Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder


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Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Kleini » So 14. Jan 2018, 02:01

Schweini hat geschrieben:
Kleini hat geschrieben:Sollte für einen Fussballverein das "Vereinsleben" an erster Stelle stehen oder der sportliche Wettbewerb?


Also in Bezug auf den SCP habe ich da für mich persönlich eine klare Antwort. :D :D
Im Bereich "Fußball" hatte und hat der SCP schon immer von der E-Jugend an den Leistungsgedanken eindeutig im Vordergrund und hat sich darüber immer definiert. Das durfte ich schon vor 40 Jahren erleben. Da wurde auch schon versucht, die besten Jungs in allen Altersklassen von anderen Vereinen abzuwerben. Will der SCP denn zukünftig als Breitensportverein fungieren?

Wie definiert sich denn "Vereinsleben"??
Für mich ist "Vereinsleben" keine zentralistische Vorgabe. Ich habe selbst innerhalb eines Vereins erlebt, dass das z.B. Jugendmannschaften ganz unterschiedlich gelebt wird (Wie ziehen z.B. Eltern der spielenden Kinder mit, usw.). Ich glaube, das Vereinsleben wird a) sowieso ganz unterschiedlich gelebt und b) von Personen ganz unterschiedlich interpretiert und zwar unabhängig davon, wie ambitioniert ein Verein ist.

Und warum soll das Eine das Andere gänzlich ausschließen bzw. gegeneinander arbeiten? Mir persönlich wird das viel zu hoch aufgehangen und ist in der ganzen Diskussion nur vorgeschoben. Das sehe ich 1:1 wie Herr Rellmann in seinem heutigen Kommentar. Vereinsleben definiert sich eben nicht über die Rechtsform, sondern über die Mitglieder und z.B. über die Eltern der Kinder, die in Jugendmannschaften spielen, meine Meinung.

Hatte der SCP in Bezug auf sein Vereinsleben in all den Jahren eine besondere Stellung, die mit der Ausgliederung verloren gehen würde???? Na ja, wer's glaubt.

Ich bin froh, das morgen der ganze Spuck, das Hoffen und Bangen endlich ein Ende hat. Morgen werden die Weichen gestellt. Und ich persönlich bete, dass die Ausgliederung durch geht!!!!!!!!


Du hast jetzt aus Sicht eines Spielers bzw Spielervaters argumentiert.

Ich weiß sehr wohl, was die Ausgliederungs Gegner mit "Vereinsleben" meinen, nämlich das Vereinsleben des Fans, der die Spiele beobachtet, singt, anfeuert usw, der sich auch so mit anderen Fans trifft wie heute ääh gestern beim Fanprojekt Turnier.
Für einige Mitglieder ist offenbar das Drumherum wichtiger als das Geschehen auf dem Spielfeld.
Deshalb meine Frage.
Machen die Sportler/innen Fussball/Handball/Tennis/Faustball und Leichtathletik um sich im sportlichen Wettbewerb mit anderen zu messen und um Turniere/Pokale/Meisterschaften zu gewinnen?
Oder machen die das alles nur um die Zuschauer zu unterhalten?

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Jack_1906 » So 14. Jan 2018, 09:50

Danke scpler für den Versuch, auf noch mehr Widersprüche bei hjkffm aufmerksam zu machen. Vielleicht hilft es ihm (und anderen) dabei, jetzt noch einmal darüber nachzudenken. Ich denke, es gibt nichts schlimmeres, als wenn man bei einer Wahl mithilft, dass sich eine Seite durchsetzt und plötzlich feststellen muss, dass man seine Wahlentscheidung auf widersprüchlichen Informationen aufgebaut hat.

Eines ist mir dabei auch noch aufgefallen:
hjkffm hat geschrieben:Um den Verein vor Einflussnahme von aussen zu schützen, könnten hohe Hürden aufbauen aufgebaut werden. Durch Leitplanken für die Aufnahme von Aktionären, Haltefristen, Regelungen zum Weiterverkauf von Aktien, Absage von Treuhandkonstruktionen, Vertreter von Aktionäre in den Gremien des Vereins, Beschränkung von Kreditaufnahmen, keine Haftung des e.V. für Verpflichtungen der KGaA, etc. Verzichtet man darauf, hat man natürlich mehr Verhandlungsspielraum für Zugeständnisse an Investoren.

Vertreter von Aktionären sollen also Hürden auferlegt werden, in die Vereinsgremien zu gelangen? Teilweise gab es ja auch Forderungen diese komplett von Vereinsgremien auszuschließen, auf diese wird sich hjkffm hier wohl beziehen. Dass dies ein extremes Mißtrauen gegen die Mitglieder ausdrückt, habe ich ja schon klar gemacht, der Haken wird aber bei einer anderen Forderung sichtbar:
hjkffm hat geschrieben:Eine Bereitschaft von den Präsidiums- und Aufsichtsratsmitglieder ihre Darlehen im Zuge der Ausgliederung in Kommanditkapital umzuwandeln, um den Verein finanzielle Stabilität zu geben, gibt es nicht.

Wären beide "Forderungen", die hjkffm hier benennt, erfüllt worden, hätten wir uns auch gleich entweder mit einer Ausnahmeregelung mindestens für Seinsch aber vielleicht auch für andere der jetzigen Vereinsführung befassen oder gleich neue Akteure in den Gremien suchen müssen!

Ich hatte die Forderung der Trennung von Kapital und Mandat bisher nur auf mögliche weitere Kandidaten bezogen, wie z.B. einen Schmelter oder ähnliche. Dass das zusammen mit der Forderung, die VF solle ihre Darlehen in Anteile umwandeln, direkt und sofort Auswirkungen hätte, ist mir erst jetzt aufgefallen dank dem Beitrag vom scpler.

Man sollte also vorsichtig sein mit zu vielen Forderungen, vor allem, wenn man da etwas nur fordert, weil man die Mitglieder für zu dumm hält und daher ihre Entscheidungsgewalt einschränken will.

So, und nun ab in die Kirche, ist Sonntag! :mrgreen:
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe. Nicht dafür, was Du verstehst.

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon hjkffm » So 14. Jan 2018, 10:17

scpler hat geschrieben:@hjkffm

Tut mir leid, dass ich das jetzt mal so schreiben muss –unabhängig von der Haltung zur Ausgliederung- aber deine Beiträge werden meiner Meinung nach immer asozialer! Ist leider so!

Beispiel gefällig?!

Eine Bereitschaft von den Präsidiums- und Aufsichtsratsmitglieder ihre Darlehen im Zuge der Ausgliederung in Kommanditkapital umzuwandeln, um den Verein finanzielle Stabilität zu geben, gibt es nicht.


Warum auch?
Es handelt sich hierbei doch um Geld, welches den ehrenamtlich (!!!) arbeitenden Leuten aus der Vereinsführung gehört/ zusteht. Warum sollen Sie auf das Geld verzichten, auf 1.500.000€ (!!) die dem SCP überlassen wurden, um dem Verein in der jetzigen Situation eben die finanzielle Stabilität zu geben die du forderst? Dieses Geld wurde überlassen, damit der SCP die Saison vernünftig zu Ende spielen kann! Und wenn du das nicht glaubst, kann ich dir nur sagen, dass vom DFB TROTZ des Darlehens weitere 500.000€ zur Liquiditätssicherung gefordert werden, innerhalb der nächsten 10 Tage! Es kann sich jeder, mit einigermaßen klarem Verstand, ausrechnen was in dem Brief ohne das gegebene Darlehen stünde.
Und jetzt kommst du mit so einer Forderung, ohne zu wissen ob die Darlehensgeber auch an Kapitalanteilen interessiert sind. Was machst du denn im Rahmen deiner Möglichkeiten, außer hier groß aufzutrumpfen, dass du dich in der Position siehst hier solche Forderungen zu stellen?
Nebenbei wurde von Westermann gesagt, dass man nach einer Ausgliederung, abzüglich der getilgten Schulden/Rücklagen zur Tilgung, ca. 2,5 Mios zur Verfügung hätte. Demzufolge ist eine solche Bereitschaft auch nicht notwendig. Entspricht das nicht der finanziellen Stabilität die du forderst oder passt das nicht in deinen Leitfaden?

Du drehst dir alles, wie es deiner Argumentation dient. Was würdest du schreiben, wenn eine solche Bereitschaft kommuniziert worden wäre…? Richtig, du hättest rumgenölt, dass die VF durch solche Maßnahmen die Mitglieder erpressen würde, da andernfalls ja 1.500.000€ in den Büchern stünden, mit denen der e.V. allein fertig werden müsse, falls die Ausgliederung scheitert.

Dieses rumgeätze und genöle betreibst du auf eine so „subtile“ Weise die mich ankotzt. Du hast keinen Bock auf Ausgliederung und träumst von einem Schmuckkästchen an der Hammer und das ist für mich vollkommen ok. Dass du aber versuchst, in diesem Beispiel der VF, den schwarzen Peter zuzuschieben, um deine Meinungsseite zu stärken ist ASOZIAL. Genauso dass du das Eigentum anderer nicht anerkennst! Es entspricht doch genau der Gier, welche du den unbekannten Investoren vorwirfst. Ohne Rücksicht auf andere Institutionen oder Personen nach dem Geld eifern, um die eigene Situation zu verbessern! ;)
Beschäftige dich erstmal mit Kant –der passt in diesem Fall ganz gut- bevor du hier als Moralapostel auftrittst!

Von dir kommt nichts, nur naive Aussagen und Argumente die nicht der Faktenlage entsprechen.

Beispiele gefällig?!

Zu dem Geldroulette paßt, dass es zufälligerweise die Stadioninvestoren sein sollen, die die ersten Aktien an der KGaA erwerben.


ohne zu wissen, ob überhaupt, und wenn, wer und mit welchen Absichten Gelder in die KGaA investiert.


Was denn nun? Du scheinst doch zu wissen wer, wo, wann, was investiert und kennst dessen Intention.
Du hast, genauso wie der Großteil der anderen User hier, keinen Schimmer wer kommt und investieren möchte und welche Absichten Er hat. Man muss einfach den Leuten aus der VF und Ihren Aussagen vertrauen, dass hier keine Heuschrecke daherkommt und den glorreichen SCP ausbeutet. Anscheinend hast du dieses Vertrauen nicht. Und dann Frage ich dich, wo warst du bei den letzten beiden JHVs? Du hättest warnen können, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
Oder bist du auch einer derjenigen, die der VF das Vertrauen ausgesprochen haben und plötzlich merken, dass Sie den Verein ausgliedern und ein neues Stadion bauen wollen?
Genauso wie du nicht bei der letzten Infoveranstaltung gewesen bist um deine Bedenken zu äußern um damit die handelnden Personen an deinen Gedanken teilhaben zu lassen. Hier groß den Mund aufmachen, sich aber da nicht blicken lassen. Und solchen Leuten soll man das Vertrauen schenken, den SCP stabilisieren zu können. So wird es doch auch in dem Blog, bzw. von dessen Betreiber, gesagt…wird schon schiefgehen…


die Investoren (Stadion und KGaA - sowieso größtenteils identisch)


Wahrscheinlicher ist wohl ein Kühne (oder mehrere), der Management und Verein auf die Füße tritt, wenn Zusammenstellung der Mannschaft und Entwicklung außer seiner Sicht nicht zielführend sind.


Wenn die Investoren doch größtenteils identisch sind, obwohl wir ja Bereits wissen, dass wir nichts wissen, frage ich mich, ob sich die Investoren sich da nicht in erster Linie selber auf die Füße treten müssten. Schließlich haben Sie ja in beiden Institutionen (Stadion und KGaA) das Heft des Handelns in der Hand…zumindest deiner Logik nach. Andernfalls könnten Sie dem Verein ja nicht auf die Füße treten! Oder wie könnten Sie dem Verein auf die Füße treten? Inhaltlich nichts…nur Phrasen.
Woher kommen deine Paranoia?


Letztlich noch (kurz) was zum Thema Stadion. Hier habe ich keine Lust nach Zitaten zu suchen, aber inhaltlich bekomme ich das korrekt hin, versprochen.

Du hast immer wieder erwähnt, dass durch einen Neubau die Kosten für Unterhalt nicht zu stemmen seien. An anderer Stelle forderst du aber den Um-/Ausbau an der Hammer. Wie soll das gehen? Auch dort wird das Stadion unterhalten werden müssen. Verstehe ich nicht, vielleicht weil es sachlich nicht haltbar ist!


Vielen Dank dafür, dass Du Dich so intensiv mit meinem Beitrag beschäftigt hast. Deine verbalen Entgleisungen übersehe ich einfach mal.

Du unterstellst, dass ich Falle einer Darlehnsumwandlung ich auch rumgenölt hätte, da machst Du genau das, was Du mir vorwirfst, Du legst Dir alles passend zu recht.

Wenn man überhaupt von Erpressung reden will, dann ist die Lage, wie sie jetzt ist, eher dazu geeignet. Auch hier im Forum wurde kräftig spekuliert, wieviele Anteile sich wohl verkaufen lassen, oder dass Herr WS direkt oder sein Stiftung Anteile nimmt, wenn das Interesse also derart groß wäre, sollte es kein Problem sein, nach einer Umwandlung die Anteile weiter zu platzieren. Und wenn nicht, dann lassen sich möglicherweise so schnell - wie anderenorts auch -keine Investoren finden, dann wär die Hoffnung auf Lösung der aktuellen Probleme vielleicht auch geplatzt.

Du schreibst mir zu, dass ich unterstelle, dass die Kosten für einen Neubau nicht zu stemmen und ich andererseits an ein finanzierbares Schmuckkästchen an der Hammer Straße glaube. Der erste Teil der Aussage ist so nicht richtig wiedergegeben. Die Frage ist doch, wer zahlt was und wer trägt welche Risiken. Ich glaube einfach nicht, dass Investoren nur die Risiken nehmen und nicht versuchen werden Einfluss zu nehmen, wenn die Entwicklung entgegen ihrer Erwartungen verläuft. Sie werden versuchen, das Heft des Handelns in die Hand bekommen, so nach meiner Logik, und nicht, dass sie es bereits haben, so wie Du schreibst.

Es ist aber richtig, dass ich äußerst skeptisch bin, dass sich ein Neubau im Umland von Münster realisieren lässt, insbesondere aufgrund der hohen Erschliessungskosten und der Restrisiken.

So, ich muss jetzt los....
Die Menschen, die sich rühmen, ihre Ansicht niemals zu wechseln, sind Toren, die an ihre Unfehlbarkeit glauben.
(Honore de Balzac)

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Jack_1906 » So 14. Jan 2018, 11:25

Ich glaube einfach nicht, dass Investoren nur die Risiken nehmen und nicht versuchen werden Einfluss zu nehmen, wenn die Entwicklung entgegen ihrer Erwartungen verläuft.
Eine Gefahr, die bei Sponsoren in einem e.V. ja schließlich nie passieren kann...
In beiden Varianten gilt: Hinterzimmerpolitik können Geldgeber immer betreiben, ob Sie auch offiziell etwas zu sagen bekommen, liegt an den Mitgliedern!
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe. Nicht dafür, was Du verstehst.