Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?


about:blank

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » So 9. Jul 2017, 10:38

Eine Rechtfertigung dieser Gewaltexzesse wirste von mir nicht zu lesen bekommen. Wie auch? Jedoch einen starken Protest gegen die aus einem autoritär-totalitären Denken resultierende Forderung, der Staat müsse sein Gewaltmonopol mit einem rechtsstaats- und verfassungswidrigen Handeln durchsetzen, wie hier zu lesen mit einem Massaker. Etwa nach dem Vorbild des Tian'anmen-Massakers oder des (GsD nicht realisierten) Plans Mielkes, auf diese Weise 1989 die Straßen wieder freizuschießen. Oder sollten da Playstationmodelle als Vorlage gedient haben? Absolut nicht anschlussfähig für demokratisch-rechtsstaatlich verfasste Gesellschaften. Dass überhaupt noch diese Selbstverständlichkeit betont werden muss, zeigt die Verschiebung des Wertekanons dieses Forums nach rechts(außen). Ich nehme jedoch zu deinen Gunsten an, dass du dich der Forderung nach einem MG3-Einsatz in Hamburg doch nicht anschließt. Btw: An einem Kotzwettbewerb bin ich nicht interessiert, allein aus ästhetischen und medizinischen Gründen (Gefahr des Barrett-Karzinoms). ;-)

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Jasper1902 » So 9. Jul 2017, 11:46

Es ist unfassbar , dass das linke Pack das Thema immer innerhalb von wenigen
Sekunden zur Seite schiebt um auf andere Themen hinzuweisen !!!

sgG
Scheiß auf den Job - Scheiß auf mein Geld
Egal was Ihr sagt - Egal was Ihr denkt
Ich möcht nur eins - Ich möcht mein Glück
Alles egal - Ich will Malle zurück

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » So 9. Jul 2017, 11:54

Jasper1902 hat geschrieben:Es ist unfassbar , dass das linke Pack das Thema immer innerhalb von wenigen
Sekunden zur Seite schiebt um auf andere Themen hinzuweisen !!!

sgG


Wen meinste mit dieser Aggression? Liegen deine Nerven so blank, dasste dich nicht anders als hysterisch äußern kannst? Ich empfehle zur Nervenstärkung erneut: Hopfen. Fallste mich so benennst: Stell das bitte klar. Biste nicht auch Moderator, der die NuB von westline kennen müsste? Und sollte aus deinem Wutpost geschlossen werden, dass du MG-Salven in eine Menschenmenge gutheißt? :shock:

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Jasper1902 » So 9. Jul 2017, 12:09

Lily the Pink hat geschrieben:
Jasper1902 hat geschrieben:Es ist unfassbar , dass das linke Pack das Thema immer innerhalb von wenigen
Sekunden zur Seite schiebt um auf andere Themen hinzuweisen !!!

sgG


Wen meinste mit dieser Aggression? Liegen deine Nerven so blank, dasste dich nicht anders als hysterisch äußern kannst? Ich empfehle zur Nervenstärkung erneut: Hopfen. Fallste mich so benennst: Stell das bitte klar. Biste nicht auch Moderator, der die NuB von westline kennen müsste? Und sollte aus deinem Wutpost geschlossen werden, dass du MG-Salven in eine Menschenmenge gutheißt? :shock:


Erst einmal vorab zu Deiner Info:

Ich bin kein Moderator mehr, bin freiwillig zurückgetreten.
Meine Nerven liegen absolut nicht blank, da ich keiner der Geschädigten
aus Hamburg bin. Jeder, der das verharmlost sollte sich ggf. einmal in die
Situation der Leute setzen, die leider Gottes in Hamburg wohnen und unter
Umständen ein brennendes Auto gesehen haben - wenn es dumm läuft sogar
das eigene Auto.

Genau so etwas

https://www.derwesten.de/panorama/unfas ... 77277.html

verdreht die Welt !

sgG
Scheiß auf den Job - Scheiß auf mein Geld
Egal was Ihr sagt - Egal was Ihr denkt
Ich möcht nur eins - Ich möcht mein Glück
Alles egal - Ich will Malle zurück

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » So 9. Jul 2017, 12:29

Meinem Post ist keine Verharmlosung der Gewaltexzesse zu entnehmen. Meine Haltung zu Gewalt sollte eigentlich mehr als deutlich geworden sein. Man brauche nur hochzuscrollen. Dass Ausschreitungen zu verurteilend sind, ist eine Selbstverständlichkeit. Den oder die möchte ich lesen, der/die sie gutheißt. Es dürfte jedem hellen Kopf auch klar sein, dass man es hier nicht nur beim Ablassen von Empörungsenergien belassen darf, sondern dass in den Diskussionszusammenhang auch die Frage gehört, wie Staat, Gesellschaft, Polizei etc. mit Gewalttaten und Gewalttätern umzugehen haben. Deshalb hätte ich eigentlich eine weitere Selbstverständlichkeit erwartet, dass zumindest eine Zeile dem Vorschlag deines autoritären Maja-Kumpels gewidmet wird, MG gegen Menschenmassen einzusetzen. Außer von Van Nuys und Schwarzgelbcolonia ist da nix gekommen. Soll das als Bestätigung meiner These gewertet werden, dass das Forum nach rechts gerückt und eine Diskussionskultur wumpe geworden ist? Im Übrigen biste meiner Frage ausgewichen, wen du hier so nervenschwach und aggressiv zu einem "linken Pack" rechnest. Falls du mich dazuzählst: Man denke: Ich akzeptiere Entschuldigungen. Nomma. Stell das bitte richtig. Zeig Eier!

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Jasper1902 » So 9. Jul 2017, 12:40

Lily the Pink hat geschrieben:Meinem Post ist keine Verharmlosung der Gewaltexzesse zu entnehmen. Meine Haltung zu Gewalt sollte eigentlich mehr als deutlich geworden sein. Man brauche nur hochzuscrollen. Dass Ausschreitungen zu verurteilend sind, ist eine Selbstverständlichkeit. Den oder die möchte ich lesen, der/die sie gutheißt. Es dürfte jedem hellen Kopf auch klar sein, dass man es hier nicht nur beim Ablassen von Empörungsenergien belassen darf, sondern dass in den Diskussionszusammenhang auch die Frage gehört, wie Staat, Gesellschaft, Polizei etc. mit Gewalttaten und Gewalttätern umzugehen haben. Deshalb hätte ich eigentlich eine weitere Selbstverständlichkeit erwartet, dass zumindest eine Zeile dem Vorschlag deines autoritären Maja-Kumpels gewidmet wird, MG gegen Menschenmassen einzusetzen. Außer von Van Nuys und Schwarzgelbcolonia ist da nix gekommen. Soll das als Bestätigung meiner These gewertet werden, dass das Forum nach rechts gerückt und eine Diskussionskultur wumpe geworden ist? Im Übrigen biste meiner Frage ausgewichen, wen du hier so nervenschwach und aggressiv zu einem "linken Pack" rechnest. Falls du mich dazuzählst: Man denke: Ich akzeptiere Entschuldigungen. Nomma. Stell das bitte richtig. Zeig Eier!


Okay, der Reihe nach .

1.) Sorry, meinte nicht Dich mit linkem Pack , sondern die Chaoten in HH
2.) MG etc. geht gar nicht, ist genauso abartige wie das was aktuell passiert
3.) Wenn Du einen Artikel auf dem Spiegel verlinkst mit vier Thesen gegen
den G20 Gipfel wäre das aus meiner Sicht so lange okay wie Demos
friedlich laufen !!

Es machte für mich den Anschein der Verharmlosung und dabei bleibe ich auch.
Zum Glück leben wir in einer freien Welt wo jeder -egal ob Du oder ich - eine
freie Meinung haben dürfen. Für mich bleibt es das linke Pack , genauso gibt
es auch ein rechtes Pack was ich verurteile , das möchte ich klarstellen.

sgG
Scheiß auf den Job - Scheiß auf mein Geld
Egal was Ihr sagt - Egal was Ihr denkt
Ich möcht nur eins - Ich möcht mein Glück
Alles egal - Ich will Malle zurück

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » So 9. Jul 2017, 12:58

Jasper 1902 schrieb:
Okay, der Reihe nach .

1.) Sorry, meinte nicht Dich mit linkem Pack , sondern die Chaoten in HH


Hmmm. Man achte auf den Gesprächsverlauf und den Einsatzpunkt deines Beitrags: Hat das "linke Pack" tatsächlich hier innerhalb weniger Sekunden das Thema zur Seite geschoben, um auf andere Themen (welche?) hinzuweisen?

2.) MG etc. geht gar nicht, ist genauso ab artige wie das was aktuell passiert.


Und warum dann nicht zumindest einen Einzeiler in die berechtigten Empörungsposts einbauen, um sich vom unsäglichen Statement deines Maja-Kumpels zu distanzieren? *fragjanur* Hat was mit Glaubwürdigkeit zu tun.

3.) Wenn Du einen Artikel auf dem Spiegel verlinkst mit vier Thesen gegen
den G20 Gipfel wäre das aus meiner Sicht so lange okay wie Demos
friedlich laufen !!


Wäre der Gipfel friedlich verlaufen, wäre der Artikel so nicht geschrieben worden. Okay ist übrigens jeder Text, der nicht unter die Gürtellinie anderer geht, nicht menschenverachtend, rassistisch, antisemitisch, homophob, frauenfeindlich, gewaltverherrlichend etc. pp. ist. Das versteht sich wohl.

Es machte für mich den Anschein der Verharmlosung und dabei bleibe ich auch.
Zum Glück leben wir in einer freien Welt wo jeder -egal ob Du oder ich - eine
freie Meinung haben dürfen. Für mich bleibt es das linke Pack , genauso gibt
es auch ein rechtes Pack was ich verurteile , das möchte ich klarstellen.


Geschenkt.
Zuletzt geändert von Lily the Pink am So 9. Jul 2017, 13:02, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon ErwinK » So 9. Jul 2017, 13:01

Lily, es ist interessant, dass Dein erster Beitrag zu den Vorgängen in Hamburg die Empörung über einen verbalen Tiefschlag ist. Ferner beklagst Du, dass sich andere nicht auch über die Äußerungen empören. Wenn es darum geht, zum aktuellen Thema etwas zu sagen, verweist Du auf die selbstverständliche Ablehnung von Gewalt.
Du nimmst also für Dich in Anspruch, dass man über Selbstverständlichkeiten kein zusätzliches Wort verlieren muss? Was bitte soll dann Deine künstliche Empörung darüber, dass sich andere über verbale Entgleisungen nicht äußern? Sprichst Du den Forenteilnehmern pauschal das Recht ab, ebenfalls kein Wort über Selbstverständlichkeiten zu verlieren? Man könnte sonst auch interpretieren, dass Du anderen eine heimliche Solidarität mit schwachsinnigen Gewaltphantasien unterstellst, während Du natürlich nur ehrenhafte Motive kennst.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » So 9. Jul 2017, 13:10

Erwin, ich sah und sehe keine Veranlassung, meine bisherigen, beinahe mantraartig dargebotenen Aussagen aus diesem Strang und auch aus vielen anderen ein weiteres Mal zu wiederholen hinsichtlich der Ablehnung von Gewalt, der Notwendigkeit, kriminelle Handlungen rechtsstaatlich zu unterbinden und zu ahnden. Ich unterstelle, dass diese Neueröffnung eines bereits mit Meinung und Gegenmeinung gesättigten Stranges nicht als tribunalisierende Aufforderung gelesen werden soll, die Handlungen einer kriminellen Gruppe zu ächten, denn ansonsten müsste dies der Glaubwürdigkeit halber auch für die Reaktion auf den Impuls gelten, zumindest eine Zeile innerhalb der Empörungsreden fallen zu lassen gegen die hier zu lesenden faschistischen Forderungen, sich mit einem Massaker, einem Staatsverbrechen, eines gesellschaftlichen Problems zu entledigen. Im Übrigen wollte ich nicht auf die Steilvorlage verzichten, die mir das Stichwort "rumeiern" bot, um ironisierend einen Anstoß zu geben zur Sensibilisierung anderer angesichts der menschenverachtenden Posts des 0231-Typen.

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon ErwinK » So 9. Jul 2017, 13:19

Dann frage ich nochmal; warum gestehst Du anderen nicht das Recht zu, sich nicht ständig von aggressiven und radikalen Äußerungen distanzieren zu müssen? Du siehst doch auch keine Veranlassung, Dich von dieser linksradikalen Gewalt zu distanzieren. Wo ist der Unterschied für Dich?
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller