Syrien Postfaktisch


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Syrien Postfaktisch

Beitragvon Der Olaf » Mo 12. Jun 2017, 10:59

Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon Resser Marker » Mo 12. Jun 2017, 19:30

Ein weiteres Video wurde vom Ranzenprinz mit "Anja Reschke, das GEZ Lügenmaul" verziert. Da weiß man doch gleich, wo man gelandet ist. Müsste aber so ziemlich genau dein Niveau sein...
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oscar Wilde)

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon Herb » Mo 12. Jun 2017, 20:14

Was soll uns das Video überhaupt sagen?

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon tottitom » Di 13. Jun 2017, 17:03

Herb hat geschrieben:Was soll uns das Video überhaupt sagen?


Das es immer Menschen gibt, die sich von Propaganda beeindrucken lassen! Lese ich dann auch die Kommentare wird mir deutlich, dass auch Dummheit "ihren Markt" findet!
Kein Kölsch für Nazis! Der nächste Tanz ist wieder mit Musik!
"Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird?
Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp."
(F.J. Strauss 1983)

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon Der Olaf » Mi 14. Jun 2017, 12:44

tottitom hat geschrieben:
Herb hat geschrieben:Was soll uns das Video überhaupt sagen?


Das es immer Menschen gibt, die sich von Propaganda beeindrucken lassen! Lese ich dann auch die Kommentare wird mir deutlich, dass auch Dummheit "ihren Markt" findet!


Entspann dich mal, hör ne Runde Indila das entspannt.
Je nach Alter hilft auch Dean Martin zur Beruhigung, wenn ich deine Texte lese höre ich immer direkt "My Rifle my Pony and me". :mrgreen:
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
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Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon haumichblau » Mi 14. Jun 2017, 14:04

Zum Glück gibt es zuverlässige Überlieferungen von echten Journalisten... die den einhellig verbreiteten Meldungen westlicher, regierungsnaher Konzernmedien als Sprachrohr einer Ein-Mann-NGO aus England (Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte) konträr entgegenstehen:

Die syrische Tragödie unterscheidet sich grundsätzlich von den anderen Tumulten der Arabellion. Das Wort Arabischer Frühling mag man schon gar nicht mehr hören. In Tunesien war es tatsächlich zu einer spontanen Explosion gegen das Zwangsregime Ben Alis gekommen. In Kairo konnte man allenfalls – im Hintergrund der freiheitlichen Tahrir-Revolution – die geheime Manipulation der Mukhabarat, der Geheimdienste und vor allem der Armee vermuten. In Libyen waren die USA recht zögerlich zur Hilfestellung für die dortigen Thuwar angetreten. In Benghazi, wo angeblich das Volk sich erhoben hatte, um Demokratie und Meinungsfreiheit zu fordern, galt es zu verhindern, daß die wenig zimperliche Streitmacht Qadhafis in der Cyrenaika ein grausames Gemetzel veranstaltete.

In Syrien lagen die Dinge ganz anders. Die USA – im Verbund mit Saudi-Arabien und Israel – hatten nicht die ersten Protestdemonstrationen von Deraa gegen die Diktatur Bashar el-Assads und seiner alawitisch dominierten Baath-Partei abgewartet, um die Grundlagen des Staates zu unterwühlen. Schon lange vorher hatte eine hemmungslose Kampagne, eine systematische Hetze in den amerikanischen und europäischen Medien gegen diese Arabische Republik eingesetzt, die – bei aller Brutalität, die auch sie zu praktizieren pflegt – das einzige säkulare Staatswesen im gesamten arabischen Raum darstellt. Verglichen mit den Vorzugsverbündeten des Westens – seien es nun Saudi-Arabien, Qatar, die Vereinigten Emirate oder Kuwait –, bot die Hauptstadt Damaskus ein Bild religiöser Toleranz und eines fast westlichen Lebensstils, seit Bashar el-Assad das Erbe seines unerbittlichen Vaters Hafez el-Assad angetreten hatte.

Irgendwo, an geheimen Kommandostellen, in diskreten Fabriken der Desinformation, die von angelsächsischen Meinungsmanipulatoren meisterhaft bedient wurden, war die Losung ausgegangen, daß Syrien sich den amerikanischen Vorstellungen einer trügerischen Neuordnung im Nahen und Mittleren Osten zu unterwerfen habe. Bei einer Medienveranstaltung der ARD in Berlin erwähnte ich diese allumfassende propagandistische Irreführung der breiten Öffentlichkeit, der sich – in Deutschland zumal – weder die linksliberalen noch die erzkonservativen Printmedien und Fernsehsender zu entziehen wußten. Der frühere Intendant des WDR, Fritz Pleitgen, und der arabische Journalist Suliman, der sein Amt als Korrespondent der TV-Station von Qatar, El Jazeera, quittiert hatte, weil er dessen Nachrichtenverfälschung nicht mehr ertrug, stimmten mir spontan zu. Die subtile, perfide Unterwanderung und Täuschung globalen Ausmaßes, denen die Medien ausgeliefert sind, bedarf einer ebenso schonungslosen Aufdeckung wie die hemmungslose Überwachungstätigkeit der National Security Agency. Gerüchteweise hatte ich vernommen, daß sich in North Carolina eine solche Zentrale der gezielten Fälschung befände, was die Existenz ähnlicher Institute in den USA, in Großbritannien und in Israel keineswegs ausschließt.

Jedenfalls wurde schon lange vor Ausbruch der lokalen Revolten in Deraa und Homs
die unermüdliche Forderung nach Vernichtung des Regimes von Damaskus erhoben. Als ich mich im Dezember 2011 in Damaskus aufhielt, war dort von den Kämpfen noch nichts zu spüren. Die lange Strecke zum Flugplatz unterlag keiner sichtbaren Kontrolle. Die Autofahrt nach Norden in Richtung Aleppo schien nicht ernsthaft gefährdet. Ein Regierungsfahrer transportierte mich sogar in die kleine christliche Ortschaft Maalulah, deren Einwohner sich noch teilweise auf aramäisch verständigen, die Sprache, die Jesus benutzte. Die Häuserzeilen von Maalulah wirkten verwaist, aber die griechisch-orthodoxe Kirche war weiterhin in diesem Sanktuarium präsent. Die schwarzgekleideten, leichenblassen Nonnen kamen mir verschüchtert und verängstigt vor. Zu Recht, denn keine zwei Jahre später sollte sich eine Horde fanatischer Jihadisten ihres abgelegenen Klosters bemächtigen, die Kirchen verwüsten und die frommen Frauen in Geiselhaft entführen. Die westlichen Medien, stets um Entschuldigungen für die Aufständischen bemüht, hatten diesen Gewaltakt ignoriert oder herunterzuspielen gesucht. Nach der Rückeroberung Maalulahs durch die Assad-Armee wurden die Nonnen nach endlosen Verhandlungen freigelassen. Was nun den späteren Ablauf der syrischen Tragödie und ihre grausige Eskalation betrifft, so verfüge ich über die Aussagen des Majors Suliman von der »Freien Syrischen Armee«, der mit großer Objektivität diese Intervention der unterschiedlichsten ausländischen Einflußgruppen anschaulich schilderte. Sie hatten den Konflikt zu einem Stellvertreterkrieg gemacht und schürten die Gewalt im Hinblick auf ihre eigenen Interessen.

Entgegen den Behauptungen ausländischer Propagandisten bestand bei der sunnitischen Mehrheitsbevölkerung Syriens, die auf siebzig Prozent geschätzt wird, keine einstimmige, rabiate Ablehnung des Assad-Regimes. Die städtische Mittelschicht lebte in relativem Komfort und in Sicherheit. Das Kleinbürgertum blickte zudem mit Schrecken auf die blutrünstigen Fehden, die Libyen in den Abgrund rissen, sowie auf das gnadenlose Vorgehen der ägyptischen Generale gegen die sunnitischen Muslimbrüder des Niltals. In dem Maße, wie die islamischen Extremisten in den Ortschaften der syrischen Ost- und Nordprovinzen, deren sie sich bemächtigt hatten, eine rigorose Anwendung der Scharia und eine frömmelnde Scharfmacherei betrieben, wandten sich sogar die einheimischen Fellachen von den barbarischen Fremdlingen ab.

Mit ihren exemplarischen Strafen, mit Steinigung, Enthauptung und Verstümmelung lösten die bärtigen Jihadisten Entsetzen aus. Zwischen ihnen und der gemäßigten Freien Syrischen Armee häuften sich die bewaffneten Zusammenstöße. Auf internationaler Ebene zeichneten sich extrem widersprüchliche Konstellationen ab. In einer ersten Phase schlossen sich die Salafisten mehrheitlich der Jibhat el-Nusra, der »Front des Beistandes« an, die ihre Solidarität mit El Qaida bekundete. Es war bemerkenswert, wie spontan diese terroristische Dachorganisation, die ohne wirkliche zentrale Führung krakenhaft auf den weiten Raum des gesamten Dar-ul-Islam zwischen Orontes und Euphrat ausgreift, zum Zuge kam. Die föderierten Kampfbünde strebten nichts weniger an als die Errichtung eines islamischen Emirats über den Irak und Syrien, am Ende wohl über den gesamten »Fruchtbaren Halbmond«. Hatten die Militärexperten und Agenten des Westens nach dem revolutionären Aufbegehren von Deraa und Homs noch gewettet, daß Bashar el-Assad binnen Monatsfrist beseitigt würde, so sahen sie sich wieder einmal einer blamablen Fehleinschätzung überführt. In Washington kamen Verwirrung und Ratlosigkeit auf, als man sich bewußt wurde, daß infolge der hemmungslosen Kampagne des Westens gegen Damaskus die Todfeinde der USA, die Gesinnungsbrüder der Terroristen von Nine Eleven, die Oberhand gewannen. Ohne es zu ahnen, hatten die USA dem großen Wunschtraum der Umma, der Errichtung eines neuen Kalifats mit Schwerpunkt in der traditionellen Omayyaden-Hauptstadt Damaskus, Vorschub geleistet. Wer die tatsächlichen Anführer, die Emire der diversen jihadistischen Gruppierungen sind, läßt sich auf Grund der recht eigenwillig gewählten Pseudonyme nur schwer definieren. An der Spitze der ambitioniertesten Bewegung, die über zwölftausend Kämpfer verfügen soll und die meisten ausländischen Freiwilligen rekrutiert, profiliert sich der irakische Prediger Abu Bakr el-Baghdadi, dessen Zielsetzung durch die Namensgebung »Islamischer Staat IS« vorgegeben wird. Immer wieder taucht der Name des aus Ägypten stammenden Afghanistan-Veteranen Ayman el-Zawahiri auf, der als politischer Ratgeber und engster Vertrauter Osama Bin Ladens bei der CIA auf der Topliste der zu liquidierenden El Qaida-Kombattanten steht. Am Ende fanden sogar die in Syrien wütenden islamistischen Extremisten, daß die Ideologie von El Qaida, soweit diese überhaupt existiere, für ihre gnadenlose Zielsetzung zu gemäßigt sei.

Bashar el-Assad konnte sich seinerseits auf den loyalen Kern seiner Armee und deren überlegenes Aufgebot an Flugzeugen und Artillerie verlassen. Daneben stand ihm die gefürchtete alawitische Miliz der Shabiha zur Verfügung. Unter dem Druck der Ereignisse hatte sich ein Zusammenrücken zwischen der synkretistischen Sekte der Alawiten, der er angehört, mit den Zwölfer-Schiiten des Iran ergeben, obwohl die beiden Konfessionen sich im Grunde nur durch ihre gemeinsame Verehrung für den Imam Ali verbunden fühlen. Die alawitische Minderheit, die schon unter der osmanischen Herrschaft gnadenloser Verfolgung ausgesetzt war, wußte, was ihr im Falle eines Sieges der sunnitischen Fundamen talisten blühte. Ihr drohte die systematische Ausrottung, ein Genozid. Deshalb würden diese Sektierer bis zum letzten Atemzug kämpfen. Als großzügige Waffenlieferanten und verläßliche Partner der Regierungstruppen erwiesen sich Rußland und die Islamische Republik Iran, wobei Teheran so heimlich wie möglich mit Elitesoldaten ihrer El Quds-Brigade in kritischen Situationen dem Assad-Regime beistand. Als überragender Verbündeter zeigte sich die straffgegliederte, kampferprobte Schiitenmiliz des Libanon, die Hizbullah oder »Partei Gottes«. Unter der Führung des charismatischen Scheikh Hassan Nasrallah war die Partei Gottes zu einer hochspezialisierten, todesmutigen Formation ausgebaut und motiviert worden, so daß von ihr behauptet wurde, sie stelle nach Zahal, der Armee Israels, den bedeutendsten militärischen Faktor in der ganzen Levante dar. Die Israeli blickten mit zunehmender Sorge auf die schlagkräftige Partisanen-Armee an ihrer Nordgrenze. Deren Kämpfer hatten hatte eine wahre Meisterschaft im sogenannten »asymmetrischen Krieg« entwickelt. Mit ihren perfekt getarnten Sprengsätzen, den »improvised explosive devices«, hatten sie im Jahr 2000 die Soldaten des Judenstaates, die damals noch den Südstreifen der Zedernrepublik zwischen Merjayoun und Bint Jbeil besetzt hielten, während der Amtszeit des Ministerpräsidenten Ehud Barak zum Rückzug auf Galiläa bewogen. Sechs Jahre später bestand die Hizbullah eine sensationelle Kraftprobe. Drei Wochen lang tobte die Schlacht mit Schwerpunkt Bint Jbeil, nur knapp sieben Kilometer von der Nordgrenze Israels entfernt. Zahal war mit sträflicher Hybris auf einen Gegner gestoßen, dem es in Sichtweite seiner vorgeschobenen Beobachtungsposten gelungen war, ein weitverzweigtes Netz von Stollen in den Fels zu treiben und perfekt getarnte Abschußrampen für seine Raketen anzulegen. Die Israeli walzten mit ihrer Luftwaffe die ganze Region platt, erlitten jedoch schmerzliche Verluste und mußten feststellen, daß selbst die Merkava-Panzer nicht unverwundbar waren. Am Ende sah sich Benjamin Netanjahu veranlaßt, seiner siegesgewohnten und plötzlich entzauberten Armee den Rückzug auf das eigene Staatsgebiet zu befehlen. Die Blauhelme der Vereinten Nationen entfalteten ihre multinationalen Kontingente in einer vereinbarten Pufferzone. Während der Kampfhandlungen war der Norden Israels bis zum Hafen Haifa dem intensiven Beschuß durch die Katjuscha-Raketen der Hizbullah ausgesetzt. Der Schaden, den diese drittklassige Waffe anrichtete, war gering. Aber bei der Bevölkerung kam ein Gefühl der Gefährdung, der Unsicherheit auf, das bisher dem triumphalen zionistischen Lebensgefühl fremd war. Vor allem gewann der Generalstab von Tel Aviv die Gewißheit, daß bei der Wiederholung einer ähnlichen Konfrontation die schiitische »Partei Gottes« auf ein Arsenal präziser und weitreichender Lenkwaffen – genannt seien nur Fajr oder Grad – zurückgreifen könnte, die den gesamten Küstenstreifen bis Tel Aviv und Ashdod ins Visier nähmen. Seit Scheikh Nasrallah seinen schiitischen Kriegern die Weisung erteilte, auf Seiten des Präsidenten Bashar el-Assad in den syrischen Bürgerkrieg einzugreifen, haben sie die heißumkämpfte Schlüsselstellung von El Quseir überrannt und bereiten sich offenbar darauf vor, die Verbindung zwischen Damaskus und der Metropole Aleppo im Norden des Landes freizukämpfen.


(Auszug aus "Der Fluch der bösen Tat", Peter Scholl-Latour).
Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch. Ludwig Erhard, Begründer der sozialen Marktwirtschaft

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon Der Olaf » Mi 14. Jun 2017, 18:53

tottitom hat geschrieben:
Herb hat geschrieben:Was soll uns das Video überhaupt sagen?


Das es immer Menschen gibt, die sich von Propaganda beeindrucken lassen! Lese ich dann auch die Kommentare wird mir deutlich, dass auch Dummheit "ihren Markt" findet!


Stimmt auffallend, gut das du Selbstreklektion betreibst, denn du kannst dir ebenso wenig ein Bild davon machen wie ich, oder bist du gerade in Damaskus ?
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon Gelber Tyrion » Mi 14. Jun 2017, 19:26

Zivilisten haben doch eh keine Ahnung von nichts - wer nicht "draußen" am Arsch der Welt im Dreck war, sollte bei gewissen Dingen einfach nur still halten.

Nur, vielleicht schlägt ja noch die große Stunde der ganzen Gutbürger allerorten, eure AM schafft das schon noch, hier das nächste (Bürger) Kriegsgebiet zu erschaffen ; )

Re: Syrien Postfaktisch

Beitragvon tottitom » Do 15. Jun 2017, 04:43

Der Olaf hat geschrieben:
tottitom hat geschrieben:
Herb hat geschrieben:Was soll uns das Video überhaupt sagen?


Das es immer Menschen gibt, die sich von Propaganda beeindrucken lassen! Lese ich dann auch die Kommentare wird mir deutlich, dass auch Dummheit "ihren Markt" findet!


Stimmt auffallend, gut das du Selbstreklektion betreibst, denn du kannst dir ebenso wenig ein Bild davon machen wie ich, oder bist du gerade in Damaskus ?


Erstens bin ich entspannt - sehr entspannt sogar! Und - nein, ich bin nicht in Damaskus, habe aber hier ein syrisches Pärchen vor Ort, die m. E. sehr differenziert über "ihren Machthaber" erzählen. Nun muß man aber doch nicht allen Ernstes glauben, dass Assad - täglich umjubelt von seinen Landsleuten - auf einem Markt umherwandert und seine Amtsgeschäfte mit Markthändlern diskutiert!? Das ist ein Propagandavideo und mich wundert nur die "Bewertung" gerade von denen, die ansonsten ja nur überall Lügenpresse und Fakes vermuten!
Kein Kölsch für Nazis! Der nächste Tanz ist wieder mit Musik!
"Was passiert, wenn in der Sahara der Sozialismus eingeführt wird?
Zehn Jahre überhaupt nichts, und dann wird der Sand knapp."
(F.J. Strauss 1983)