Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte


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Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Rogerg » Mi 8. Feb 2017, 11:38

Gelber Tyrion hat geschrieben:
Herb hat geschrieben:Wer geflüchtet ist, wird für kein Geld der Welt freiwillig zurück kehren. Da kann man sich schon fragen, wo da der Sinn sein soll.


Das ging mir nämlich auch durch den Kopf.

Wenn die Leute solche Strapazen auf sich nimmt, teilweise dafür ihr leben riskieren, dann geht man doch nicht für vergleichsweise "Kleckerbeträge" wieder nach Hause......es sei den man hat eh andere Absichten und gehört zu den Spezies, die hier ohne Pass- aber mit gefühlt 10 Identitäten rumlaufen.

Ich habe letztens mit einem 19 jährigen Syrer ein wenig gequatscht, der könnte sich das gar nicht vorstellen "zurück" zu gehen, weil da gibt es einfach nichts mehr .......tja, wir leben halt in einer schönen scheiss Welt.




Im TV wurden in der letzten Woche Syrer in Aleppo gezeigt die beim Straßenbau geholfen haben. Alles Rückkehrer ????

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Der Olaf » Mi 8. Feb 2017, 11:47

Gunnar Heinsohn veranschaulicht in Grafiken und Schaubilder Daten und Fakten über unsere Welt, die sich Verantwortliche täglich anschauen sollten: Aufwecken muss sein Hinweis auf einen nördlichen Kompetenzraum ohne EU.


http://www.tichyseinblick.de/meinungen/weltlage-2017-demografie-und-kompetenz/
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Gelber Tyrion » Do 9. Feb 2017, 15:29

In der Flüchtlingsdebatte fehlt es an Realismus

Die finanziellen Belastungen für Bund und Kommunen werden möglichst verschwiegen, die Vorteile für die Konjunktur überbewertet. Deutschland leidet beim Flüchtlingsthema an Eskapismus.


https://www.welt.de/debatte/kommentare/article161925183/In-der-Fluechtlingsdebatte-fehlt-es-an-Realismus.html
27.05.2017 = Judgement Day in schwarz gelb

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Gelber Tyrion » Do 9. Feb 2017, 17:32

„Es droht eine Ghettoisierung im Schulsystem“

Der Philologenverband schlägt Alarm: Die Integration von bis zu 300.000 Flüchtlingskindern überfordere das Schulsystem. Die Leidtragenden seien ohnehin schwache Schüler an „Brennpunktschulen“.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article161947640/Es-droht-eine-Ghettoisierung-im-Schulsystem.html
27.05.2017 = Judgement Day in schwarz gelb

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Sano » Di 28. Mär 2017, 23:39

Constantin Schreiber hat Moscheen in Deutschland besucht und mal zugehört was dort so gepredigt wird:

Jeder weiß, was eine Moschee ist. Aber nur wenige wissen, was darin passiert – wer zum Besuch kommt, wie dort ein Gebet abläuft und was gepredigt wird. Constantin Schreiber hat sich genau diese Fragen gestellt. Der "Tagesschau"-Moderator wuchs in Syrien auf und kann gut Arabisch. Wie viele islamische Gemeinden in Deutschland ticken, das war jedoch auch ihm lange unbekannt.

Und was geht da vor?

"Es gibt genau zwei rote Fäden, die sich durch alle Predigten ziehen. Zum einen warnen die Imame vor dem Leben in Deutschland – manche eher subtil, andere mit offener Hetze. Zum anderen betonen fast alle, dass die Welt nicht religiös genug sei.

Als wie radikal würdest du die Predigten insgesamt bezeichnen?

"Ich habe mich bewusst nicht in die als salafistisch eingestuften Moscheen gesetzt – ich wollte ja das normale muslimische Leben mitbekommen. Da hat es mich schon erschreckt, wenn ich Sätze hörte wie 'Ihr könnt nicht Demokraten und Muslime sein'.

Die Imame hätten ja gerade im vergangenen Jahr viele Themen finden können, in denen man die Gemeinsamkeiten betonen kann. Etwa, wenn sich Deutsche für Flüchtlinge einsetzen oder wenn nach dem Anschlag in Berlin viel über Solidarität geredet hat. Stattdessen dachte ich mir fast nach jeder gehörten Predigt: Das war jetzt wenig hilfreich für unser Zusammenleben."


Das klingt nicht so, als ob es viel mit der Lebenswelt junger deutscher Muslime gemein hat.

Im Gegenteil. Ich war überrascht, wie viele junge Menschen in allen Freitagspredigten waren. Ich war mit Mitte 30 weit über dem Altersschnitt. Zum Teil waren während der Unterrichtszeit ganze Schulgruppen anwesend – normale Jungs zwischen 12 und 16 mit Basecap, die von der Schule direkt gegenüber zur Predigt kamen.

Offenbar gibt die konservative Ordnung des Gebets diesen Kindern Halt. Und offenbar ist die Entscheidung zwischen Schule oder Moschee gefallen, sinnbildlicher als im Schwänzen dieser Jungs kann es gar nicht sein.

http://www.bento.de/politik/moscheen-in ... reffbbento

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Gelber Tyrion » Fr 7. Apr 2017, 17:29

Man erntet was man sät............

Straftaten von Zuwanderern – BKA-Lagebericht zeigt einen Trend

In rund 450 Fällen wurden Zuwanderer verdächtigt, Straftaten gegen das Leben verübt zu haben. Darunter waren 66 vollendete Tötungsdelikte mit insgesamt 82 Opfern, unter ihnen die Opfer des Anschlags auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember. Bei zwei Dritteln der Straftaten gegen das Leben waren auch die Opfer Zuwanderer, bei Rohheitsdelikten in vier von fünf Fällen.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article163497705/Straftaten-von-Zuwanderern-BKA-Lagebericht-zeigt-einen-Trend.html
27.05.2017 = Judgement Day in schwarz gelb

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Sträfling » Fr 7. Apr 2017, 18:40

Gelber Tyrion hat geschrieben:„Es droht eine Ghettoisierung im Schulsystem“

Der Philologenverband schlägt Alarm: Die Integration von bis zu 300.000 Flüchtlingskindern überfordere das Schulsystem. Die Leidtragenden seien ohnehin schwache Schüler an „Brennpunktschulen“.


https://www.welt.de/politik/deutschland/article161947640/Es-droht-eine-Ghettoisierung-im-Schulsystem.html


Nichts Neues. Leidtragende von irgendwelchen Entscheidungen,
die kess als
"alternativlose Sachzwänge"
von Politikern ausgegeben werden,
waren schon immer die unteren Schichten.

Denen kann man es zumuten, denn sie gehen ohnehin nicht wählen!
Aus dem Wohlfahrtsstaat wurde ein „nationaler Wettbewerbsstaat“.
(Joachim Hirsch)

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon ErwinK » Fr 7. Apr 2017, 19:18

Wenn um die 300.000 Straftaten Flüchtlingen/Zuwanderern 2016 zugeordnet werden können, muss man davon ausgehen, dass die tatsächliche Zahl noch deutlich höher liegt. Ein Viertel davon sind sogenannte Rohheitsdelikte und die Anzahl von Sexualstraftaten und Tötungsdelikten ist ebenfalls sehr hoch. Das deckt sich auch mit meiner subjektiven Wahrnehmung beim täglichen Lesen der lokalen und überregionalen Presse. Bei der Berichterstattung ist dann noch dieser völlig abstruse Versuch erkennbar, die Nationalität möglichst oft zu verschweigen, selbst bei Täterbeschreibungen.
Wir haben es keineswegs mit den gern genannten Einzeltaten zu tun, sondern mit einer sehr stark beschleunigten Zuspitzung der Lage. Auch wenn vermutlich einige wieder schreiben werden, dass sie und ihr Umfeld keine Veränderungen im Verhalten beobachten, kann ich nur sagen, dass in meinem Umfeld fast jeder verunsichert und ängstlicher ist. Man meidet viele Plätze und Orte und inzwischen gelten eher beschauliche Städte wie Leverkusen oder Hanau als gefährliche Orte. Immer häufiger liest und hört man von Massenschlägereien und das auch an Orten (z.B. mitten in Düsseldorf in den Schadow-Arkaden), wo so etwas noch vor wenigen Jahren nahezu undenkbar war.
Die Polizei ist dabei wahrlich nicht zu beneiden. Die Politik aber beschwichtigt, verharmlost oder bagatellisiert regelrecht. Das macht die Betroffenen noch zusätzlich wütend. Wie gut, dass unser Justizminister die wahren Probleme erkannt hat und das Internet nun einer umfangreichen Zensur unterzieht. Schon bald werden wir daher immer weniger der Probleme im Netz finden. Es wird dann zwar kaum noch Kritik zu lesen sein, dafür kommen die Einschläge in Form von Kriminalität aber immer näher.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Sträfling » Fr 7. Apr 2017, 19:22

Sehe ich ähnlich! Wenn der Hass und die Wut über die ungerechten Verhältnisse
in Deutschland in Zukunft nicht mehr im Netz ausgelebt werden können,
werden sie sich bald auf die Straßen und Schulhöfe verlagern.
Aus dem Wohlfahrtsstaat wurde ein „nationaler Wettbewerbsstaat“.
(Joachim Hirsch)

Re: Reizthema Flüchtlinge: Die grosse Migrationsdebatte

Beitragvon Rogerg » Sa 8. Apr 2017, 09:42

Genau so wird es kommen. Leider hat nur die CSU im Ansatz vernünftige Lösungen im Angebot.Aber die können wir ja nicht wählen. Alle anderen Parteien sind für offenen Grenzen und weiter so.