Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung


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Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Sträfling » Do 22. Jun 2017, 01:22

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/du ... -1.6895545

So endet es, wenn man Wohnraum an Immobilienkonzerne verschachert!

Man sieht ja am Grenfell Tower in London wo es hinführt, wenn man Wohnraum
zur Ware von Aktionären und Spekulanten macht.
Der soziale Druck auf die Rentner,aus ihren angestammten Wohnungen zu ziehen
wird zunehmen! Warum den wohnungsbesetzenden Rentnern nicht einfach ein Wohnmobil oder Trailer anbieten? Oder sie direkt ins Heim verfrachten?

Auch die Rentnergeneration lernt jetzt kennen, was white trash bedeutet!
Betrüger Republik Deutschland - Arbeit macht arm!

Bauern wehrt euch oder Glyphosat-Merkel verzehrt euch!

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Sträfling » Do 22. Jun 2017, 22:39

Zum Thema Genrifizierung und Wohnungsnot:
http://www.taz.de/Sozialer-Wohnungsbau/!5420059/

Sozialer Wohnungsbau
Schulz träumt vom Bauen

Der Kanzlerkandidat will für mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen, bleibt aber vage. Es fehlen rund eine Million Sozialwohnungen.


WOHNUNGSNOT ist DAS Wahlkampfthema!
Wuchermieten sind Alltag in Merkels "nicht mehr mein Land".

Ein freundliches Gesicht für Mieter, Familien, Rentner, Arbeitslose, Pflegende
und Pflegebedürftige, Alleinerziehende, oder gar Kinder stünde Merkel
gut zu Visage.


Nicht nur sozialer Wohnungsbau fehlt, es müssen auch wieder Werkswohnungen
gebaut werden, sonst droht wirklich bald real ein Facharbeitermangel durch
Wohnungsnot und explodierende Mieten und nicht nur ein herbeigelogener Facharbeitermangel, wie bisher.
Betrüger Republik Deutschland - Arbeit macht arm!

Bauern wehrt euch oder Glyphosat-Merkel verzehrt euch!

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Schorsch » Mo 26. Jun 2017, 10:40

So endet es, wenn man Wohnraum an Immobilienkonzerne verschachert! Man sieht ja am Grenfell Tower in London wo es hinführt, wenn man Wohnraum
zur Ware von Aktionären und Spekulanten macht.


Ich bin sicherlich bei dir, wenn du den Immobilienverkauf im großen Stil an Konzerne skeptisch siehst. Da ist momentan ganz viel im Argen. Dramatisch wird das aber erst, seit das Land im Willen genau der Parteien und Politiker mit Zuwanderern geflutet wird, die jetzt die Folgen dieser Zuwanderung, u.a. die Mietpreisexplosion, anprangern.

Wo es hinführt, wenn man den Immobilienbestand eines Landes den staatlich alimentierten Sprücheklopfern der Linken überlässt, konnte jedermann in der DDR sehen. Dort war das, was kurze Zeit später abfällig "Platte" genannt wurde, die Krönung fortschrittlichen Wohnens. Eingebettet in eine Umgebung unrenovierter Vor- und Nachkriegsruinen, gekrönt durch flächendeckenden Braunkohlegestank. Und einer Feinstaubbelastung jenseits heutiger Vorstellungskraft. Sozialismus live.

Bringst du dann ausgerechnet den Grenfield-Tower als Beispiel, wird deine Forderung nach mehr Staat im Wohnungsbau endgültig absurd. Der Tower ist im Besitz einer Kommunalverwaltung, also faktisch staatlich, und wird von einer gemeinnützigen Gesellschaft verwaltet, deren Verwaltungsrat zu mehr als 75% von Mieter- und Kommunalvertretern besetzt ist. Die auch die "Sanierung" mit ungeeigneten Bauteilen abgesegnet und in Auftrag gegeben haben. Ein fataleres Beispiel für öffentlich-rechtliche (Mitbestimmungs-)Unfähigkeit hättest du nicht bringen können.

Wenn es Finanzinvestoren heute gelingt Geschäfte mit vollvermieteten Schrottimmobilien zu machen, deren Mieten im großen Stil vom Jobcenter bezahlt werden, ist das kein Beispiel für die Nachteile des Kapitalismus, sondern für mangelnden Arbeitswillen und augenscheinliche Unfähigkeit staatlicher Aufsichtsbehörden.
"Queen ruft Notfall-Meeting ein - Heiratet Prinz Harry?" (Focus online)

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Resser Marker » Mo 26. Jun 2017, 13:20

Dass die Mietpreise wegen der Zuwanderung explodiert sind, dürfte wohl die absurdeste These sein, die man seit Wochen hier gelesen hat und dass ausgerechnet die Linken, die maximal Juniorpartner der Regierung in dem einen oder anderen östlichen Bundesland sind, die Hauptschuld an dem Mangel an Mietwohnungen trügen, steht dem nur wenig nach.

Ich frage mich, warum man überhaupt was schreibt, wenn man nur so einen Bullshit auf Lager hat.
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oscar Wilde)

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Herb » Mo 26. Jun 2017, 14:41

Zuwanderung ist aber wohl einer von mehreren Faktoren:


zeit.de hat geschrieben:Dort halte der Neubau mit der wachsenden Nachfrage noch immer nicht Schritt,
teilte der Zentrale Immobilienausschuss zur Vorlage einer Marktstudie mit.
Deshalb stiegen auch die Kaufpreise weiter. "Ohne die starke Zuwanderung von
Flüchtlingen wäre das Bild für 2016 ziemlich eindeutig", erklärte Studienautor
Harald Simons, Vorstand des privaten Forschungsinstituts Empirica.
"Der Mietpreiszyklus hätte seinen Zenit erreicht."
Nun dürfte sich die Entwicklung dagegen fortsetzen.


 

Quelle: http://www.zeit.de/news/2016-02/16/immo ... r-16131002

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Der Olaf » Mo 26. Jun 2017, 14:43

Resser Marker hat geschrieben:Dass die Mietpreise wegen der Zuwanderung explodiert sind, dürfte wohl die absurdeste These sein, die man seit Wochen hier gelesen hat und dass ausgerechnet die Linken, die maximal Juniorpartner der Regierung in dem einen oder anderen östlichen Bundesland sind, die Hauptschuld an dem Mangel an Mietwohnungen trügen, steht dem nur wenig nach.

Ich frage mich, warum man überhaupt was schreibt, wenn man nur so einen Bullshit auf Lager hat.


Wer hat denn was von den Linken geschrieben ?
Bei Schorsch erkenne ich nur einen Vergleich mit der Situation die in der DDR vorlag.
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Schorsch » Mo 26. Jun 2017, 16:58

Resser Marker hat geschrieben:Dass die Mietpreise wegen der Zuwanderung explodiert sind, dürfte wohl die absurdeste These sein, die man seit Wochen hier gelesen hat und dass ausgerechnet die Linken, die maximal Juniorpartner der Regierung in dem einen oder anderen östlichen Bundesland sind, die Hauptschuld an dem Mangel an Mietwohnungen trügen, steht dem nur wenig nach.

Ich frage mich, warum man überhaupt was schreibt, wenn man nur so einen Bullshit auf Lager hat.


Letzteres frage (nicht nur ich) mich bei dir, da du offensichtlich keine Ahnung von der Materie hast, aber wieder mal von oben herab contra gibst. Offensichtlich vollkommen substanzlos.

1. Das mit den Linken bezieht sich, wie Olaf richtig schrieb, ganz deutlich auf den sozialistisch verwalteten Immobilienbestand der DDR. An dem man die Ineffektivität staatlicher Handlungshoheit auf diesem Segment deutlichst ablesen konnte.

2. Wenn es dir entgangen ist, dass die Mietpreise aufgrund der Zuwanderung stark gestiegen sind, und du meine "These" gar "absurd" findest, hast du keinerlei Ahnung von der Immobilienbranche. Nicht die leiseste. Gerade hier im Ruhrgebiet, zwischen Hamm und Duisburg, wird seit 15 Monaten, als der große Run der Flüchtlinge die Jobcenter erreichte und zusätzlich noch viele Flüchtlinge vom Land in Richtung Ruhrpott abwanderten, auch das letzte Loch vermietet. Die Bundesregierung hat deswegen sogar zum 6.8.16 eine Aufenthaltsbestimmungsverordnung erlassen. Vorher schon hatten die Sozialämter Unmengen von Wohnungen angemietet. Es sind nur sehr wenige Wohnungen zu bekommen. Alles was einigermaßen in Schuss und frei finanziert ist, wird seitdem zu stark erhöhten Preisen an den Mann gebracht. Vermieter, die bis vor 1,5 Jahren noch messbare Leerstände hatten, verfügen jetzt über Wartelisten.

Wo vor 2 Jahren noch 4-5 Euro verlangt wurden, sind es jetzt locker 6-7. Bei Kleinwohnungen erlebe ich Summen von bis zu 9 oder 10 Euro. Kalt. Vor Kurzem noch undenkbar. Ich brauche da keine polemischen Belehrungen, weil ich fast täglich damit zu tun habe. Auch und vor allem für Flüchtlinge, die sich reihenweise an mich wenden, weil ich schon etlichen eine Wohnung nebst gebrauchten Möbeln besorgen konnte. Anders als ihre "gläubigen" Landsleute nicht für horrende Provisionen, sondern gratis. Ich mache seit über einem Jahr zwei mal die Woche Beratungen in einer kirchlichen Einrichtung und weiß deshalb, wovon ich rede.
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Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon haumichblau » Mo 26. Jun 2017, 17:18

Schorsch hat geschrieben:1. Das mit den Linken bezieht sich, wie Olaf richtig schrieb, ganz deutlich auf den sozialistisch verwalteten Immobilienbestand der DDR. An dem man die Ineffektivität staatlicher Handlungshoheit auf diesem Segment deutlichst ablesen konnte.

Zeigt sich auch aktuell wieder einmal deutlich am Beispiel "Mietpreisbremse".
Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch. Ludwig Erhard, Begründer der sozialen Marktwirtschaft

Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Sträfling » Mo 26. Jun 2017, 19:53

An der Wohnungsnot und der Immobilienblase sind weder die Linken, noch die
Flüchtlinge schuld!Und mit der DDR lohnt kein Vergleich.
Man muß sich nur mal an die 70er und 80er Jahre in der BRD errinnern!
Da gab es gezielten öffentlichen Wohnungsbau, Eigenheimzulage und
massenweise städtische Wohnungen und Werkswohnungen.

Damals waren Wohnungsnot oder Immobilienblasen Fremdwörter!

Schuld an der Misere ist die jahrzehntelange neoliberale Privatisierung
von Wohnraum. Man wollte hier wohl Verhältnisse wie in Großbritannien
schaffen.

Merkels Vorbild ist eben Maggy Thatcher!
Die Politik der Torys und die der CDU und FDP korrespondiert, also entspricht doch einander! Es ist eine Politik, die den reichsten 1% nutzt und zu Spekulantentum
auf Kosten der Gesellschaft einlädt.
Neoliberal eben!
Betrüger Republik Deutschland - Arbeit macht arm!

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Re: Statt sozialem Wohnungsbau perfide Gentrifizierung

Beitragvon Jasper1902 » Di 27. Jun 2017, 07:40

Ich denke der Sträfling wird hier nach dem G20 Gipfel eine längere Pause einlegen,
da er dort vermutlich "gefasst" und erst einmal in Sicherheitsverwahrung genommen
wird ;)

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