Pop Tones



Re: Pop Tones

Beitragvon Schwejk Josef » Sa 6. Mai 2017, 12:05

OUT OF ORDER in der Tat sehr hörenswert. :-)

Sie waren mir bisher unbekannt, da der Meiser sie nicht spielte. Und so sind sie auch (logo!) nicht in meiner Sammlung vertreten.

Re: Pop Tones

Beitragvon Schwejk Josef » Sa 6. Mai 2017, 12:07

Nice to hear them again:
Bild

"A.W.O.L." aus der Show vom 2.10.1983, die ich gestern hochgeladen habe:
https://www.youtube.com/watch?v=roZLLdVCr2s
http://peel.wikia.com/wiki/22_October_1983_(BFBS)

Und als Drauf- oder Dreingabe aus eben dieser Ausgabe:

NEW YORK NEW YORK (a Dancefloor-Filler ;-) ):
https://www.youtube.com/watch?v=_fSgNiDNH_Q

& a R & B Classic:
JOE MORRIS ORCHESTRA feat. MR. STRINGBEAN:
https://www.youtube.com/watch?v=KPuMTF3Rswo

Re: Pop Tones

Beitragvon Schwejk Josef » So 7. Mai 2017, 23:47

Gleich bei ttt (und später sicherlich in der Mediathek oder bei YouTube):

"You'll Never Walk Alone"
Dokfilm über ein Lied, das zur Hymne wurde.

Vom Theater, über die Musicalbühne in die Fußballstadien dieser Welt. In seinem Dokumentarfilm erzählt Regisseur André Schäfer von dem erstaunlichen Werdegang des Liedes "You'll Never Walk Alone“, das zur bekanntesten Fußballhymne unserer Zeit wurde.

"Das Publikum war ganz andächtig, wenn wir dieses Lied spielten", erinnert sich Gerry Marsden von Gerry & the Pacemakers, zu deren größten Hits "You’ll Never Walk Alone" gehört. "Am Ende haben sie geklatscht und wir dachten jedes Mal: Uh, das Ist gut."

"Es geht darum, dass es immer einen Ausweg gibt"
Es gibt Lieder, die die Welt umarmen. Lieder, die uns nicht im Stich lassen – in guten Tagen, wie in Tagen zum Vergessen. Lieder, in denen kunstvoll eine Spur Kitsch lebt, wie in jedem die Massen ergreifenden Kunstwerk.
André Schäfer, der Regisseur des Dokumentarfilms "You’ll never walk alone", fasst die Besonderheit des Songs so zusammen: "Das ist ein ziemlich universeller Song, finde ich, der für alle wichtigen Augenblicke gut ist. Da geht es um Hoffnung – darum, dass es immer einen Ausweg gibt." (...)
http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/never-walk-alone-dokfilm-100.html

Zum "Urgrund": Von Molnárs "Liliom" zu Rogers' und Hammersteins Musical -
(HD 720p) R&H "Carousel" , You'll Never Walk Alone (Original Version):
https://www.youtube.com/watch?v=B7YhWIzd-gc

Re: Pop Tones

Beitragvon Schwejk Josef » Mo 8. Mai 2017, 01:03

"You'll Never Walk Alone"
Dokfilm über ein Lied, das zur Hymne wurde.

Gerade hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=rFjfh-yTJDI&t=185s

Re: Pop Tones

Beitragvon Alfalfa » Fr 12. Mai 2017, 12:23

Britische Wissenschaftler fanden heraus, dass sich unser Musikgeschmack mit den Herausforderungen im Leben ändert.

Es beginnt mit Punk und endet mit Country: Wie britische Wissenschaftler in einer großangelegten Studie herausgefunden haben, durchläuft unser Musikgeschmack im Laufe unseres Lebens fünf Phasen. Diese orientieren sich an sozialen und psychologischen Bedürfnissen.

So gehe es in den ersten Phasen vor allem darum, seine Identität zu finden, bevor man später mit der Musik Intellekt, Status und größeres emotionales Verständnis ausdrücken möchte. So bewege man sich von der “intensiven Phase” der Punk-Tage als Teenager bis zuletzt hin zu “unprätentiöser” Musik wie Country und Folk, wenn man nicht mehr das Bedürfnis habe, von Gleichaltrigen akzeptiert werden zu müssen.


Vollständiger Artikel: https://www.musikexpress.de/studie-musi ... en-129381/

Natürlich verändert man sich im Laufe der Zeit, mein musikalisches Spektrum hat sich im Laufe der Jahre auch erweitert. "Pet Sounds" von den Beach Boys hätte ich mir bspw. in meinen "wilden Jahren" sicherlich nicht anhören können.

Wirklich "back to the roots" gilt für mich erst seit 4 Jahren, nachdem ich in den Jahren davor kaum noch Musik gehört hatte. Dadurch konnte ich mich wieder für die Musik begeistern und entdeckte, dass es da früher einiges gab, was ich zu vervollständigen oder einfach auch verpasst hatte.

Sicherlich spielt auch eine Rolle, wie jung man sich fühlt und was einen geprägt hat. Deswegen halte ich mehr von diesem Artikel, auch wenn auch daraus nicht alles auf mich zutrifft.

Re: Pop Tones

Beitragvon MK12 » Sa 13. Mai 2017, 17:58

Schwejk Josef hat geschrieben:"You'll Never Walk Alone"
Dokfilm über ein Lied, das zur Hymne wurde.

Gerade hochgeladen:
https://www.youtube.com/watch?v=rFjfh-yTJDI&t=185s


Für den Hinweis ein ganz dickes Danke schön! :)
Zeit, mal wieder ins Kino zu gehen.
"Dat schönste Städtken auffe Welt für mich is Bochum ..." (Tana Schanzara)

Re: Pop Tones

Beitragvon Langewilli » Mi 17. Mai 2017, 23:36

https://www.youtube.com/watch?v=8_sk3EQPX1U

passt songtechnisch........................
Bild

Re: Pop Tones

Beitragvon Alfalfa » Fr 19. Mai 2017, 12:07

Ein Teil des spärlichen Ertrags eines Sommernachmittags um die Jahrtausendwende (auf dem CD-Rohling ist als Brenndatum der 08.08.2000 angegeben) als ich mp3.com nach kostenlosen MP3-Dateien von mehr oder weniger unbekannten Bands suchte:

Scared of Chaka - Have a Heart Attack

Kitty & The Kowalskis - Home
(hört sich ein wenig nach den Dickies an, allerdings reicht es ohne Leonard und Stan nicht für die Punk-Rock-Champions-League)

Sleater Kinney - Burn, Don't Freeze

Stiletto Boys - 8-Track

KTV - Romeo And Julianna

Und mein Favorit:
Sinde Kise - Underwater

Es fehlen noch:
Lesbianmaker (Band von Dead Boy Jimmy Zero) - Take Me In Your Arms Like Heroin
Quick66 - Saturday Night
Hotbox - Wake The Dead
Thumpurr - So Many Men
Ciccone - We Don't Care
Lovetone - Up And Up

Leider alle nicht auf YouTube zu finden :cry:

Als Bonus obendrauf, weil primitiv, aber gut:
Furious George - Gilligan (mit Joey Ramone)

George Tabb von Furious George schrieb früher in der Ramones-Newsgroup alt.music.ramones, ist bzw. war ein Bekannter der Band und war ganz traurig, dass er nach dem Ausstieg von Dee Dee nicht dessen Nachfolger wurde. Die MP3 gab es damals, glaube ich, kostenlos auf der Homepage von FG.

Re: Pop Tones

Beitragvon Schwejk Josef » Sa 20. Mai 2017, 11:00

Langewilli hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=8_sk3EQPX1U

passt songtechnisch........................


Yep, die Version dieses von Peel hochgeschätzten Musikers kannte ich noch nicht.
Gut dem Dinge. :-)

Re: Pop Tones

Beitragvon Schwejk Josef » Sa 20. Mai 2017, 11:07

Alfalfa hat geschrieben:
Britische Wissenschaftler fanden heraus, dass sich unser Musikgeschmack mit den Herausforderungen im Leben ändert.

Es beginnt mit Punk und endet mit Country: Wie britische Wissenschaftler in einer großangelegten Studie herausgefunden haben, durchläuft unser Musikgeschmack im Laufe unseres Lebens fünf Phasen. Diese orientieren sich an sozialen und psychologischen Bedürfnissen.

So gehe es in den ersten Phasen vor allem darum, seine Identität zu finden, bevor man später mit der Musik Intellekt, Status und größeres emotionales Verständnis ausdrücken möchte. So bewege man sich von der “intensiven Phase” der Punk-Tage als Teenager bis zuletzt hin zu “unprätentiöser” Musik wie Country und Folk, wenn man nicht mehr das Bedürfnis habe, von Gleichaltrigen akzeptiert werden zu müssen.


Vollständiger Artikel: https://www.musikexpress.de/studie-musi ... en-129381/

Natürlich verändert man sich im Laufe der Zeit, mein musikalisches Spektrum hat sich im Laufe der Jahre auch erweitert. "Pet Sounds" von den Beach Boys hätte ich mir bspw. in meinen "wilden Jahren" sicherlich nicht anhören können.

Wirklich "back to the roots" gilt für mich erst seit 4 Jahren, nachdem ich in den Jahren davor kaum noch Musik gehört hatte. Dadurch konnte ich mich wieder für die Musik begeistern und entdeckte, dass es da früher einiges gab, was ich zu vervollständigen oder einfach auch verpasst hatte.

Sicherlich spielt auch eine Rolle, wie jung man sich fühlt und was einen geprägt hat. Deswegen halte ich mehr von diesem Artikel, auch wenn auch daraus nicht alles auf mich zutrifft.


Musik hatte schon von Kindheit an und durchgängig bei mir die Funktion "Soundtrax of my Life" inne.

Und mein Musikgeschmack nahm gottlob nicht die Entwicklung, die der Untersuchung britischer Wissenschaften zu entnehmen ist. Zudem erscheint mir das dort dargebotene 5-Phasen-Modell doch als recht schablonenhaft, dessen Klischeehaftigkeit ich auch ohne irgendwelche Befragungen locker aus mir selbst herausspinnen hätte können. ;-)

Eine entscheidende Phase eines Übergangs meiner musikalischen Vorzugsrichtungen war der Abschied von HM bereits in meinem Prepeelianisms.

Ich betrat einen Neuköllner Plattenladen, um mir die neueste Scheibe von AC/DC zu kaufen, verließ ihn allerdings mit diesem Debutalbum und dieser "antiquarischen" LP:
Bild

Und - logo - mit dem Eintritt in das Peelsche Multiversum nahm dett Janze eine neue Dynamik und Dimension an: So viel Aufbruch und Anfang war noch nie.

Ich fiel gleichsam vom Hocker, als ich in "Rock Today" erstmalig (bewußt) ein Reggae-Dub-Stück hörte. Als ich - der Tapelieferant meiner Polit-Punk-Pinte - u.a. auch diesen Track abspielen ließ, konnte ich mich kaum vor Nachfragen des Keepers, des Personals und von Gästen, wer denn diese Combo sei, retten (*smug*):
Bild
https://www.youtube.com/watch?v=rHOM6BH8rK8

Und ohne den Meister hätte ich wohl so einiges nicht - zumindest nicht in dieser Intensität - mitbekommen:
World Music (v.a. African, Soukous), Captain Beefheart (Style), Ska, "selfindulgent or Residental stuff", Altvordere wie Roy Orbison, Duane Eddy, Elmore James & Co. und..und..und.

And I'm not ashamed to say: House, HipHop, Rave mit zunehmendem Interesse, erkauft durch das abnehmende an Grind.

Diesen Kosmos ("Peelianism) werde ich wohl nicht mehr verlassen, ohne jedoch zur Begründung in Analogie des Hegelschen Theorems vom "Ende der Kunst", um dies mal ein bisserl philosophisch zu überhöhen, mich auf ein "Ende der Musik" berufen zu wollen, als ein Stadium, das sich vollendet hat und Hinzukommendes nur noch als Variation von Vorfindlichem oder Rechnen mit Beständen aufzufassen ist. ;-)