Gasperoni vs. Müller: Warum das einen Nerv trifft...


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Gasperoni vs. Müller: Warum das einen Nerv trifft...

Beitragvon westline/cs » Mi 16. Nov 2016, 11:47

Spannendes Thema gerade...

Öffentliche Diskussion
Warum die Herren Gasperoni und Müller einen Nerv treffen...

Also Deutschland hat in der WM-Qualifikation in San Marino gespielt und erwartungsgemäß hoch gewonnen. So wie schon in den bisher zwei weiteren Spielen gegen die winzige Republik. Anschließend fühlte sich der Journalist und frühere Funktionär Alan Gasperoni zu einem offenen Brief inspiriert. An Thomas Müller. Und beiden haben völlig Recht.

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Re: Gasperoni vs. Müller: Warum das einen Nerv trifft...

Beitragvon gladbeggar » Mi 16. Nov 2016, 16:37

Zitat Gasperoni:
"Es war nützlich, weil es gezeigt hat, dass ihr Deutschen euch nie ändern werdet und dass die Geschichte euch nicht gelehrt hat, dass Überheblichkeit nicht immer die Garantie für den Erfolg ist."
Damit hat er sich in jeder Form disqualifiziert. Nach der Kritik eines Einzelnen direkt die Nazi-Keule mit dazugehörigen Klischees auszupacken ist unterste Schublade. Fragt sich wer hier überheblich schwadroniert. Seine übrigen Ausführungen sind kaum stichhaltiger.

Re: Gasperoni vs. Müller: Warum das einen Nerv trifft...

Beitragvon Herb » Mi 16. Nov 2016, 19:16

Ich sehe das Zitat eher im SPORThistorischen Kontext, sprich bezogen auf die Jahre nach 1998, wo es mit dem deutschen Fußball steil bergab ging. Da hatte sich ja zuvor auch eine gewisse Überheblichkeit und Arroganz eingeschlichen, die sich bitter gerächt hat.

Eine (zugegebenermaßen wenig stil- und respektvolle) Äußerung eines Sportlers zum Thema Sport (und es ging wirklich nur um Sport) in einen derartigen historischen Kontext zu stellen, wäre natürlich grenzenlos daneben (falls wirklich so gemeint).

Re: Gasperoni vs. Müller: Warum das einen Nerv trifft...

Beitragvon driverx » Mi 16. Nov 2016, 21:07

Herb hat geschrieben:Ich sehe das Zitat eher im SPORThistorischen Kontext, sprich bezogen auf die Jahre nach 1998, wo es mit dem deutschen Fußball steil bergab ging. Da hatte sich ja zuvor auch eine gewisse Überheblichkeit und Arroganz eingeschlichen, die sich bitter gerächt hat.

Eine (zugegebenermaßen wenig stil- und respektvolle) Äußerung eines Sportlers zum Thema Sport (und es ging wirklich nur um Sport) in einen derartigen historischen Kontext zu stellen, wäre natürlich grenzenlos daneben (falls wirklich so gemeint).


Da braucht man aber viel Phantasie, um das sporthistorisch zu sehen.

Für mich ist das rassistischer, Anti - Deutscher Dreck.
Dafür wird er im Forum von sg. de von der Mehrzahl der User abgefeiert, weil da der Kleine gegen den bösen großen Kommerz undsoweiter undsofort angeht.

Soviel Mangel an nationaler Selbstachtung ist dann tatsächlich typisch deutsch.

Ich hab auch keine despektierliche Aussage von Müller gelesen, kenne aber auch nur die Zitate,nicht das komplette Interview.

Der Herr könnte in dem Zusammenhang ja auch mal erklären, mit wieviel Kohle sein Verband und/oder er selbst von der FIFA gepimpert wird,wäre auch interressant.

Re: Gasperoni vs. Müller: Warum das einen Nerv trifft...

Beitragvon Herb » Do 17. Nov 2016, 10:11

driverx hat geschrieben:Ich hab auch keine despektierliche Aussage von Müller gelesen, kenne aber auch nur die Zitate,nicht das komplette Interview.


Ist im O-Ton im Kommentar verlinkt. Für mich stellt er damit sinngemäß die Teilnahmeberechtigung San Marinos am Profifußball in Frage. Zumindest an dem Profifußball der Fußballnationen wie Deutschland etc.

Irgendwie skurril, wenn man überlegt, welche Konstrukte wir hier in Deutschland inzwischen im Profifußball mehr oder weniger akzeptieren.