Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition



Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon sharpo » Do 8. Jul 2010, 12:34

da haben wir se nun...die grosse gesundheitsreform.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 70,00.html

zitat:""Alle haben weniger Netto", beschrieb der Steuerzahlerbund die Folgen für Alleinstehende. Am härtesten trifft es demnach Menschen mit mittleren Einkommen. Für sie schlage der höhere Krankenkassentarif voll zu Buche. Denn der fällt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 45.000 Euro im Jahr an.

Wer mehr verdiene, sei besser dran. Denn diese Gruppe zahle für das Gehalt über dieser Linie nichts mehr für das Gesundheitswesen, erklärte der Steuerzahlerbund. Zugleich profitieren Besserverdienende überproportional davon, dass sie die Kassenbeiträge von der Steuer absetzen können.

Ein Unverheirateter ohne Kinder mit 60.000 Euro Jahreseinkommen zahlt laut Steuerzahlerbund 135 Euro mehr Krankenkassenbeiträge, spart aber dadurch 57 Euro an Steuern. Unterm Strich liege sein Minus bei 78 Euro. Der positive Effekt auf die Steuerlast bringe umso mehr, je höher das Einkommen und damit der Steuertarif sei, errechnete die Steuerzahlerlobby. Das erkläre, warum ein Single mit 150.000 Euro Jahresgehalt geringfügig besser dastehe, als ein Alleinstehender mit 40.000 Euro Verdienst pro Jahr."

*puh...wieder nicht davon betroffen..lol...1a fr. merkel..rupfen se mal die kleinen! :mrgreen: *

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon wb » Fr 9. Jul 2010, 13:23

Schade daß der Hartzvierer nichts von den Steuern absetzen kann.
Erhöht sich dessen Krankenkassenbeitrag eigentlich oder zahlen die Besserverdienenden für ihn mit?

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon sharpo » Fr 9. Jul 2010, 13:40

die besserverdienenden??

hast du das zitat gelesen....

"Der positive Effekt auf die Steuerlast bringe umso mehr, je höher das Einkommen und damit der Steuertarif sei, errechnete die Steuerzahlerlobby. Das erkläre, warum ein Single mit 150.000 Euro Jahresgehalt geringfügig besser dastehe, als ein Alleinstehender mit 40.000 Euro Verdienst pro Jahr."


so wie ich das verstanden habe...tragen die einkommen bis 45000 euro (single) die hauptlast...

zitat:""Alle haben weniger Netto", beschrieb der Steuerzahlerbund die Folgen für Alleinstehende. Am härtesten trifft es demnach Menschen mit mittleren Einkommen. Für sie schlage der höhere Krankenkassentarif voll zu Buche. Denn der fällt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze von 45.000 Euro im Jahr an. "

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon Kalsbacher » Di 13. Jul 2010, 00:25

...weniger netto vom Brutto ist eben Gott sei Dank in vielen Faellen mehr netto vom Brutto, dank der Steuergesetzgebung. It works :mrgreen:
/" Lassen Sie mich eins mal sagen: Die These, der Geist steht links, ist nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit"/

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon meistereder1909 » Sa 25. Sep 2010, 08:10

Über solche Personene wie "wb" kann ich nur noch lachen. Zählst anscheinend zu den Besserverdienenden. Wenn einer meiner Angestellten so einen Spruch loslassen würde, dann würde ich ihn gleich hochkant aus der Firma werfen, damit er sich mal das Vergnügen Harz4 antun kann.
ALs Besserverdienender würde es mir nicht schwerfallen ein paar Euros mehr zu zahlen. Meinen Lebensstandard kann ich immer halten, ich brauche keine 3 Autos, 2 Häuser, 2 Boote - brauche keine exclusiven Klamotten usw.
Das Problem in Deutschland ist doch, dass die wenigen, die nicht arbeiten wollen gleichgesetzt werden mit denen die 100te von Bewerbungen schreiben und keinen Job bekommen.
Verweigerung lehne ich ab, wer sich bemüht und einsatzbereitschaft zeigz, der sol von mir aus auch mehr Hartz4 bekomen. Aber nur der.
Ausserdem sollten Personen, die bis zu einem Satz von vielleicht 1.500- 1.800 Euro brutto verdienen, steuerlich stärker entlastet werden. Aber genau diesen Leuten wird das GEld aus der Tasche gezogen.
Mehr Kaufkraft = Stärkung des Handels = mehr Steuereinnahmen. Theoretisch eine einleuchtende Sache.
Man nehme nur mal den Milchbubi Rösler, der politisch gesehen eine absolute Katastrophe darstellt, der eröffnet den Krankenkassen die Möglichkeit zur absoluten Misswirtschaft, indem er die Zuzahlungen pro Person auf max. 2% des Einkommens erhöht.

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon sharpo » Mo 27. Sep 2010, 09:08

kaufkraft wird doch nun gestärkt. hartz 4 + 5€ ... :shock:

und sogar ein recht auf internet. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

oh mann...

wirds wieder nen fall fürs verfassungsgericht?

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon Ahnungsloser » Mo 27. Sep 2010, 09:29

sharpo hat geschrieben:kaufkraft wird doch nun gestärkt. hartz 4 + 5€ ... :shock:
und sogar ein recht auf internet. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
oh mann...
wirds wieder nen fall fürs verfassungsgericht?

Nö, ist doch jetzt alles geklärt. Ich verstehe nicht, warum sich jeder an den 5€ hoczieht. Es ging doch nur darum, dass die Summe genauer begründet werden sollte. Das ist jetzt passiert. Hätten auch 10€ mehr sein können. Oder 8€ weniger.

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon sharpo » Mo 27. Sep 2010, 09:36

die begründung der hartz4 berechnung...welche vom verfassungsgericht moniert wurde ist bis dato nicht erbracht.
das verfassungsgericht hat keine erhöhung verlangt.
aber mit der erhöhung um nur 5 € meint die bundesregierung ja ihre pflicht erfüllt zu haben.

einfach nur lächerlich..

Re: Kritik und Häme für die Weniger-Netto-Koalition

Beitragvon Ahnungsloser » Mo 27. Sep 2010, 09:38

sharpo hat geschrieben:die begründung der hartz4 berechnung...welche vom verfassungsgericht moniert wurde ist bis dato nicht erbracht.
das verfassungsgericht hat keine erhöhung verlangt.
aber mit der erhöhung um nur 5 € meint die bundesregierung ja ihre pflicht erfüllt zu haben.
einfach nur lächerlich..

Natürlich ist die genaue Berechnung erfolgt. Das Urteil des Bundesverfassunggerichts wurde 1:1 umgesetzt.