollen wir denn!? Den erfolgreichen, den ruhigen, den emotionalen, den Liebling der Fans, den.......Nein, das Problem sind vllt. nicht die Trainer sondern die Summe einer Mischung aus Erwartungsdruck der Fans, Spielertypen, Funktionsträgern und der medialen Berichterstattung!? Ich glaube, dass alle hier Angesprochenen die gleiche Antwort auf die Frage nach dem richtigen Trainer für unseren Verein haben: keine!!! Es sei denn, es findet sich ein Bäcker und der backt uns einen!


Im Prinzip hast du Recht, und das ist ein Armutszeugnis für unseren Verein. Eine "Mannschaft" zusammenzustellen, die nur beim Kassieren "Nehmerqualitäten" beweist
und in Darmstadt sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren kann, die Chancenverwertung.
Mit CH Zukunft königsblau gestalten.