nerver ending story ?: HartzIV !



Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon sharpo » Do 30. Sep 2010, 08:15

mit dem alter kommt auch die weisheit anko...lass ihn zeit. ;)

irgendwann kommt er auch zu der erkenntniss...40 jahre malocht und nun nen tritt in den arsch bekommen. 40 jahre der held, heut das *****. die faule sau die kein bock zum arbeiten hat. :mrgreen: :mrgreen:

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon tottitom » Do 30. Sep 2010, 09:02

Allerdings habe ich bisher noch nicht gelesen, daß die Gewerkschaften fest angestellte Arbeitnehmer aus diesem Arbeitsverhältnis entlassen und dann, quasi durch die Drehtür, wieder in eigenen Zeitarbeitsfirmen zum reduzierten Gehalt wieder einstellen.

Hallo VH, doch, es gibt Töchter (zumindest eine ist mir bekannt) die bieten Mitarbeitern an einen neuen - befristeten Arbeitsvertrag - ohne (!!!) Anspruch auf Urlaubs- u. Weihnachtsgeld zu akzeptieren. Da es sich bei neuen Arbeitsverträgen fast ausschließlich um Zeitarbeitsverträge handelt, kann man ja auch nicht mehr von fest Angestellten sprechen! Ob sich die Drehtür nun so oder so öffnet kommt doch für den Mitarbeiter auf das Gleiche aus, oder?

Ach ja, bei diesen Mitarbeitern handelt es sich um Leute, die schon Jahrelang beschäftigt sind!

Bevor ein falscher Eindruck entsteht: ich heiße weder die eine noch die andere Seite für i. O. jedoch stört mich dieses "Glaushausverhalten" Seiten des DGB´s dermaßen, dass ich darüber nachdenke aus "meiner" auszutreten!

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon sharpo » Do 30. Sep 2010, 09:06

@ahnungsloser...

na was sagte ich? nun wird wieder gestrichen. :mrgreen:

schulstartergeld und kinderzuschuss.

und dann das:

"Leyen-Ministerium räumt Zahlenpanne ein"

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 56,00.html

eieiei.....sollte man wohl ma alles kontrollieren und nachrechnen. höhöhö

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon sharpo » Do 30. Sep 2010, 09:16

tottitom hat geschrieben:Allerdings habe ich bisher noch nicht gelesen, daß die Gewerkschaften fest angestellte Arbeitnehmer aus diesem Arbeitsverhältnis entlassen und dann, quasi durch die Drehtür, wieder in eigenen Zeitarbeitsfirmen zum reduzierten Gehalt wieder einstellen.

Hallo VH, doch, es gibt Töchter (zumindest eine ist mir bekannt) die bieten Mitarbeitern an einen neuen - befristeten Arbeitsvertrag - ohne (!!!) Anspruch auf Urlaubs- u. Weihnachtsgeld zu akzeptieren. Da es sich bei neuen Arbeitsverträgen fast ausschließlich um Zeitarbeitsverträge handelt, kann man ja auch nicht mehr von fest Angestellten sprechen! Ob sich die Drehtür nun so oder so öffnet kommt doch für den Mitarbeiter auf das Gleiche aus, oder?

Ach ja, bei diesen Mitarbeitern handelt es sich um Leute, die schon Jahrelang beschäftigt sind!

Bevor ein falscher Eindruck entsteht: ich heiße weder die eine noch die andere Seite für i. O. jedoch stört mich dieses "Glaushausverhalten" Seiten des DGB´s dermaßen, dass ich darüber nachdenke aus "meiner" auszutreten!


im grunde ist an leiharbeit nichts schlechtes. dagegen sprechen sich die gerwerkschaften ja auch nicht aus.
problematisch ist es nur wenn die stammbelegschaft mit dauer leiharbeiter ausgetauscht werden soll zu weit niedrigeren löhnen.
in wie weit dies nun eine gewerkschaft macht ist mir unbekannt.
bekannt ist mir aber das tochtergesellschaften der gewerkschaften leiharbeiter beshäftigen.
es sind aber tochter gesellschaften die nichts mit den gewerkschaften an sich zu tun haben.
nun kann man die frage stellen..wieso hat eine gewerkschaft eine tochter gesellschaft?
nun wie es nun mal so im laufe der zeit ist...haben gewerkschaften sich auch erholungsheime für ihr klientel angeschafft. diese sind aber eigene geschäftsformen.

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon Ahnungsloser » Do 30. Sep 2010, 09:39

anko75 hat geschrieben:Ich bin zumindest Einer von denen, der diese Bürger nicht als die "unteren Menschen, oder Malocher" pinselt, sondern jemand der diese Menschen als das betrachtet, was Sie sind:
vollkommen gleichgestellte Bürger unseres Staates und der Welt
Und auf Das bin ich nicht stolz - weil es leider, gerade in der aus der in vielen deutschen gesehenen Ären "gehobenen Bürger" solche Leute nicht als Normale empfunden werden, so wie leider auch von dir :!:
Wünsche dir trotzdem eine angenehme Nachtruhe, vielleicht klickt es bei dir ja im Traum dazu, das Ganze doch auch einmal Anders insgesamt zu bedenken; wer weiß...

Und mal wieder ein Klischee. Das haste echt drauf. Die von dir kritisierten "gehobenen Bürger" sind genau die, die sich um Schwächere in der Gesellschaft kümmern. Egal, ob Fördervereine, Sportvereine oder Hausaufgabenhilfe, die leute die sich da engagieren sind die, die nebenbei 40-60 Stunden in der Woche arbeiten. H4ler die helfen habe ich bei uns noch nie angetroffen. Schon irgendwie seltsam.
Dein persönlicher Vorwurf, dass ich H4ler nicht als "Normale" betracht, verstehe ich nicht. Was sind denn für dich "Normale"?
Für mich sind das -besonders die Kinder- Menschen, denen man helfen soll, wenn sie Hilfe suchen.

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon westline/cs » Do 30. Sep 2010, 15:38

:!: Leute!

Bitte achtet etwas auf euren Tonfall.
Bei Fragen und Hinweisen schickt uns eine Mail an redaktion@westline.de

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon Ahnungsloser » Fr 1. Okt 2010, 16:54

sharpo hat geschrieben:in wie weit dies nun eine gewerkschaft macht ist mir unbekannt.

Gestern habe ich einen interessanten Artikel über den Klassenkämpfer schlechthin gelesen. Frank Bsirske.
Was der Kerl bei RWE und Lufthansa in den Aufsichtsräten abzockt, ist echt beeindruckend. Natürlich unabhängig von seinem ver.di Gehalt. Nun gehöre ich zu den Leuten, die jedem alles gönnen. Aber dann sollen diese Leute bei bestimmten Themen einfach den Ball flachhalten.

Re: nerver ending story ?: HartzIV !

Beitragvon Bratmaxe » Mo 25. Okt 2010, 11:48

Nur mal meinen Senf rückwirken:

Die Berechnung der Hartz 4 Sätze finde ich okay, auch das Zigaretten und Alkohol ausgenommen sind. Das Zauberwort heißt priorisieren: wenn ich mit gegebenen Mitteln das eine möchte, muss ich evtl. auf etwas anderes verzichten. Jeder kann rauchen, aber eben auf Kosten der Schuhe....Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass krank machende Substanzen vom Steuerzahler getragen werden alldieweil er auch für die Folgekosten aufkommt. Natürlich ist der H4 Satz knapp bemessen und große Sprünge lassen sich damit nicht machen. Jeder Alleinstehende bekommt mehr, wenn er arbeitet (selbst in einem Billigjob), der Anreiz ist also gegeben. Problematisch wird es nur bei einer 4-köpfigen Familie, wenn der Bildungsstand der Eltern gerade mal Hilfsarbeiterjobs zuläßt. Dann lohnt sich arbeiten nun mal nicht. Und zum Essen: bei den Sätzen gibt es logischerweise weder Bio noch Angusrind, aber durchaus Fleisch und frisches Gemüse. Wer kochen kann, der weiß, dass man mit dem Geld auskommen kann.

Was ich nicht okay finde sind die Ausgaben für Bildung - und zwar generell. Ich plädiere für die Umwandlung des Kindergeldes in Bildungsausgaben für Ganztagsschulen und Co. - und zwar für alle Einkommenssschichten. Ich finde es unmöglich, das Elterngeld für H4 zu streichen und statt dessen die Auszeit der arbeitenden Bevölkerung zu alimentieren. Das sollte eigentlich nicht der Sinn von Elterngeld sein. Bildungsgutscheine für H4 finde ich gut und richtig, aber sind 250 € nicht zu wenig?

"Fördern und fordern" heißt es. Mir fehlt allerdings auch der Part der Arbeitgeberseite. Nachweislich ist das Lohnniveau gesunken und die Zahl der McJobs hat zugenommen. Ich halte überhaupt nichts davon, Unternehmen durch Kombilöhne und Co zu subventionieren, damit sie billige Arbeitskräfte bekommen. Während ich den H4ler zwinge, jede Drecksarbeit anzunehmen. Meines Erachtens brauchen wir (auch in Hinblick auf die Öffnung des Arbeitsmarktes europaweit) einen Mindestlohn sowie eine Gleichbelohnung der Leiharbeiter je nach Unternehmen. Leiharbeit sollte einen ZEITLICHEN Vorteil bringen (z.B. für saisonale Spitzen), nicht aber einen geldlichen.