Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4



Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon sharpo » Mo 27. Sep 2010, 11:01

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 07,00.html

http://www.tagesschau.de/inland/pharmalobby100.html

da sag noch einer was gegen unsere ulla. :mrgreen:

für wen macht unsere regierung politik?

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon stachel » Mo 27. Sep 2010, 15:25

sharpo hat geschrieben:für wen macht unsere regierung politik?


Das ist jetzt auch so ein Gag der politischen Linke:
Wenn ich die Regierung diffamieren will, dann sag ich einfach, dass deren Entscheidungen alle etwas mit Lobbyismus zu tun hätten. Das man aus sachlichen Erwägungen heraus ganz einfach DAFÜR sein kann, dass AKW´s länger laufen oder im Gesundheitswesen ganz spezielle Strukturen herschen oder dass man aus sachlichen Erwägungen heraus gegen eine höhere Hartz4-Anhebung ist, davon spricht der politische Gegner nicht.
Man sollte doch über die Sache sprechen und nicht irgendwelche bösen Lobby-Mysterien aufbauen.
Wenn man so will ist alles Klientel-Politik. Die Linken wollen Politik für Ihr Klientel, genauso wie die Grünen und alle anderen.

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon tottitom » Mo 27. Sep 2010, 15:51

Was heißt eigentlich Lobbyismus? Das sich die Abgeordneten - bevor sie eine Entscheidung treffen - informieren ist doch besser als wenn sie uninformiert die Stimme abgeben! Außerdem, wer sind denn die Lobbyisten? Es sind die Firmen um die es bei einer Entscheidungsfindung geht. Da sind dann auch Arbeitsplätze u. a. Dinge von Bedeutung! Außerdem macht das jede (auch die Linke) Partei (informieren lassen) ansonsten muß es sich ja bei den Abgeordneten um Wunderknäb- u. weiblein handeln die auf jedem Gebiet absolute Experten sind! Hier habe ich erhebliche Zweifel!
Dieses Lobbyismusgerede ist einfach nur Palaver und wird genutzt um den jeweils anderen zu diskreditieren!

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon sharpo » Mo 27. Sep 2010, 17:41

i glaub ihr habt die berichte net gelesen.

zitat:"Hamburg - Wenn ein neues Medikament auf den Markt kommt, unterscheiden Mediziner zwischen Wirksamkeit und Nutzen. Ein Cholesterinsenker zum Beispiel ist dann wirksam, wenn er die Blutfettwerte senkt und seine Nebenwirkungen sich in Grenzen halten.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird das neue Medikament zugelassen. Der Nutzen dagegen zeigt sich oft erst später: Er tritt dann zutage, wenn Patienten tatsächlich weniger Herzinfarkte oder Schlaganfälle bekommen als ohne das Präparat - oder wenn sie schlicht länger leben.

Doch der Zusammenhang zwischen Wirksamkeit und Nutzen existiert häufig gar nicht. Manchmal verbessern sich zwar Cholesterinwerte, Blutdruck oder das Wachstums eines Tumors wird gebremst - den Patienten geht es aber trotzdem nicht besser. Sie leben nicht länger, sie bekommen genauso häufig Herzinfarkte oder Schlaganfälle wie ohne das Präparat. Es haben sich also nur die messbaren Werte geändert - sonst nichts. Solche Präparate verfügen über keinen "patientenrelevanten Nutzen", wie die Fachleute sagen.

Pharmakonzerne stellen dagegen gern die Wirksamkeit ihrer Pillen in den Vordergrund, die Nutzendebatte mögen sie nicht besonders. Hintergrund: Unabhängige Wissenschaftler entdecken häufig, dass viele angebliche Neuheiten zwar im Körper wirken, aber keinen Vorteil gegenüber bisherigen Präparaten haben. Es handelt sich also um "Scheininnovationen".

Dennoch sind solche Neuheiten meist extrem teuer. Bisher kann der Gemeinsame Bundesausschuss aus Kassen und Ärzten (G-BA) solche Arzneimittel, deren Nutzen nicht nachgewiesen ist, von der Verordnung als Kassenleistung ausschließen. Ärzte dürfen ihren Patienten diese Präparate dann nicht mehr aufs Kassenrezept schreiben.

Der Nutzen ist automatisch gegeben

Genau solche Verbote unmöglich zu machen, ist das Ziel der Pharmalobby - und unter der schwarz-gelben Bundesregierung steht sie kurz vor dem Ziel. Denn sie hat es geschafft, dass das Arzneimittelgesetz so verändert wird, dass nicht mehr unterschieden werden darf zwischen der Zulassung und dem Nutzen eines Präparats, genauer: Dass mit der Zulassung automatisch der Nutzen gegeben ist."

der bericht der tagesschau spricht von eine umkehr der beweislast.
nicht die pharmaindustrie muss beweisen, dass das neue medikamnet einen nutzen erbringt sondern der bundesausschuss muss den beweis erbringen das kein nutzen gegeben ist.

heisst, du wirst angeklagt und musst beweisen das du unschuldig bist. der ankläger muss net beweisen das man schuldig bist.

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon Vogelhändler » Di 28. Sep 2010, 15:23

sharpo hat geschrieben:i glaub ihr habt die berichte net gelesen.

zitat:"Hamburg - Wenn ein neues Medikament auf den Markt kommt, unterscheiden Mediziner zwischen Wirksamkeit und Nutzen. Ein Cholesterinsenker zum Beispiel ist dann wirksam, wenn er die Blutfettwerte senkt und seine Nebenwirkungen sich in Grenzen halten.

Sind diese Voraussetzungen erfüllt, wird das neue Medikament zugelassen. Der Nutzen dagegen zeigt sich oft erst später: Er tritt dann zutage, wenn Patienten tatsächlich weniger Herzinfarkte oder Schlaganfälle bekommen als ohne das Präparat - oder wenn sie schlicht länger leben.

Doch der Zusammenhang zwischen Wirksamkeit und Nutzen existiert häufig gar nicht. Manchmal verbessern sich zwar Cholesterinwerte, Blutdruck oder das Wachstums eines Tumors wird gebremst - den Patienten geht es aber trotzdem nicht besser. Sie leben nicht länger, sie bekommen genauso häufig Herzinfarkte oder Schlaganfälle wie ohne das Präparat. Es haben sich also nur die messbaren Werte geändert - sonst nichts. Solche Präparate verfügen über keinen "patientenrelevanten Nutzen", wie die Fachleute sagen.

Pharmakonzerne stellen dagegen gern die Wirksamkeit ihrer Pillen in den Vordergrund, die Nutzendebatte mögen sie nicht besonders. Hintergrund: Unabhängige Wissenschaftler entdecken häufig, dass viele angebliche Neuheiten zwar im Körper wirken, aber keinen Vorteil gegenüber bisherigen Präparaten haben. Es handelt sich also um "Scheininnovationen".

Dennoch sind solche Neuheiten meist extrem teuer. Bisher kann der Gemeinsame Bundesausschuss aus Kassen und Ärzten (G-BA) solche Arzneimittel, deren Nutzen nicht nachgewiesen ist, von der Verordnung als Kassenleistung ausschließen. Ärzte dürfen ihren Patienten diese Präparate dann nicht mehr aufs Kassenrezept schreiben.

Der Nutzen ist automatisch gegeben

Genau solche Verbote unmöglich zu machen, ist das Ziel der Pharmalobby - und unter der schwarz-gelben Bundesregierung steht sie kurz vor dem Ziel. Denn sie hat es geschafft, dass das Arzneimittelgesetz so verändert wird, dass nicht mehr unterschieden werden darf zwischen der Zulassung und dem Nutzen eines Präparats, genauer: Dass mit der Zulassung automatisch der Nutzen gegeben ist."

der bericht der tagesschau spricht von eine umkehr der beweislast.
nicht die pharmaindustrie muss beweisen, dass das neue medikamnet einen nutzen erbringt sondern der bundesausschuss muss den beweis erbringen das kein nutzen gegeben ist.

heisst, du wirst angeklagt und musst beweisen das du unschuldig bist. der ankläger muss net beweisen das man schuldig bist.


Hey, sharpo!

Ich habe die Berichte schon gelesen; ich halte sie auch für unbedingt bedenkenswert. Insbesondere halte ich die Verlagerung der Zulassungsbefugnis

- weg von IQWiG,

- weg vom gemeinsamen Bundesausschus aus Kassen und Ärzten (G-BA)

- hin zum Bundesgesundheitsministerium

für unverantwortlich.

Bis zum "Rausschmiß" von Sawacki (IQWiG) - aus welch stichhaltigen Gründen auch immer - genoß doch dieses Institut bei Ärzten und Kassen höchste Akzeptanz. Wegen seiner volkswirtschaftlich guten kritischen Haltung bei den PHARMA-Unternehmen jedoch nicht. Nach der durch die FDP(?) betriebenen Neubesetzung Sawackis Stelle ahnte ich, daß damit ein "gefügigerer" Nachfolger inthronisiert würde.

Wie mir jetzt scheint, ist der aber nicht so gefügig wie der Bundesgesundheitsminister mit seinem Gefolge. Wie sonst soll ich begreifen, daß IQWiG jetzt auch nicht mehr entscheiden darf. Vielleicht löst man dieses Institut gänzlich auf, sofern aus der Fachärzteschaft dem nicht entschieden entgegengewirkt werden kann.

Fast genau so sehe ich das bei dem Gemeinsamen Bundesausschus aus Kassen und Ärzten (G-BA), der immerhin ein Verschreibungsverbot für Kassen verhängen konnte.

Ganz anders, befürchte ich, geht's jetzt beim Bundesgesundheitsministerium zu. Daß sich dieses - auch - von der PHARMA-Lobby beraten läßt, kann man ihm nicht verübeln, wohl aber, daß es augenscheinlich nur diese Lobby ist.

Und ebenso augenscheinlich ist für mich, daß diese Lobby nur die Interessen der PHARMA-Unternehmen vertritt, für die sie arbeitet, liegt für mich auf der Hand. Eine Langzeit-Nutzenbewertung bleibt auf der Strecke. Schlimmer noch: IQWiK und G-BA müssen im Umkehrschluß beweisen, daß kein echter, nur ein scheinbarer Nutzen zu erkennen ist, was ab dann ein Verschreibungsverbot nach sich zöge, abgesehen von den zuvor schon ungerechtfertigt verlangten höheren Preise. Es erscheint mir schier unmöglich, das Nichtvorhandensein eines behaupteten Nutzens zu beweisen.

Zum Schluß @ tottitom:
Information des Ministeriums scheint wegen mangelnden medizizischen Sachverstandes von nöten! Keine Frage! Aber nicht nur von den gewinnorientierten PHARMA-Unternehmen sondern auch von den "Front"-Leuten wie Ärzten und sonstigen Kassen-Fach-Leuten!

Und noch zum letzten Schluß: Wie Ulla Schmidt das besser hätte durchsetzen können, bleibt für mich eine ebenso offene Frage, wie Rösler sein Versprechen einzulösen vermag, die Gesundheitskosten (wenigstens im Bereich der Arzneikosten) zu senken.

MfG - Vogelhändler -

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon girlie » Di 28. Sep 2010, 15:39

Wer wissen will wie ein Lobbyist arbeitet, sollte sich den Film "Thank you for smoking" anschauen. Da wird das ganze ganz schön (überspitzt) dargestellt.

Zu der Pharma diskussion:

Im Normalfall ist es mir egal welche Medikamente zugelassen sind. Entweder ich nehme die freizugänglichen die ich kenne oder ich vertraue meinem Arzt, der auf Erfahrungswerte zurückgreift.

Natürlich ist die Entwicklung bedenklich, aber wirkliche Sorgen mache ich mir dadurch nicht, da ich denke dass es zu einer Selbstregulierung kommen wird.
"Wenn das Medikament nicht nachweisslich nützlich ist, wird es auch eher selten von Ärzten verschrieben werden"

Aber ich bin wohl zu naiv :P

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon sharpo » Di 28. Sep 2010, 16:08

girlie hat geschrieben:Wer wissen will wie ein Lobbyist arbeitet, sollte sich den Film "Thank you for smoking" anschauen. Da wird das ganze ganz schön (überspitzt) dargestellt.

Zu der Pharma diskussion:

Im Normalfall ist es mir egal welche Medikamente zugelassen sind. Entweder ich nehme die freizugänglichen die ich kenne oder ich vertraue meinem Arzt, der auf Erfahrungswerte zurückgreift.

Natürlich ist die Entwicklung bedenklich, aber wirkliche Sorgen mache ich mir dadurch nicht, da ich denke dass es zu einer Selbstregulierung kommen wird.
"Wenn das Medikament nicht nachweisslich nützlich ist, wird es auch eher selten von Ärzten verschrieben werden"

Aber ich bin wohl zu naiv :P


naiv wohl war.

es gab da mal so ein klassischen fall. den genauen hergang ..bezeichnung der krankheit und des medikamentes kenn ich nicht mehr.

ein arzt hat seinem patienten medikament a verschrieben welches gegen eigentlich andere krankheiten helfen sollte. das medikament a hat aber auch dem patienten mit der krankheit ax geholfen.
es war unter anderem seeeehr günstig.
dies hat das pharmaunternehmen spitz bekommen. medikament a heilt auch krankheit ax.
das medikament a wurde vom markt genommen und durch medikament xy zu einem 10-fach höheren preis auf den markt gebracht. medikament xy war nun offiziell für die krankheit ax ausgeschrieben.
medikament a konnte nicht verschrieben werden, arzt musste medikament xy verschreiben..welches eigentlich medikament a war.
das pharmaunternehmen hat nen dicken reibach damit gemacht. und die kassen mussten zahlen.

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon Vogelhändler » Di 28. Sep 2010, 16:18

girlie hat geschrieben:Wer wissen will wie ein Lobbyist arbeitet, sollte sich den Film "Thank you for smoking" anschauen. Da wird das ganze ganz schön (überspitzt) dargestellt.

Zu der Pharma diskussion:

Im Normalfall ist es mir egal welche Medikamente zugelassen sind. Entweder ich nehme die freizugänglichen die ich kenne oder ich vertraue meinem Arzt, der auf Erfahrungswerte zurückgreift.

Natürlich ist die Entwicklung bedenklich, aber wirkliche Sorgen mache ich mir dadurch nicht, da ich denke dass es zu einer Selbstregulierung kommen wird.
"Wenn das Medikament nicht nachweisslich nützlich ist, wird es auch eher selten von Ärzten verschrieben werden"

Aber ich bin wohl zu naiv :P


Nix da, Gierli!

Zumindest halte ich mich für ähnlich naiv wie Du Dich!

Hier vermute ich mal - gewagt - , daß Du um einiges jünger bist als ich. Sei's drumm!

Als auskömmlich aber nicht übermäßig versorgter Beamten-Ruheständler bin ich schon daran interessiert, daß sich die PHARMA-Unternehmen mit fragwürdiger Lobbyarbeit, -beeiflussung ihre Pfründe erhalten und erweitern - zum Schaden unseres Gesundheitssystems. Schließlich wird unser Bundeshaushalt durch solche Schröpfungen in so unnötiger Höhe belastet, daß für andere drängendere soziale Aufgaben die nötigen Mittel fehlen.

Darum achte ich schon darauf, daß mir erprobte, nützende Medikamente verschrieben werden können. Freiverkäuflichen Mittelchen stehe ich - ohne ärztliche Empfehlung - äußerst kritisch gegenüber.

Wenn's Dir da anders geht - und Du Dir das erlauben kannst - , keine Einwände.
Nur habe ich den Eindruck, daß auf diesem Gebiet - wenigstens bei weniger gut selbst informierten Verbrauchern - einem teilweisen "Beschiß" Tür und Tor offenstehen.

Und (hier darfste Lachen!) versuche ich durch meinen Arzneimittel-Verbrauch auch den Landeshaushalt (NRW, meinen Ex-Arbeitgeber) zu entlasten, der mir 70 % meiner Krankenkosten durch Beihilfe auf verschreibungsfähige Aufwendungen erstattet (eine erträgliche "Kostendämpfungspauschale" dabei abzieht). Der Rest (30 %) ist PKV gedeckt.

Langer Rede kurzer Sinn: Bei den Krankenkosten sollte alles im Rahmen bleiben!

MfG - Vogelhändler -

PS: Mangels Englisch-Kenntnissen werden mir wohl die Offenbarungen des von Dir empfohlenen Films für immer verborgen bleiben. *schluchz*

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon girlie » Di 28. Sep 2010, 21:13

Ich glaube den Film gibt es auch auf deutsch :)

Und es handelt sich hierbei ja nicht um "mein" Gesundheitssystem, weil ich ja nicht in Deutschland lebe. Hier in Finnland ist das Gesundheitssystem ja doch ein wenig anders (nicht unbedingt besser wie ich finde)

Re: Pharmalobby diktiert Gesetzesänderung Nr. 4

Beitragvon Vogelhändler » Mi 29. Sep 2010, 12:23

girlie hat geschrieben:Ich glaube den Film gibt es auch auf deutsch :)

Und es handelt sich hierbei ja nicht um "mein" Gesundheitssystem, weil ich ja nicht in Deutschland lebe. Hier in Finnland ist das Gesundheitssystem ja doch ein wenig anders (nicht unbedingt besser wie ich finde)



Hey, girlie!

Nochmals Dank für Deine Film-Empfehlung! Aber ohne den deutschen Titel finge ich damit auch nixxx an. "Danke Dir fürs Rauchen" wird's wohl nicht heißen!?

Und selbst dann: Weil ich hier in einer münsterländischen Bauerschaft (der "herrlichste Arsch der Welt" für mich) wohne und m. W. in Lüdinghausen kein reguläres Kino existiert, müßte ich viel zu weit fahren (evtl. Cinema Münster).

Interessant aber, daß Du Dich als

- Finnin mit vorzüglichen Deutsch-Kenntnissen oder

- Deutsche mit heimatlichen (hoffentlich nicht Heimweh-) Gefühlen hier outest.

Daß Du aber schreibst

"Und es handelt sich hierbei ja nicht um "mein" Gesundheitssystem, weil ich ja nicht in Deutschland lebe. Hier in Finnland ist das Gesundheitssystem ja doch ein wenig anders (nicht unbedingt besser wie ich finde)",

macht mich hellhörig und nachdenklich. Denn was sich in D-Land z. Zt. in der Gesundheitspolitik tut, findet bei der überwiegenden Mehrheit der Versicherten (meine Meinung) nicht gerade Zustimmung.

Dennoch: Bleibe gesund und lasse uns gelegentlich wieder von Dir hören!

MfG - Vogelhändler -