Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie


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Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon ErwinK » Fr 7. Jul 2017, 10:17

Die Tesla-Aktie ist binnen weniger Tage um 15% gefallen. Der Börsenwert verringerte sich entsprechend um über 12 Mrd. Dollar. Nun kommen auch noch miserable Crash-Testergebnisse dazu, die die Aktie weiter fallen lassen.
Mal sehen, wann dieser Luftnummer so richtig die Puste ausgeht...
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon Schorsch » Fr 7. Jul 2017, 10:56

Mal sehen, wann dieser Luftnummer so richtig die Puste ausgeht...


Dir fehlt es einfach an tiefem Glauben. Das soll man lernen können. Lass uns mal in die Kirche gehen. ;)
"Queen ruft Notfall-Meeting ein - Heiratet Prinz Harry?" (Focus online)

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon Sträfling » Mo 10. Jul 2017, 04:28

Die Puste geht eher den Dieseln aus. Oder deren Opfern.
Bauern wehrt euch oder Glyphosat-Merkel verzehrt euch!
BRD 2017 - Die Merkel-Telenovela

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon schwarzgelbcolonia » Di 11. Jul 2017, 14:06

ErwinK hat geschrieben:http://www.chip.de/artikel/E-Mobilitaet-Oekobilanz-von-Elektroautos_115720044.html
Soweit zum Thema umweltfreundlicher Tesla. Die Produktion der Batterien erzeugt so viel CO2, dass ein Benziner 8 Jahre fahren muss, um auf diese CO2-Menge zu kommen. Die Produktion des Stroms kommt da noch oben drauf.


Ich habe gerade bei Essen die Studie mit einem Kollegen und Ingenieur besprochen. Sein Einwand zu der Studie war, dass bei diesen Vergleichsstudien in der Regel nicht die Energie betrachtet wird, die aufgewendet wird, um das Öle aus dem Boden zu pumpen, zu transportieren, in Benzin umzuwandeln etc. Die reine CO2 Ausstoß beim Fahren würde da in der Tat zu kurz springen

Kann das jemand beurteilen?

Ansonsten bin ich ein ziemlicher Freund von Elektroautos und finde die gerade in der Stadt absolut sinnvoll, da zumindest in den Großstädten die Luftbelastung definitiv zurückgefahren wird. An der Reichweite muss definitiv gearbeitet werden. Nutze gerne den i3 von BMW in der drive.now Flotte. Den Abgesang auf die Eletromobilität sehe ich nicht und denke gerade Tesla hat eine Menge potenter Partner wie Daimler-Benz an Bord, die bestimmt nicht aus Spaß Milliarden investieren. Ich bin gespannt, wie sich die ganze Automobilindustrie inkl. Zulieferern da transformiert....

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon Kugelschreiber » Di 11. Jul 2017, 15:16

Ohne jetzt diese Studie gelesen zu haben.
Öl wird ja nun nicht alleine für den Kraftstoff von Verbrennungsmotoren gefördert und veredelt.
Auch Tesla wird Bauteile aus Öl- Produkten verbaut haben (Reifen etc.).

Wie will man dies jetzt alles in die Bewertung einfliessen lassen?

Klar ist doch aber, auch Batterien benötigen ihre Rohstoffe und müssen auch irgendwann wieder entsorgt werden.

E- Autos halte ich als 2. Wagen und für die Stadt eine gute Alternative zu den Verbrennern.
Wobei ich aber einen Ausbau des ÖPNV sowie günstigere Preise für sinnvoller halte.

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon schwarzgelbcolonia » Di 11. Jul 2017, 15:40

Kugelschreiber hat geschrieben:Ohne jetzt diese Studie gelesen zu haben.
Öl wird ja nun nicht alleine für den Kraftstoff von Verbrennungsmotoren gefördert und veredelt.
Auch Tesla wird Bauteile aus Öl- Produkten verbaut haben (Reifen etc.).

Wie will man dies jetzt alles in die Bewertung einfliessen lassen?

Klar ist doch aber, auch Batterien benötigen ihre Rohstoffe und müssen auch irgendwann wieder entsorgt werden.

E- Autos halte ich als 2. Wagen und für die Stadt eine gute Alternative zu den Verbrennern.
Wobei ich aber einen Ausbau des ÖPNV sowie günstigere Preise für sinnvoller halte.


Na ja, Reifen habe ja auch andere Autos. Da würde ich mal unterstellen, dass die Produktion jeden Autos ungefähr gleich ist. Finde die Überlegung aber nachvollziehbar, dass man ja nicht nur Batterien sondern auch Benzin produzieren muss....

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon ErwinK » Di 11. Jul 2017, 20:36

Das Problem ist, dass man nur schwer wirklich unabhängige Studien sieht. Meist steckt entweder die konventionelle Autolobby oder Ökos dahinter.
Ich warte auch schon gespannt darauf, wann sich alternative Antriebsenergien wirklich durchsetzen. Löst man einige Grundsatzprobleme (Kosten, Reichweite, "Tanken" etc.) und wird der Strom zunehmend umweltfreundlicher produziert, dann geht wohl kein Weg mehr an E-Autos vorbei. Sobald Batterien länger haltbar, energieeffizienter und weniger umweltschädlich produziert werden können, müsste ein E-Auto auch im Preis deutlich unter einem Benziner liegen.
Ich glaube allerdings nicht, dass Firmen wie Tesla dann den Markt beherrschen, sondern eher die bekannten Autokonzerne. Bis dahin werden aber wohl noch einige Jahre mit Diesel- und Benzinfahrzeugen ins Land gehen.
@schwarzgelbcolonia
Gehen Daimler und Tesla nicht schon längst getrennte Wege? Einen Abgesang auf die E-Mobilität sehe ich auch nicht. Es wird nur noch dauern und ich sehe nicht unbedingt Firmen wie Tesla ganz vorn dabei. Eine Innenstadt weitgehend ohne Abgase, das wäre schon was...
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon Sträfling » Mi 12. Jul 2017, 05:13

Wie macht Volvo das eigentlich?
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Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon schwarzgelbcolonia » Mi 12. Jul 2017, 06:17

ErwinK hat geschrieben:Das Problem ist, dass man nur schwer wirklich unabhängige Studien sieht. Meist steckt entweder die konventionelle Autolobby oder Ökos dahinter.
Ich warte auch schon gespannt darauf, wann sich alternative Antriebsenergien wirklich durchsetzen. Löst man einige Grundsatzprobleme (Kosten, Reichweite, "Tanken" etc.) und wird der Strom zunehmend umweltfreundlicher produziert, dann geht wohl kein Weg mehr an E-Autos vorbei. Sobald Batterien länger haltbar, energieeffizienter und weniger umweltschädlich produziert werden können, müsste ein E-Auto auch im Preis deutlich unter einem Benziner liegen.
Ich glaube allerdings nicht, dass Firmen wie Tesla dann den Markt beherrschen, sondern eher die bekannten Autokonzerne. Bis dahin werden aber wohl noch einige Jahre mit Diesel- und Benzinfahrzeugen ins Land gehen.
@schwarzgelbcolonia
Gehen Daimler und Tesla nicht schon längst getrennte Wege? Einen Abgesang auf die E-Mobilität sehe ich auch nicht. Es wird nur noch dauern und ich sehe nicht unbedingt Firmen wie Tesla ganz vorn dabei. Eine Innenstadt weitgehend ohne Abgase, das wäre schon was...


Das klingt plausibel. Mit Daimler und Tesla bin ich nicht sicher, denke aber dass das Überleben von Tesla stark davon abhängt welche Position sie haben, wenn die großen Konzerne ernst machen. Aber sie wären definitiv nicht die ersten Pioniere, die verschwinden.

Re: Kretschmann, der beste Lobbyist der Autoindustrie

Beitragvon schwarzgelbcolonia » Mi 12. Jul 2017, 06:17

ErwinK hat geschrieben:Das Problem ist, dass man nur schwer wirklich unabhängige Studien sieht. Meist steckt entweder die konventionelle Autolobby oder Ökos dahinter.
Ich warte auch schon gespannt darauf, wann sich alternative Antriebsenergien wirklich durchsetzen. Löst man einige Grundsatzprobleme (Kosten, Reichweite, "Tanken" etc.) und wird der Strom zunehmend umweltfreundlicher produziert, dann geht wohl kein Weg mehr an E-Autos vorbei. Sobald Batterien länger haltbar, energieeffizienter und weniger umweltschädlich produziert werden können, müsste ein E-Auto auch im Preis deutlich unter einem Benziner liegen.
Ich glaube allerdings nicht, dass Firmen wie Tesla dann den Markt beherrschen, sondern eher die bekannten Autokonzerne. Bis dahin werden aber wohl noch einige Jahre mit Diesel- und Benzinfahrzeugen ins Land gehen.
@schwarzgelbcolonia
Gehen Daimler und Tesla nicht schon längst getrennte Wege? Einen Abgesang auf die E-Mobilität sehe ich auch nicht. Es wird nur noch dauern und ich sehe nicht unbedingt Firmen wie Tesla ganz vorn dabei. Eine Innenstadt weitgehend ohne Abgase, das wäre schon was...


Das klingt plausibel. Mit Daimler und Tesla bin ich nicht sicher, denke aber dass das Überleben von Tesla stark davon abhängt welche Position sie haben, wenn die großen Konzerne ernst machen. Aber sie wären definitiv nicht die ersten Pioniere, die verschwinden.