Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung



Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Schwejk Josef » Di 13. Jan 2015, 16:02

Bedarf es noch weiterer Belege?

Die Islamisierung des Abendlandes erfaßt nun bereits europäische Königshäuser:
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Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Schwejk Josef » Mi 14. Jan 2015, 11:52

Eine Woche nach dem Attentat ist die neue Ausgabe von "Charlie Hebdo" erschienen. Die bissigsten Witze werden über die toten Kollegen gemacht. In der neuen Nummer gibt es nur ein einziges Tabu. Eine erste Rezension. (...)

Auch die vermeintlichen neuen Freunde von "Charlie Hebdo" werden aufs Korn genommen. Ein Bild zeigt Marine Le Pen von der rechten Partei Front National und ihren rechtsextremen Vater Jean-Marie Le Pen. Statt "Ich bin Charlie" trägt Marine Le Pen "Ich bin begeistert", ihr Vater hält hoch: "Ich bin Charlie Martel". Karl Martell, wie er auf Deutsch genannt wird, hatte 732 in der Schlacht von Tours und Poitiers die einfallenden Araber abgewehrt.


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http://www.spiegel.de/politik/ausland/c ... 12861.html

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Schwejk Josef » Mo 19. Jan 2015, 08:45

Eine Notiz aus dem Bereich "Realschnurre":

Einbrecher verliert Führerschein in Wohnung – Festnahmen
Polizeimeldung vom 18.01.2015
Mitte
Nr.0139

Fünf kriminelle Freunde weniger hat jetzt wahrscheinlich ein 20-jähriger mutmaßlicher Einbrecher, dessen Schusseligkeit gestern Nachmittag zur Festnahme von ihm und seinen fünf mutmaßlichen Komplizen führte.

Gegen 16 Uhr stellte eine Mieterin in der Swinemünder Straße in Wedding einen Einbruch in ihre Erdgeschosswohnung fest und alarmierte die Polizei. Beim ersten Sortieren ihrer verwüsteten Sachen fand sie plötzlich einen Führerschein eines ihr unbekannten Mannes. Wenig später meldeten sich die mutmaßlichen Täter bei der 50-Jährigen und versprachen, das Diebesgut zurück zu geben, wenn sie dafür den Führerschein bekämen.

Die Frau stimmte dem Vorschlag zu und Polizeibeamte konnten so, einige Zeit später, drei 20-Jährige, einen 22- und einen 23-Jährigen sowie einen 35 Jahre alten Mann vorläufig festnehmen. In einem der Fahrzeuge der mutmaßlichen Einbrecher fanden die Beamten auch das Diebesgut. Während drei der Festgenommenen nach erkennungsdienstlichen Behandlungen wieder entlassen werden mussten, lieferten die Polizisten die anderen drei für das weiterermittelnde Einbruchkommissariat ein.


http://www.berlin.de/polizei/polizeimel ... 253920.php

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon MK12 » Mo 19. Jan 2015, 10:17



Gerade erst entdeckt (Danke für den Link!), der Artikel ist echt lesenswert, z.B.:

...
"Zeichner bei 'Charlie Hebdo' - das sind 25 Jahre Arbeit", titelt ein Cartoon. Im Bild darunter steht: "Terrorist - 25 Sekunden Arbeit. Terrorist, ein Beruf für faule *****".
...
"Dat schönste Städtken auffe Welt für mich is Bochum ..." (Tana Schanzara)

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Der Unbeherrschte » Fr 30. Jan 2015, 02:12

Ich bin sehr gern in der Natur,
Im Grunde passioniert.
Ich liebe sie. Vorausgesetzt,
Sie ist gut asphaltiert.


Marco Tschirpke
„Was für eine Philosophie man wähle, hängt sonach davon ab, was man für ein Mensch ist..." (J.G. Fichte)

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Schwejk Josef » So 15. Mär 2015, 13:44

Buy or die!
Be the first one on your block. ;)

Bild

http://www.ebay.de/itm/201307244191

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Der Unbeherrschte » Mo 1. Jun 2015, 02:42

Der Zugang zur präzisen Hinterlegung dieses Gedankens von Max Goldt wurde gesperrt.
Aufmerksame Leser werden ahnen, von welchem Unfallort ich mich umleiten ließ.

Das Wort „pseudointellektuell“ ist aber generell antiintellektuell gemeint,
d.h., es wird von Leuten benutzt, die gar nicht in der Lage sind,
zwischen einer echten und einer vermeintlichen intellektuellen Leistung zu unterscheiden.


Es weist vielleicht auch auf einen anderen Fehler.
Die absurde Überschätzung der Urteilsfähigkeit Intellektueller aus dem Geist ferner Bewunderung.
„Was für eine Philosophie man wähle, hängt sonach davon ab, was man für ein Mensch ist..." (J.G. Fichte)

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Schwejk Josef » Mo 1. Jun 2015, 09:13

Der Unbeherrschte hat geschrieben:Der Zugang zur präzisen Hinterlegung dieses Gedankens von Max Goldt wurde gesperrt.
Aufmerksame Leser werden ahnen, von welchem Unfallort ich mich umleiten ließ.

Das Wort „pseudointellektuell“ ist aber generell antiintellektuell gemeint,
d.h., es wird von Leuten benutzt, die gar nicht in der Lage sind,
zwischen einer echten und einer vermeintlichen intellektuellen Leistung zu unterscheiden.


Es weist vielleicht auch auf einen anderen Fehler.
Die absurde Überschätzung der Urteilsfähigkeit Intellektueller aus dem Geist ferner Bewunderung.


Kluge Worte eines klugen Kopfes von deutungsunbedürftiger Klarheit.

Die Vokabel "pseudointellektuell" ist inzwischen v.a. in Foren durch inflationären Gebrauch zur bloßen Gratis- und zur beliebigen und beliebten Beleidigungsformel abgesunken.

Hauptsächlich auch deshalb, weil sie analytisch nicht belastbar belegbar ist; denn wie will man hier - zumal ferndiagnostisch - den Intellektualitäts- bzw. den realisierten Ausschöpfungsgrad (bzw. die Performanz) kognitiver Leistungen ermessen?

Helle Köpfe wissen das und wundern sich nicht, daß der Begriff "intellektuell" ohne das pejorative Präfix "pseudo" kaum mehr zu lesen und zu haben ist.

Re: Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon Schwejk Josef » Mo 1. Jun 2015, 11:04

Tipp für eine kulinarische Lektüre:

Bernd Irmgrund: Kein Bier vor vier: Meine 100-tägige Kneipentour durch die Republik Taschenbuch.

Der Klügere kippt nach Der eine geht auf den Pilgerpfad, der andere auf Kneipentour. Autor Bernd Imgrund hat es mehr mit Bier und Frikadellen als mit Wasser und Brot. »Und gute Geschichten lassen sich auf beiden Wegen sammeln«, sagte er sich, packte seine Tasche und machte sich auf zu einem 100-tägigen Sabbatical durch deutsche Kaschemmen.

Die Milieus, in die er unterwegs eintaucht, werden in der Literatur selten ausgeleuchtet. Es sind die schrägen Welten der Eckensteher und Quartalstrinker, der einsamen Frauen und redseligen Schnapsdrosseln, der Nörgler, Misanthropen, Aufschneider, Großmäuler, Prasser, Schnorrer und sympathischen Clowns an den Rändern unserer Gesellschaft.

Der Tresen ist der mythische Ort, an dem sie zusammenkommen und ihre Geschichten erzählen: hirnrissige und herzzerreißende, derbe und dramatische, trostlose und tragikomische. Mittendrin der Autor, der von seinem Barhocker aus die Fäden weiterspinnt: in die Ur- und Abgründe der Gastronomiehistorie genauso wie in die (Kultur-)Geschichte des jeweiligen Ortes. Im Dienste seiner Notizen folgt er einer eisernen Regel: Kein Bier vor vier. Eisern? Nun ja.


http://www.kiwi-verlag.de/buch/kein-bie ... 2-04698-4/

Scherz Satire Ironie und tiefere Bedeutung

Beitragvon WanWonk » Di 29. Sep 2015, 07:23

die 1000 archenkraft hast du noch nicht bekommen? mьssten eigentlich unter den "verfьgbaren gegenstдnden" sein, bei den erweiterungen fьr inventar, loadouts und key-anzahl. schon mal nachgesehen? im spiel einfach ESC drьcken und dann den unteren kreisabschnitt anklicken. wenn da eine zahl steht, hast du sie noch nicht rausgenommen. theoretisch... von dem stammspieler-pass bekommt man nichts mit, der lдuft wohl einfach nebenher.
The only thing that men and women have in common is that they both prefer the company of men.