Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi


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Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Deichgraf06 » Mi 2. Aug 2017, 20:28

Sträfling hat geschrieben:Die entscheidende Frage ist doch NICHT welches Auto ich oder du uns als nächstes
zulegen, oder wie gefällig das Design ist;
die entscheidende Frage ist doch, warum es kein konkurrenzfähiges
Elektroauto aus deutscher Fabrikation gibt??
Ich kann da weit und breit nichts finden, was mit Tesla konkurrieren könnte.
Du etwa???

Man hat den Anschluss verloren, weil man es sich im warmen Nest/Schoss der Bundesregierung bequem gemacht, die Politik gezähmt und inzwischen domestiziert hat.


BMW oder Golf E!!! ;)
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen!

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon ErwinK » Mi 2. Aug 2017, 20:33

Also weiterhin keine Fakten und Argumente vom Sträfling, schade.

Vielleicht will die deutsche Autoindustrie mit Tesla gar nicht konkurrieren, weil Tesla keine Konkurrenz ist. Glaubst Du ernsthaft, dass VW, Opel, Mercedes, BMW, Audi und Co. nicht in der Lage sind, für Beträge zwischen 50.000,- und 150.000,- Euro ein gutes E-Fahrzeug anbieten zu können? Sie tun es weitgehend nicht, weil es Ladenhüter wären. Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der bereit wäre, die bekannten Nachteile der E-Autos zum jetzigen Zeitpunkt zu akzeptieren. Fast jeder aber ist daran interessiert, sobald diese Autos wirklich praktikabel und bezahlbar werden. Tesla hat ja keine revolutionären Techniken an Bord, sondern einfach nur teure und große Batterien mit einem bestenfalls mittelmäßigen Fahrgestell. Sowas bauen die Profis von den großen Autoherstellern in der Mittagspause. Tesla ist ein einziger, durch nichts wirklich begründeter Hype ohne jede Substanz. Daher wird dieses Unternehmen auch schon sehr bald wieder Geschichte sein.
Zuletzt geändert von ErwinK am Mi 2. Aug 2017, 20:34, insgesamt 1-mal geändert.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Sträfling » Mi 2. Aug 2017, 20:33

@Deichgraf Beide Modelle sind keine ernstzunehmende Konkurrenz zu Tesla.

Ich glaube, sie bauen keine, weil sie es nicht können!
Sie müssen sich das Know-How teuer erkaufen,Lizenzgebühren zahlen,
zb. von Google. Neuland und so...

Das einzige, was hierzulande fehlt, ist die Ladeinfrastruktur.
Dann werden die E-Autos der Renner.
Betrüger Republik Deutschland - Arbeit macht arm!

Bauern wehrt euch oder Glyphosat-Merkel verzehrt euch!

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Resser Marker » Do 3. Aug 2017, 07:55

Ich sehe mich außer Stande, die Konkurrenzfähigkeit von Tesla zu beurteilen, ist mir aber auch egal. Für die Masse an Autofahrern braucht es Fahrzeuge im Preisbereich zwischen 15.000 und 25.000 Euro, 50.000 Euro wie der günstigste Tesla und Geschwindigkeiten jenseits der 200km/h können nicht die Lösung unseres Umweltproblems sein.
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oscar Wilde)

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Ramses » Do 3. Aug 2017, 08:01

Das größte Problem der deutschen Automobilbauer ist, dass deren politischer Einfluß so stark ist, dass sie diese Diesel-Technologie mit vollem Wissen gegen die Wand fahren. Sie vertrauen auf ihre rechtswissenschaftlichen Gutachten und vergessen die Basis ihres Erfolges, nämlich das Verbrauchervertrauen.

Welcher Bürger einer Großstadt in Deutschland würde sich aktuell den noch einen Diesel kaufen?
„Eine Zeitung, mit der man den toten Fisch beleidigt, den man darin einwickelt.“ Volker Pispers über BLÖD

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Kugelschreiber » Do 3. Aug 2017, 08:03

E-Autos zu bauen ist keine grosse Kunst.
Selbst kleine Autobauschmieden bekommen dies hin.
Die Komplexität ist viel kleiner als bei Verbrennungsmotoren.

Das Problem sind einfach die Batterien, deren Aufladung, Entsorgung etc..
Und natürlich fehlt auch der Wille auf Grund fehlender europäischer und weltweiter Infrastruktur.

Mit einem E- PKW welchen man in Deutschland kauft muss man auch in ganz Europa fahren können.
Tesla hat für einige wenige einige Modelle auf den Markt geworfen und vereinzelt auch die Ladestation finanziert.
Für ca. 80 Millionen Einwohner in DE hat es offenbar leider nicht gereicht.

Da gibt es einen guten Grünen Politiker in BW.
Der hat es treffend auf den Punkt gebracht.

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Kugelschreiber » Do 3. Aug 2017, 08:11

Ramses hat geschrieben:Das größte Problem der deutschen Automobilbauer ist, dass deren politischer Einfluß so stark ist, dass sie diese Diesel-Technologie mit vollem Wissen gegen die Wand fahren. Sie vertrauen auf ihre rechtswissenschaftlichen Gutachten und vergessen die Basis ihres Erfolges, nämlich das Verbrauchervertrauen.

Welcher Bürger einer Großstadt in Deutschland würde sich aktuell den noch einen Diesel kaufen?


Wenn dieser jeden Tag 1h Fahrzeit (je Strecke) zu seinem Arbeitsplatz hat wird dieser sich einen Diesel kaufen.
Der Diesel ist wirtschaftl. nicht zu schlagen.

Selbst wenn dieser voll besteuert wird wie Benziner ist er auf Grund seines geringenren Verbrauches immer noch interessant.

Es stelt sich eher die Frage ob man als Grossstadtbewohner überhaupt mit dem PKW in die Stadt fahren muss und es nicht besser wäre auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen?

Und selbst da ist derzeit die Infrastruktur und auch Preise oftmals eher zum Kotzen.

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Ramses » Do 3. Aug 2017, 09:07

@Kugelschreiber

Anscheinend erliegst du den gleichen Fehler in der Bewertung, wie die Konzernbosse. Es geht nicht mehr allein um die wirtschaftliche Betrachtung, sondern um die ökologische Bewertung.

Die Städte werden die Prozesse aufgrund der starken gesundheitl. Belastungen durch die Diesel-Verbrennung verlieren und mit Verboten reagieren, weil sie dazu verpflichtet sind. Die gesundheitliche Unversehrheit werden die Richter als das höchste Gut in Deutschland bewerten.

Da ansonsten die Dieseltechnologie sehr effizient arbeitet, sollten die Konzerne mit Hochdruck und einer konzertierten Aktion versuchen, schnellstmöglich die NOX-Belastung so gering wie möglich zu gestalten. Alles andere führt zu immensen Verlusten bei denen und kostet viele Arbeitsplätze in Deutschland.
„Eine Zeitung, mit der man den toten Fisch beleidigt, den man darin einwickelt.“ Volker Pispers über BLÖD

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Kugelschreiber » Do 3. Aug 2017, 09:26

Selbst die Herstellung von Batterien für die E- Autos bedeutet Produktion von Schadstoffen.
Ohne dem geht es nicht.
(Hier scheint man aber eher bereit das Gift der dritte Welt etc. zu überlassen.)
Selbst die Produktion von Strom bedeutet auch die Produktion von Schadstoffen.
Kein Windkraft wächst aus Luft etc.

Wasserkraft legt Flüsse trocken und schreddert Fische.
Nicht vereinbar mit unserem Tierschutzgesetz und Umweltschutz.

USW.

Hier mal ein Bericht für Solarzellen welcher dies ohne die genauen Auswirkungen anspricht:
https://www.heise.de/tr/artikel/Die-sch ... 79759.html

Es geht also nicht um die Gesundheit sondern um die EInhaltung von Grenzwerten welche von der EU und unseren Bundesregierungen festgelegt wurden.

Re: Der Diesel ist endgültig tot. RIP BRD-Trabi

Beitragvon Deichgraf06 » Do 3. Aug 2017, 16:05

Ich muss noch einkaufen, aber traue mich mit meiner Diesel Jeans ( mit Plakette) nicht in die City !!

Vielleicht sollte ich meinen Auspuff noch mal überprüfen lassen!! :)
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