Neven Subotic


Moderatoren: hejabvb, amoroso2008

Neven Subotic

Beitragvon xSchwattGelbx » So 18. Feb 2018, 13:01

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23:27 - 17. Feb. 2018

Der Arbeitsnachweis von @NSubotic4 bei Angers vs. St. Etienne:
- 90 Minuten durchgespielt
- Player of the Match
- In der Tabelle rauf auf 11

Läuft bei Dir, Neven. Glückwunsch und weiter so!!!


Qualle: https://twitter.com/FFligge/status/964989606826598400
Der Bild ist im Pott - Deutscher Pokalsieger ist nur der BVB

1:0 Neven vs. Guingamp

Beitragvon xSchwattGelbx » So 18. Mär 2018, 18:38

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17:33 - 18. März 2018

#ASSEEAG 1-0 29e :BUUUUUUT !!!! Corner de @RemyCabella, remise de Robert #Beric, tête imparable de Neven #Subotic


Qualle: https://twitter.com/ASSEofficiel/status ... 5200400384
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Re: Neven Subotic

Beitragvon Zubitoni » So 18. Mär 2018, 23:44

manjifick

Neven Subotic

Beitragvon xSchwattGelbx » Mi 11. Apr 2018, 17:54

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11.04.2018 - 17:25 Uhr

Zwei Stunden nahm sich Neven Subotic (29) vergangene Woche in Saint-Étienne Zeit für SPORT BILD. Schon bevor das erste Foto im Kasten ist, muss er in die Kameras lachen. Als wir mit dem Verteidiger, der direkt vom Französisch-Unterricht nach dem Training zu unserem Treffen erscheint, durch die Straßen laufen, bitten Fans ihn um Fotos. Einer dankt ihm sogar, dass er das Trikot seines Vereins trägt. Dankbar ist Subotic auch – für seine tolle Zeit beim BVB. Im Interview, das wir dann auf Deutsch führen, funkeln seine Augen, als er über die erfolgreiche Zeit unter Jürgen Klopp spricht. Für Subotic war der BVB mehr als nur ein Arbeitgeber.

Subotic war im Winter zu Saint-Etienne gewechselt, zehnmal lief er für den Ligue-1-Klub auf, der seitdem ungeschlagen ist (zuletzt unglücklich 1:1 gegen PSG). Subotic: „Mein Einstand hier war grandios. Dass wir in zwei Monaten aus der Abstiegsregion in Richtung Europapokalplätze klettern, war nicht zu erwarten. Ich bekomme wieder Vertrauen vom Trainer und Akzeptanz von der Mannschaft. Jetzt kann ich endlich zeigen, dass ich noch einiges draufhabe. Ich bin nicht nach Saint-Étienne gekommen, um meine Karriere ausklingen zu lassen, sondern weil die Perspektive stimmt und ich etwas erreichen will.“

Die Entwicklung der Dortmunder Mannschaft verfolgt er noch sehr genau. Die fehlende Mentalität in der aktuellen Mannschaft erklärt sich Subotic so: „Vielleicht muss man sich auch mal fragen, wieso die Situation jetzt so eine ist. Der BVB war immer cool! Aber warum? Dafür gibt es eine Erklärung: Unsere Erfolge mit den Titeln 2011 und 2012 waren auf einem stabilen Fundament aufgebaut. Wir waren eine Mannschaft, die im Kern seit 2008 zusammengearbeitet hat – mit einem Trainer und einem Konzept, an das alle geglaubt haben.“

Subotic weiter: „Hätte man uns im Mannschaftskreis ein Stück Fleisch in die Mitte geworfen, wären wir alle wie Piranhas draufgestürzt. Als wir damals vor den Spielen im Tunnel standen, haben wir in unseren Köpfen schon 2:0 geführt. So geil waren wir auf die Spiele.“

Subotic war 2008 für 4,5 Mio. Euro aus Mainz nach Dortmund gewechselt. Mit den Schwarz-Gelben gewann er zwei Meisterschaften, holte einmal den DFB-Pokal. Der Serbe erinnert sich: „Wir haben da schon eine spezielle Mentalität verkörpert, sonst hätten wir allerdings auch nicht zu unserem Trainer gepasst. Jürgen Klopp hat keine Zocker, sondern Malocher gesucht. Unsere Devise lautete: erst verteidigen, dann zaubern. Der Kampfgeist war der Eintrittspreis für unser Team. Wer nicht kämpfen wollte, hatte keine Chance. Jeder empfand es als etwas Besonderes, für Borussia Dortmund aufzulaufen.“

Dass dieses Gefühl, diese Identifikation bei einigen BVB-Spielern des aktuellen Kaders zu fehlen scheint, erklärt sich Subotic so: „Weil man als Spieler dafür auch Halt und Vertrauen braucht. Das Fundament, das wir damals hatten, fehlt heute. Im letzten Jahr hatte der BVB drei verschiedene Trainer. Jeder bringt eigene Ideen mit, jeder hat ein anderes Konzept. Dann fehlt irgendwo auch die Grundlage, um bei jungen Spielern eine positive Entwicklung anzustoßen.“


Qualle: https://sportbild.bild.de/fussball/2018 ... sport.html
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Re: Neven Subotic

Beitragvon Stumpen2007 » Mi 11. Apr 2018, 18:09

Dass dieses Gefühl, diese Identifikation bei einigen BVB-Spielern des aktuellen Kaders zu fehlen scheint, erklärt sich Subotic so: „Weil man als Spieler dafür auch Halt und Vertrauen braucht. Das Fundament, das wir damals hatten, fehlt heute. Im letzten Jahr hatte der BVB drei verschiedene Trainer. Jeder bringt eigene Ideen mit, jeder hat ein anderes Konzept. Dann fehlt irgendwo auch die Grundlage, um bei jungen Spielern eine positive Entwicklung anzustoßen.“


... da hat er wohl recht. nur das fundament muss durch die alten, erfahrenen spieler gelegt werden. nicht die jungen spieler sind unser problem, sonder die etablierten, die nicht ihre leistung abrufen.

Re: Neven Subotic

Beitragvon MattiBeuti » Mi 11. Apr 2018, 19:37

Immer schön von Neven etwas zu hören bzw. zu lesen! :)
Allerdings ist es bestimmt schwierig, diese Atmosphäre, von der Neven spricht, über so viele Jahre zu erhalten. Irgendwann gibt es halt einen neuen Trainer. Und wenn der neue Trainer menschlich nicht passt, dann muss man handeln. Und ich glaube, dass niemand den Vorwurf erhebt, dass man dann nicht lange genug an Bosz festgehalten hat. Wenn eine derartige Abwärtsspirale einsetzt, muss man einfach reagieren. Und den 3. Trainer haben wir jetzt. Und dieser wird ebenfalls nicht lange hier bleiben.

Ich verstehe den Ansatz von Neven und er hat natürlich auch recht. Aber interessant finde ich auch die Frage nach der Umsetzbarkeit dieser Kontinuität! Ich denke, es ist wohl nicht zu verhindern, dass es solche Phasen der Trainerwechsel gibt. Da kann man sich die Kontinuität noch so sehr wünschen und die Verantwortlichen in der Verpflichtung sehen(was ja auch richtig ist). Aber welcher Verein in der Bundesliga(ohne kriminelle Energie) musste denn noch nie solche Phasen überstehen?

Schalke hat es aktuell seit Ewigkeiten mal wieder geschafft sich mit Tedesco einen Trainer zu holen, der mal länger bleiben könnte und für Erfolg sorgen könnte. Freiburg fällt mir da ein. Die stehen für Kontinuität auf der Trainerposition wie wohl kein anderer Verein. Und der Erfolg(gemessen an den Möglichkeiten) gibt ihnen recht. Bremen stand ebenso lange für diese Kontinuität. Aber was passiert, wenn DER EINE RICHTIGE TRAINER mal ersetzt werden muss? Dann müssen alle Vereine einen neuen Trainer suchen mit der Hoffnung, dass dieser dann passt. Aber oftmals klappt es nicht sofort, wie folgende Beispiele zeigen:

Bremen hatte diese Probleme nach Rehhagel und Schaaf. Zwischen Rehhagel(14 Jahre) und Schaaf(wieder 14 Jahre) gab es 4 Trainer in 4 Jahren. Und nach Schaaf sind es bislang 4 Trainer in 5 Jahren.

In Mainz gab es in der "kürzeren" Vergangenheit ebenfalls 2 erfolgreiche Trainerepisoden. Deren Namen kennen wir wohl alle. Klopp und Tuchel. Der eine ging nach tränenreicher Verabschiedung zu uns und der andere trennte sich in einvernehmlichen Unverständnis vom Verein. Zwischen Klopp(7 Jahre) und Tuchel (nicht ganz 5 Jahre) gab es einen Trainer, der aber nur ein Jahr bleiben durfte. Nach Tuchel waren es dann in 4 Jahren bislang 3 Trainer.

Und selbst Freiburg hatte nach 16 Jahren Finke erst Dutt(zugegeben er war 4 Jahre da) und dann Sorg(ein halbes Jahr) bevor sie mit Streich wieder Ruhe im Karton hatten.

Und diese 3 Vereine stehen für mich in Deutschland für seriöse Arbeit und Kontinuität auf der Trainerposition. Aber auch diese 3 Vereine hatten ihre Probleme nachdem DER EINE RICHTIGE TRAINER ersetzt werden musste. Für mich zeigen diese Beispiele auf, dass wohl absolut jeder Verein(der nicht Real oder Barca oder so heisst) Schwierigkeiten hat, immer wieder diesen EINEN RICHTIGEN TRAINER zu finden und zu verpflichten. Daher hoffe ich, dass die kommende Trainerverplichtung uns wieder mehr Ruhe, Erfolg und besonders Freude bringen wird!! :)

Re: Neven Subotic

Beitragvon pewpewlazorgunz » Do 12. Apr 2018, 11:30

Ich kann mit der ganzen Grundidee des einen richtigen Trainers nicht viel anfangen. Erstens gibt es mehr als einen guten Trainer für jeden Verein, zweitens nutzen sich die meisten Trainer irgendwann ab, je größer der Verein, desto schneller.
Gerade Klopp ist dafür doch auch ein gutes Beispiel: Mainz hat er nach Abstieg und gescheitertem Aufstieg in Liga zurückgelassen. Bei uns war man in seiner Abschiedssaison zwischenzeitlich letzter und man hat schon darüber diskutiert wer uns als Nummer zwei ablöst. Bei Schaaf ist es noch extremer, der war irgendwann einfach kein guter Trainer mehr, nicht mal nur für Werder, sondern generell.
Mittlerweile würde ich sagen, dass es gar nicht so verkehrt ist, wenn man alle paar Jahre mal den Trainer wechselt, um ein paar neue Impulse zu setzen.

Re: Neven Subotic

Beitragvon auba » Do 12. Apr 2018, 12:20

pewpewlazorgunz hat geschrieben:Ich kann mit der ganzen Grundidee des einen richtigen Trainers nicht viel anfangen. Erstens gibt es mehr als einen guten Trainer für jeden Verein, zweitens nutzen sich die meisten Trainer irgendwann ab, je größer der Verein, desto schneller.
Gerade Klopp ist dafür doch auch ein gutes Beispiel: Mainz hat er nach Abstieg und gescheitertem Aufstieg in Liga zurückgelassen. Bei uns war man in seiner Abschiedssaison zwischenzeitlich letzter und man hat schon darüber diskutiert wer uns als Nummer zwei ablöst. Bei Schaaf ist es noch extremer, der war irgendwann einfach kein guter Trainer mehr, nicht mal nur für Werder, sondern generell.
Mittlerweile würde ich sagen, dass es gar nicht so verkehrt ist, wenn man alle paar Jahre mal den Trainer wechselt, um ein paar neue Impulse zu setzen.


und was hat jetzt neven damit zu schaffen?
Schalke ist Heilbar

Re: Neven Subotic

Beitragvon MattiBeuti » Do 12. Apr 2018, 17:24

pewpewlazorgunz hat geschrieben:Ich kann mit der ganzen Grundidee des einen richtigen Trainers nicht viel anfangen. Erstens gibt es mehr als einen guten Trainer für jeden Verein, zweitens nutzen sich die meisten Trainer irgendwann ab, je größer der Verein, desto schneller.
Gerade Klopp ist dafür doch auch ein gutes Beispiel: Mainz hat er nach Abstieg und gescheitertem Aufstieg in Liga zurückgelassen. Bei uns war man in seiner Abschiedssaison zwischenzeitlich letzter und man hat schon darüber diskutiert wer uns als Nummer zwei ablöst. Bei Schaaf ist es noch extremer, der war irgendwann einfach kein guter Trainer mehr, nicht mal nur für Werder, sondern generell.
Mittlerweile würde ich sagen, dass es gar nicht so verkehrt ist, wenn man alle paar Jahre mal den Trainer wechselt, um ein paar neue Impulse zu setzen.


Der eine richtige Trainer soll einfach bedeuteten, dass der Trainer zu diesem Zeitpunkt von A bis Z zum Verein passt. Wenn man so einen Trainer hat, dann merkt man das. Bayern hat aktuell mit Heynckes einen. Nur "leider" möchte der nicht weitermachen. Schalke hat aktuell mit Tedesco einen. Wir haben aktuell keinen Trainer, der optimal passt. Freiburg hat mit Streich einen. Wolfsburg hat mit Labadia eine Zwischenlösung, nicht mehr und nicht weniger. Frankfurt hat mit Kovac einen. Für Köln ist der Trainer Ruthenbeck nur eine Zwischenlösung. Es gibt Zeiten, da ist einfach der richtige Trainer beim richtigen Verein und das spürt man dann oder eben auch nicht.

Dass es irgendwann zu Abnutzungserscheinungen kommen kann, steht außer Frage. Aber in der Regel nicht nach 1 oder 2 Jahren. Dann haben andere Sachen auch einfach nicht gepasst. Denn wenn ein Trainer mit seinen Ideen(als Fußballtrainer ist für die Entwicklung der Spieler der kompetenteste Mann) die Zeit hat im Verein Spieler und Systeme langfristig zu entwickeln, erst dann kommt es doch zu einer perfekten Symbiose zwischen Verein und Trainer - so wie es bei Klopp(siehe Entwicklung in Dortmund UND Liverpool), bei Streich, bei Schaaf, bei Finke und so weiter der Fall war oder ist.

Niemand wäre nach 3 Jahren auf die Idee gekommen Klopp zu entlassen. Dass diese Phasen nicht unendlich sind, haben meine Beispiele doch auch gezeigt. Sie haben aber auch gezeigt, dass schlechtere Phasen nicht immer gleichbedeutend damit sind, dass es am Trainer liegt und der gewechselt werden muss. Wenn man über Jahre zusammengewachsen ist und der Erfolg vorhanden war, dann lohnt es sich, auch mal intensiver darüber nachzudenken, ob ein Trainerwechsel der beste Schritt ist. In Freiburg wird NIEMAND auf die Idee kommen Streich bei einem Abstieg zu entlassen. Einfach, weil sie vom Trainer überzeugt sind und verstehen, dass es auch andere Gründe für eine sportliche Talfahrt geben kann. Und selbst wir merken doch jetzt so langsam, dass ein größerer Schnitt, den Klopp hätte vollziehen wollen, doch nur aufgeschoben und nicht aufgehoben war. Ob man mit Klopp hätte weitermachen sollen, will ich jetzt gar nicht beurteilen. Darum geht es hier nicht. Es geht darum, dass es durchaus den richtigen Trainer für einen bestimmten Verein geben kann, wenn man nicht den kurzfristigen Erfolg als alles entscheidenen Faktor sieht, sondern die Entwicklung im gesamten Verein.

Re: Neven Subotic

Beitragvon pewpewlazorgunz » Do 12. Apr 2018, 17:53

Dieses von A bis Z passen halte ich eben für eine unrealistische Erwartungshaltung. Jemand der uns trainieren soll muss eine offensive/dominante Spielidee haben und diese im Rahmen unserer Möglichkeiten erfolgreich umsetzen. Alles andere ist Bonus, bzw im schlimmsten Fall sogar ein Malus, wenn folklore und sympathiebedingte Treue und Betriebsblindheit verhindern, dass man an den richtigen Stellen Schnitte macht.