Julian Weigl


Moderatoren: hejabvb, amoroso2008

Re: Julian Weigl

Beitragvon Tschuttiball » Di 24. Jan 2017, 19:37

Man merkt dass Winterpause ist. Da wird in den nächsten 2 Jahren mal gar nix passieren.
Leuchte auf mein Stern Borussia:
https://www.youtube.com/watch?v=bG1EweODGSY

Re: Julian Weigl

Beitragvon Dede 4ever BVB » Fr 3. Feb 2017, 15:04

Finding the best pass in the Bundesliga

The Best

First, let’s look at the “best” pass. How we define best here is most completions above expected. Expected is simply the league average completion % on that type of pass multiplied by the number of times that pass has been played. Our champion is Julian Weigl in the attacking third switching the ball from right to left in the center of the pitch.

[...]
We can also see that the credit can’t go solely to Julian Weigl, but to Dortmund’s Julian Weigl working within the team’s system. Several of the passes come after pullbacks from the wing have opened up a bit of space. Team context is always incredibly important looking at anything like this, which the video helps to show. Several of Weigl’s plays take out defenders and advance the ball, so this type of pass feels like a great fit of a player in a system that rewards his specific skills in this part of the pitch. He gets rhythm in a way that keeps the Dortmund attack moving.

Den vollständigen Artikel mit weiteren interessanten Ausführungen zum Thema Pass gibts hier: http://statsbomb.com/2017/02/kostic-cro ... undesliga/

Das zeigt ein wenig wie wichtig Weigl und seine Pässe sind - daher verstehe ich echt nicht, warum hier in letzter Zeit gerade diese Pässe kritisiert werden.
Wichtig ist halt auch was man mit den Pässen anfängt, denn sie sind nicht als letzter Pass sondern eher als Vorbereitung dafür angedacht.
Weigl ist nicht der Mann, der Auba und Co in Szene setzen soll, sondern er soll durch die Pässe Räume schaffen. Sie erscheinen vielleicht manchmal langweilig und bieder, weil der Gegner natürlich versucht den Raum gleich wieder zuzulaufen, aber irgendwann ergibt sich die Lücke, in die dann Dembele, Reus und Co hineinstoßen oder passen können.
Zudem kann Weigl Drucksituationen auflösen, indem er a) anspielbar ist (dies versuchen die Gegner ja inzwischen durch Manndeckung zu verhindern) und b) selbst keine lange Ballhaltezeit aufweist.
Nur muss es aber halt auch um Weigl herum funktionieren - es nützt ja alles nix, wenn seine Teamkollegen nichts damit anfangen können. Und da hapert es derzeit ein wenig - vor allem in unseren Auswärtsspielen.
"Kritik sollte vor allem förderlich sein und nicht einfach nur blöd"
A. Frei

Re: Julian Weigl

Beitragvon Tschuttiball » Fr 3. Feb 2017, 16:03

Wichtig ist einfach das man Weigl einen fähigen Mann zur Seite stellt der, wie Gündogan, dass Spiel auch leiten kann. Dann nämlich, ist Weigl einer der besten. Alleine jedoch bzw. ohne vernünftige Unterstützung, ist er machtlos. Es braucht einfach jemanden der neben Weigl das Spiel machen kann, sonst ist es zu einfach ihn zuzustellen als Gegner. So zumindest mein Eindruck.
Leuchte auf mein Stern Borussia:
https://www.youtube.com/watch?v=bG1EweODGSY

Re: Julian Weigl

Beitragvon Gelber Tyrion » Fr 3. Feb 2017, 16:24

Tschuttiball hat geschrieben:Wichtig ist einfach das man Weigl einen fähigen Mann zur Seite stellt der, wie Gündogan, dass Spiel auch leiten kann. Dann nämlich, ist Weigl einer der besten. Alleine jedoch bzw. ohne vernünftige Unterstützung, ist er machtlos. Es braucht einfach jemanden der neben Weigl das Spiel machen kann, sonst ist es zu einfach ihn zuzustellen als Gegner. So zumindest mein Eindruck.


Das ist schon so.

Vorsichtige Prognose: So lange Tuchel beim BVB trainiert werden wir keinen "Unterstützer" neben Weigl zu Gesicht bekommen.

Re: Julian Weigl

Beitragvon Bernd1958 » Fr 3. Feb 2017, 18:34

Gelber Tyrion hat geschrieben:Vorsichtige Prognose: So lange Tuchel beim BVB trainiert werden wir keinen "Unterstützer" neben Weigl zu Gesicht bekommen.

Das befürchte ich auch und ich wage zu bezweifeln, dass morgen wie in der BVB App gemutmaßt, Guerreiro neben Weigl hinter Reus, Schürrle und Götze spielen wird.

Re: Julian Weigl

Beitragvon HabKeineIdee » Sa 25. Feb 2017, 10:19

Der Dude hat geschrieben:Ganz neutral gefragt, welchen Wert hat eigentlich Weigl für die Mannschaft?
Der wird ja seitdem er bei uns spielt über den grünen Klee gelobt für seine überragende Passquote.
Aber wofür braucht man so einen Spieler, der quasi keine vertikalen Pässe spielt und nur auf Sicherheit bedacht ist?
In meinen Augen ist der ziemlich eindimensional. Keine Kreativität, keine Aggressivität. Nur Ballsicherheit.
Macht eine Mischung im DM/ZM mit einem Defensivspezialisten und einem Kreativspieler nicht mehr Sinn? Denke da an unsere damalige Bender/Sahin-Achse...
Oder erkenne ich den Wert eines Weigls nicht?

Ich sehe seinen Wert in der Umsichtigkeit und dadurch entstehenden Ballsicherheit und daraus resultierenden wenigen Ballverlusten. Er ist der stabile Anker im MF, der, wenn man ihn nicht mit 2 Mann attackiert (und damit woanders Unterzahl schafft), immer in der Lage wäre, einen guten Ball zu spielen.

MMn wäre er inzwischen auch in der Lage öfter Meter nach vorne zu machen, ebenso mehr Risikopässe zu spielen. Dies ist - so glaube ich - aber nicht von TT gewünscht.
Genauso wie Schmelle nicht alleine auf die Idee kommt so viel vorne rumzuturnen, so glaube ich, dass auch JW seine klaren Aufgaben hat. Und da geht Sicherheit > Risiko.

Ich sehe aktuell niemanden der den Ball so sicher hält und dabei 2 Mann auf sich ziehen kann ohne oft den Ball zu verlieren.
In einer nahen bis mittleren Zukunft mit z.B. Dahoud, Merino und wieder richtig fittem Rapha, sehe ich einen JW viel öfter auf der Bank, bzw. ihn auch mit mehr Drang nach vorne agieren, da der Nebenmann das dann auch kann.

Nur wer sollte diesen stabilen Part heute sonst spielen?

Und genau das ist der Grund für seinen jetzigen hohen Wert - der aber zukünftig deutlich sinken könnte.
Daher meine Empfehlung - sollte Dahoud kommen, Merino nicht verliehen werden und ein LV gekauft werden (==> Rapha bleibt im MF), Weigl-Aktien besser vor der nächsten Saison mit Gewinnmitnahme veräußern :mrgreen:

Re: Julian Weigl

Beitragvon Der Dude » Sa 25. Feb 2017, 14:26

Danke!
Du hast die Frage die mir wichtig war, die ich aber noch gar nicht egstellt habe, auch direkt mit beantwortet.
Braucht man einen wie Weigl in der Zukunft?

Das wir aktuell keine ALternative für ihn haben, das ist klar. Sonst wäre er ja auch nicht unser Dauerbrenner. Und das er von Tuchel eingebremst wird, kann auch gut sein.
Bin wirklich gespannt, was passiert, wenn wir mit zB Dahoud noch einen kreativeren Spieler im DM/ZM bekommen.

Ich hoffe auch darauf, dass wir noch einen Defensivspezialisten verpflichten. Oder Rode noch einschlägt. In meinen Augen würde diese Position unsere Defensive deutlich verstärken können. Weigl, Castro, Götze, Rapha haben andere Stärken.

Re: Julian Weigl

Beitragvon Kastell » Mo 6. Mär 2017, 01:12

http://www.sport1.de/internationaler-fu ... weltklasse

gibt ja so iein paar die ihn so schwach sehen.

Re: Julian Weigl

Beitragvon richi05 » Mo 6. Mär 2017, 05:31

Gelber Tyrion hat geschrieben:
Tschuttiball hat geschrieben:Wichtig ist einfach das man Weigl einen fähigen Mann zur Seite stellt der, wie Gündogan, dass Spiel auch leiten kann. Dann nämlich, ist Weigl einer der besten. Alleine jedoch bzw. ohne vernünftige Unterstützung, ist er machtlos. Es braucht einfach jemanden der neben Weigl das Spiel machen kann, sonst ist es zu einfach ihn zuzustellen als Gegner. So zumindest mein Eindruck.


Das ist schon so.

Vorsichtige Prognose: So lange Tuchel beim BVB trainiert werden wir keinen "Unterstützer" neben Weigl zu Gesicht bekommen.

So kann man sich täuschen! Jetzt hat TT doch eine Unterstützung für Weigl, Castro, und seid dem ist unsere defensive richtig stabil geworden. Man sieht TT kann auch noch dazu lernen...

Weigl über BVB-Teamgeist, Mio.-Angebote & Aubas Lambo

Beitragvon NightShift » Di 2. Mai 2017, 16:01

Weigl über BVB-Teamgeist, Mio.-Angebote & Aubas Lambo

Julian Weigl kam 2015 für eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro von 1860 München zu Borussia Dortmund

Als Julian Weigl im Sommer 2015 von 1860 München zu Borussia Dortmund kam, galt der damals 19-Jährige eher als „Projekt“. Also als jemand, der sich noch entwickeln und langsam an die erste Mannschaft herangeführt werden muss. Weit gefehlt! Weigl startete sofort durch, ist inzwischen aus dem BVB-Mittelfeld kaum wegzudenken und schaffte sogar den Sprung in die Nationalmannschaft. Ende vergangenen Jahres verlängerte er seinen Vertrag vorzeitig bis 2021. Im Magazin „11 Freunde“ erklärt er seine Treue zur Borussia und gibt Einblicke ins Innenleben des Kaders.

Dabei schwärmt Weigl besonders vom Teamgeist beim BVB. „Einem jungen Spieler wird die Nervosität hier sofort genommen. Als ich an meinem ersten Tag in die Kabine kam, saßen da Weltstars wie Marco Reus, Mats Hummels oder Pierre-Emerick Aubameyang. Aber alle Spieler kamen auf mich zu und fragten Sachen wie: 'Hast du schon eine Wohnung gefunden? Ich kenne da jemanden, soll ich dir helfen?' oder 'Was machst du heute Nachmittag?'“, berichtet der mittlerweile 21-Jährige.

Weigl weiter: „Am ersten Tag hat mich Sven Bender heimgefahren, am zweiten Tag war ich mit Erik Durm in der Stadt. Das zeigt einfach, wie hier aufeinander geachtet wird.“ Auch abseits des Trainings und der Spiele werde viel Zeit miteinander verbracht. Weigl zockt dann auch mal mit Aubameyang, Ousmane Dembélé und Raphael Guerreiro auf der Playstation.

Neben der sportlichen Perspektive und der guten Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Tuchel wird Weigl wohl auch dieser Zusammenhalt zur langfristigen Vertragsverlängerung bewogen haben – trotz millionenschwerer Offerten aus dem Ausland. Weigl: „Meine Berater haben mich über einige Angebote und Interessenten informiert, aber sie haben das meiste von mir weggehalten, weil es für uns keinen Sinn gemacht hätte. Es wäre definitiv zu früh gewesen.“

Er könne sich vorstellen, noch sehr lange beim BVB zu bleiben. Denn er habe das Gefühl, eine wichtige Rolle zu spielen und spüre, dass ein Team heranwachse, das in den nächsten Jahren noch sehr erfolgreich werden könne. Weigl führt dies auf die Fülle an Talenten im Kader zurück – eine Kategorie, zu der er sich selbst offenbar auch noch immer zählt.

„Ich weiß, dass ich, obwohl ich viele Spiele mache und viel Lob bekomme, noch kein gestandener Bundesliga- oder Champions League-Spieler bin. Ich stehe noch am Anfang und muss demütig bleiben“, sagt Weigl.

Folglich werde er nicht abheben und beispielsweise demnächst im Lamborghini zum Training fahren. Sein Vater würde das Auto umgehend zurück zum Händler bringen. Derartige Extravaganzen sind nach Weigls Ansicht eher älteren Spielern wie seinem Kumpel Aubameyang vorbehalten.

Auch von einem Routinier, der nicht beim BVB unter Vertrag steht, holt sich Weigl regelmäßig Tipps: Ex-DFB-Kapitän Bastian Schweinsteiger.

„Wir haben ein- oder zweimal telefoniert und schreiben uns über WhatsApp. Nicht jeden Tag, aber wenn mir etwas auf der Seele brennt, kontaktieren wir einander. Und ich merke, dass er sich wirklich Gedanken über meine Fragen macht“, schwärmt der Borussen-Profi: „Letztes Mal hat er mich für mein Spiel gelobt und geschrieben, dass ich als Persönlichkeit auf dem Platz ruhig noch böser werden sollte.“ Das bedeute, dass er dem Schiedsrichter auch mal die Meinung sagen solle.


http://sportbild.bild.de/bundesliga/vereine/bundesliga/weigl-bvb-teamgeist-angebot-aubameyang-schweinsteiger-51549784.sport.html