Die AFD hat ihr Pulver verschossen


about:blank

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Lily the Pink » Mi 17. Mai 2017, 12:24

Auf einen groben Klotz wurde mit zwingender Veranschaulichungskraft ein grober Keil gesetzt. Und das im Medium der Satire. Ein verstehender Nachvollzug sollte, Redlichkeit, Bemühung um Interessenenthobenheit und Distanzierung von der unsäglichen Untertanenparole: "Die Partei, die Partei, sie hat immer recht" vorausgesetzt, jedem noch nicht vollends verrohten, barbarisierten Bürger möglich sein. Im Übrigen brauche ich auch wohl kaum, wie bereits beinahe mantraartig getan, erneut auf den Unterschied von Political Correctness und Political Overcorrectness hinzuweisen: Letztere erweist sich ja bekanntlich als effektivste Helferin einer Political Incorrectness. Das Gericht spricht doch nur das aus, was imho jedem Verständigen auch vorher bereits aber so was von klar war. Erstaunlich, dass diese unsäglicheTante, deren sexuelle Orientierung hier (und überhaupt!) in jeder Hinsicht völlig wumpe ist, so naiv oder verblendet war, einen Prozess anzustrengen, dessen Ausgang imhö völlig abzusehen war, ohne dass man bereits den Satz aus dem Urteil hinsichtlich der Kontextgebundenheit der beanstandeten Vokabel zu lesen brauchte. Klassischer Fall von Verschlimmbesserung. Oder wie der Volksmund sagt: "Da hatse sich aber böse ins eigene Knie geschossen". Fragt sich nur: Hat sie denn keine Berater?

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Der Olaf » Mi 17. Mai 2017, 15:00

Lily the Pink hat geschrieben:Auf einen groben Klotz wurde mit zwingender Veranschaulichungskraft ein grober Keil gesetzt. Und das im Medium der Satire. Ein verstehender Nachvollzug sollte, Redlichkeit, Bemühung um Interessenenthobenheit und Distanzierung von der unsäglichen Untertanenparole: "Die Partei, die Partei, sie hat immer recht" vorausgesetzt, jedem noch nicht vollends verrohten, barbarisierten Bürger möglich sein. Im Übrigen brauche ich auch wohl kaum, wie bereits beinahe mantraartig getan, erneut auf den Unterschied von Political Correctness und Political Overcorrectness hinzuweisen: Letztere erweist sich ja bekanntlich als effektivste Helferin einer Political Incorrectness. Das Gericht spricht doch nur das aus, was imho jedem Verständigen auch vorher bereits aber so was von klar war. Erstaunlich, dass diese unsäglicheTante, deren sexuelle Orientierung hier (und überhaupt!) in jeder Hinsicht völlig wumpe ist, so naiv oder verblendet war, einen Prozess anzustrengen, dessen Ausgang imhö völlig abzusehen war, ohne dass man bereits den Satz aus dem Urteil hinsichtlich der Kontextgebundenheit der beanstandeten Vokabel zu lesen brauchte. Klassischer Fall von Verschlimmbesserung. Oder wie der Volksmund sagt: "Da hatse sich aber böse ins eigene Knie geschossen". Fragt sich nur: Hat sie denn keine Berater?

Na da isses ja wieder, wie habe ich es vermisst, das linke diffamierende Wort das alles gut heißt solange es nicht selber betroffen ist. Wie war das mit dem chronisch ? :D
Solange es der eigenen Weltanschaung gut tut ist ja alles okay, ist halt die Form der linken Demokratie die da auch egoistische Demokratie heißen könnte.
Völlig Wumpe alles, solange es nicht gegen einem selbst geht, denn dann kann man ja schon mal hohl drehen im Auftrage der politischen Korrektheit, da kann man aus einem Hexenhammer Vergleich direkt einen Hexenhammer Vorschlag hervorzaubern, denn jetzt ist man ja selber Betroffen in seiner linken Blase.
Ja die Selektion der linken ist schon eigenartig, sie ist der rechten so Nahe das man sie fast verwechseln könnte.
Weißt du was, über das Nazi hätte sich Frau Weidel nicht mal aufgeregt, das Schlampe war das Auschlaggebende, warum nicht Nazi Perle oder Nazi Mädel oder Nazi Weib, nein es musste ja das Wort Schlampe genutzt werden.
Übrigens, die Sache ist zwar in deiner ho durch, aber für den Anwalt, der auch Berater ist, noch nicht.
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Lily the Pink » Mi 17. Mai 2017, 19:35

Olaf, deine lange Vorrede stellt sich mir als Passepartout dar, der in jedes Schloss passt. Also als universaler Whataboutisms bestens geeignet, wenn man ein Adjektiv durch einen Platzhalter oder durch sein Antonym (seinen Gegenbegriff) ersetzt, natürlich noch bereinigt um einige Bingoausdrücke aus rechten Filterblasen. Geschenkt also.. Anspruchsvoller, weil aussagekräftiger wäre hingegen an einem konkreten (!) und vergleichbaren (!) Sachverhalt aufzuzeigen, inwiefern einer satirischen (!) Kritik an einem Dämlichkeitsspruch mit ähnlich absolutem Geltungsanspruch eines Repräsentanten des "linksgrünversifften" ;) ) Lagers sich Sprecher eben dieser Richtung aller guten Kritikgründe zum Trotz widersetzt hätten. Schließlich gilt nicht blinde Nibelungentreue gegenüber einem ZK oder seinen Angehörigen ("right or wrong, it's my party"), sondern (Selbst-) Kritik als unaufhebbare Voraussetzung für das Entübeln von Übeln (oder von Fortschritt, wie auch immer bestimmbar). Eine Binse. Ich warte also! Ansonsten wohl nur eine autotexthaltige Pflichtübung oder nur heiße Luft wie der (inzwischen zurückgenommene) Hinweis auf einen "Vorfall in (der) Resser Mark".
Im Übrigen, wenn du trotz allem dich verstockst gegen die Einsicht, dass Ehring die Rede Weidels bloß (in satirisch-didaktischer, veranschaulichender Absicht) zu Ende geführt hat, indem er die logische Konsequenz aus der unanständigen Forderung, jegliche abendländische Anstandsregel (vulgo PC) auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen, an der Person der Rednerin selbst aufzeigt, dann kann und will ich dir nicht helfen. So take it or leave it. As I already said: Bin schließlich keine Donna Quijote. ;) Immerhin dies noch als Impuls zur Einsichtssteigerung: Lies doch einfach die Begründung der Zurückweisung des Antrags (durch dieses "linksverseuchte"? Gericht). Bloody Gewaltenteilung, ey? ;-) Dass der Anwalt weiter prozessieren will, versteht sich, auch wenn er damit nicht das Interesse seiner Mandantin, sondern v.a. nur sein eigenes ökonomisches Interesse verteidigt. Eine Verschlimmbesserung einer Verschlimmbesserung, ein Bärendienst für die Verfechter einer Political Incorrectness. Denn das Thema bleibt in seiner deutlichen Aussageabsicht in der öffentlichen Diskussion länger präsent. H..., ups...dank Weidel. ;-) Wirklich wieder einmal ein spaßhafter Paradefall, wie die verbissensten Kritiker der PC für sich genau diese in Anspruch nehmen. Is it hypocrasy, or what? Es gilt erneut: Die größten Kritiker der Elche werden nun selber welche. Zu guter Letzt: Immerhin anerkennst du das Bestimmungswort "Nazi". Das Grundwort "Schlampe" ist doch eindeutig und unangestrengt als rollensprachlicher (!) Bestandteil einer Rede erkennbar (aber hallo!), dem Wörterbuch sexistischer männlicher Dumpfbacken entnommen, einem ätzenden Milieu, zu dessen Ungeist, Mentalität und Sprech der Satiriker Ehring in einer denkbar großen Distanz steht, Ähnliches wird ja zuweilen berichtet, dass Ballermänner sich nicht einkriegen vor lauter einverständigem Schenkelklopfen, wenn sie Frauen - ihrem Rollenbild entsprechend - ebenfalls sexuell konnotiert - mit der Schmähvokabel "unterv*gelt" mal wieder überziehen können, wenn diese sich vermeintlich rollenwidrig verhalten, ohne dass diese aber gleich auch vor Gericht gehen. :mrgreen:

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Der Olaf » Fr 26. Mai 2017, 08:23

Mal ein etwas anderer Artikel zu dem Thema.
Zeigt auch irgendwie das Verhältnis der "Satiriker" zu anderen Parteien.
Wo ist die Satire die den Gabriel zum Stalinmacho macht, wo ist der Spruch der Flintenuschi beleidigt, ach ist ja nicht persönlich ich vergaß, geht ja um pc.

Lily, du findest es toll das Weidel so aufs Korn genommen wird, weil sie die pc anprangert, aber wenn deine Lieblingslektüre, Spiegel, das macht, dann ist es schon correct with the political correctness.

Doppelmoral ich sehe dich.


Alice Weidel spricht sich in ihrem Redebeitrag dafür aus, die „Political Correctness“ zu entsorgen. Um was geht es bei der – aus den USA stammenden – „Political Correctness“? Der „Duden“ definiert diese Erscheinung als die „von einer bestimmten Öffentlichkeit als richtig angesehene Gesinnung“. Die Gesinnungspolizei der selbsternannten Gralshüter der „Political Correctness“ führt sichtbar zunächst zu einer Sprachpolizei. Das Wort „Flüchtlinge“ beispielweise sei nicht „kultursensibel“ genug und soll deshalb im Sinne der „Political Correctness“ durch das Wort „Schutzsuchende“ oder „Geflüchtete“ ersetzt werden – eine Forderung, die mir, obwohl selber ein Flüchtlingskind, nicht in den Sinn gekommen wäre. Schlimmer ist, wenn die „Political Correctness“ zu Schönfärberei oder sogar zu zeitweiligem Verschweigen führt, wofür die Berichterstattung über die Kölner Silvesternacht 2015/16 ein bekanntes Beispiel bildet. Andere Beispiele für grassierende „Political Correctness“ gibt es leider in Hülle und Fülle.


Sigmar Gabriel beklagt „zu viel Political Correctness“. Ursula von der Leyen vertritt die Auffassung „die Political Correctness ist überzogen worden“. Winfried Kretschmann wird mit dem Diktum zitiert, „man dürfe es mit der politischen Korrektheit nicht übertreiben“. Ein Experte in Sachen Personalführung, Professor Manfred Becker, langjähriger Personalmanager bei Opel, antwortet auf die Frage, ob Vielfalt und Diskriminierung im Beruf nicht mehr thematisiert werden sollten: „Doch, schon. Aber wir dürfen den Bogen nicht überspannen. Es darf nicht dazu führen, dass sich Menschen Sprachverbote auferlegen; dass sie sagen, was sie nicht denken und denken, was sie nicht sagen und schließlich tun, was sie nicht wollen. Und das alles, um nicht anzuecken.“ Schließlich noch einmal eine Stimme aus dem „Spiegel“: Christiane Hoffmann vom Hauptstadtbüro schrieb zur Kölner Silvesternacht den interessanten Satz: „Köln ist der Anfang vom Ende der Political Correctness“.


http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/nazi-schlampe-keine-beleidigung.html
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Lily the Pink » Fr 26. Mai 2017, 09:33

Olaf, Hand aufs Herz und nicht gelogen: Wie hältst Du's mit Textverständnis und differenzierten Aussagen? Lass deine Zeilen einfach noch mal Paroli laufen. Schrieb ich wirklich, dass ich es "toll" fand, dass diese opportunistische, karrieregeile Tante aufs Korn genommen wurde, WEIL (sic :!: ) sie die PC (in Bausch und Bogen) anprangerte, das gehört schließlich ja geradezu ins Parteiprogramm, sondern nicht vielmehr, dass ich es nachvollziehbar und didaktisch gelungen finde, wenn ein Satiriker die dämliche Rede Weidels zu Ende redet, um nicht nur ihr zu veranschaulichen, welche Folgen es hat, wenn ihr Gebot auf sie selber angewandt wird? Dass man sich dieser Einsicht verstocken kann, ist mir - ährlich - völlig unerklärlich. Es sei denn, hier spielt eine bornierte Parteihörigkeit und "pickelhaubige Untertanenmentalität" ;-) eine unsägliche Rolle: "Die Partei, die Partei, sie hat immer Recht". Sachte ich aber bereits. Ebenso wie ich tausendfach bereits zwischen PC und OverPC unterschied und auf den Bärendienst, den Letztere für die Erstere leistet, hinwies. Und dass du wieder ein Organ der Neuen Rechten, offensichtlich das bevorzugte Milieu deines Zitieruniversums, hier ach so überraschend und mit völlig unerwartetem Tenor zur Sprache bringst, indem - wie schomma millionenfach gelesen und hier diskutiert - stets undifferenziert und interessengeleitet die OverPC umstandslos trotz salvatorischer Klauseln der PC zugeschlagen wird, wundert mich überhaupt nicht mehr. Im Übrigen, das müsste dir doch eigentlich auffallen, dass die zitierten Stimmen ("Übertreibung") sich nicht gegen die PC, sondern - wie auch anders? - gegen eine OverPC richten. But anyway. Geschenkt. Ich halte es dagegen mehr mit der Begründung eines deutschen Gerichts, solange unsere Gesellschaft noch nicht völlig durcherdoganisiert ist. It's true. Not so sad.

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Resser Marker » Di 30. Mai 2017, 09:44

http://www.belltower.news/artikel/margo ... urde-11971

Wenns nicht mehr so richtig läuft mit den Wählerstimmen, erzählt man einfach ein bisschen Scheiße. Die Schwachköpfe werden schon hinterher rennen. Na ja, nichts wirklich Neues...
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oscar Wilde)

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Der Olaf » Mi 31. Mai 2017, 20:31

Resser Marker hat geschrieben:http://www.belltower.news/artikel/margot-k%C3%A4%C3%9Fmann-im-shitstorm-wie-eine-meldung-von-afd-und-co-einfach-erfunden-wurde-11971

Wenns nicht mehr so richtig läuft mit den Wählerstimmen, erzählt man einfach ein bisschen Scheiße. Die Schwachköpfe werden schon hinterher rennen. Na ja, nichts wirklich Neues...

Ahh da kennt sich einer mit der SPD/linken/grünen aus.....
oder habe ich irgendwas bei den Wahlen verpasst ?
Schaffst du jetzt auch alternative Fakten ?
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Resser Marker » Sa 15. Jul 2017, 09:38

http://www.zeit.de/politik/deutschland/ ... hows-klage

What?

Die AfD will sich also beim Lügenmedium, dem Laden, den sie spätestens bei ihrer Machtübernahme (hust...) dicht machen will, einklagen.

Genau mein Humor!

:lol:
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oscar Wilde)

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Deichgraf06 » Mo 14. Aug 2017, 11:23

Man muss die AfD ja nicht mögen oder gar mit ihr sympathisieren, aber es ist immerhin eine legitimierte Partei, die ein Recht hat Wahlkampf-Veranstaltungen durchzuführen. Doch das geht nur noch mit massiven Polizeischutz. Mein Eindruck: Dies ist kein wirklich freies Land mehr, wenn man nur durch aggressive, pöbelnde, spuckende "Antifa" und unter Polizeischutz zum Veranstaltungsort gelangt und sich vorher auf Anweisung sammelnd, heil wieder zurück gelangen kann. Offenbar stecken die gleichen dahinter wie 38, damals hieß es nur SA!! ;)
Diese Art von Ausgrenzung gab es 38 , damals fand die unsägliche Ausgrenzung in Deutschland bei den Juden statt, unter dem widerlichen Motto: "Kauft nicht bei Juden!" Meine Großmutter eine Halbjüdin, weiß davon leidvoll zu berichten!
...und was dann kam, hat jeder in der Schule gelernt!
Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen bauen Windmühlen!

Re: Die AFD hat ihr Pulver verschossen

Beitragvon Lily the Pink » Mo 14. Aug 2017, 12:02

..und was dann kam, hat jeder in der Schule gelernt!

:shock:
Was meinste mit deinem bizarren, den NS so grotesk verharmlosenden Vergleich? Um deinen "Gedanken" wieder einmal zu Ende zu denken:
a) Dass den in Frage kommenden Gewerkschaftlern, "Antifa"-Leuten or whosoever ein "30. Juni 1934" - sprich: eine Liquidierung der "Anführer"- und/oder
b) dass der AfD (den Mitgliedern einer legalen, keineswegs "legitimierten" Partei) ein "Holocaust" bevorsteht? :o scnr
Sollte mich sehr wundern. Quo vadis, Deichgraf? Ich hatte dich schomma um einiges elaborierter in Erinnerung.