Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?


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Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » Sa 22. Okt 2016, 13:46

Die Bekenntnisse, dass "Gewalt (...) nie ein Mittel zum Zweck in einer zivilisierten Gesellschaft" sein sollte, dass zu wenig der Zusammenhang zwischen physischer Gewalt und der ubiquitären, dem Kapitalismus systemisch und systematisch inhärenten strukturellen Gewalt in den Blick gerückt wird, dass Opfern die Uniformfarbe der Täter/aktuell: rechter Mörder" wumpe ist, sind hier bereits zur Genüge zu lesen gewesen. Man denke: sogar von mir. Wie auch anders? Viel öfter, geradezu rituell, jedoch die Unart, dass, sobald auf einen Vorfall aus der unendlichen, kontinuierlichen Ereigniskette rechter Schand- und Mordtaten hingewiesen wird (btw. nur von höchstens 2 oder 3 Usern und 1 Userin, sic :!: ), geradezu als knee-jerk reaction der relativierende Verweis auf "links" erfolgt, okay, ein forengängiger Whataboutism, wobei meist damit verbunden die übliche salvatorische Klausel einer Distanzierung gegenüber "rechts" zu lesen ist. So wenig, wie "rechts = links" ist, es sei denn man begnüge sich unter Ausblendung tiefenstruktureller Einsichten auf Oberflächenphänomene, so auch Qualität und Quantität rechter und linker Gewalttaten. Ansonsten verharren wir im bequemen Erkenntnisstand, für den der Volksmund das Sprachbild: "Nachts sind alle Katzen grau" oder Hegel erwartungsgemäß abstrakter die Redefigur : "Diese Form ist die Nacht, worin die Substanz verraten ward" parat halten. Zu fragen bleibt also: Was ist gewonnen, wenn all das Spezielle sich unter dem Dach des Allgemeinen wegducken kann? ;-) Es versteht sich: unbeschadet dessen, was ich bereits als Selbstverständlichkeit in der Eingangssequenz dargeboten habe. Aber wir können dieses Spielchen sicherlich unendlich fortsetzen, ohne zu anderen Ergebnissen zu gelangen, als zu denen, die hier bereits gefühlte hunderte Male zu lesen waren. Wäre jedoch so inspirierend imho wie der Lauf in einem Hamsterrad. ;-)

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon ErwinK » Sa 22. Okt 2016, 14:00

Lily the Pink hat geschrieben:...Viel öfter, geradezu rituell, jedoch die Unart, dass, sobald auf einen Vorfall aus der unendlichen, kontinuierlichen Ereigniskette rechter Schand- und Mordtaten hingewiesen wird (btw. nur von höchstens 2 oder 3 Usern und 1 Userin, sic :!: ), geradezu als knee-jerk reaction der relativierende Verweis auf "links" erfolgt, okay, ein forengängiger Whataboutism, wobei meist damit verbunden die übliche salvatorische Klausel einer Distanzierung gegenüber "rechts" zu lesen ist.

Vielleicht solltest Du bei Gelegenheit mal auf den Threadtitel schauen und Dich dann fragen, warum einige hier bei diesem Thema ständig die viel schlimmeren Rechten in den Vordergrund rücken, obwohl es hier um Gewalt an sich und die in den Augen des Threaderstellers Relativierung linker Gewalt geht. Da ist doch die Frage, wer mit der Unart begonnen hat, einer Aussage direkt reflexartig die aber doch viel bösere andere Seite entgegen zu schleudern.
Du verdrehst mit - zugegebenermaßen schönen Worten - die Tatsachen. Wenn Du die rechte Gewalt thematisieren willst, dann kannst Du doch einen Thread eröffnen. In diesem Thread geht es aber nicht um die Gewichtung und Verteilung der Gewalt auf Rechts und Links, sondern um Gewalt an sich und um die Frage, warum speziell in manchen Medien linke Gewalt gerne mal verharmlost wird.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » Sa 22. Okt 2016, 14:06

Erwin, dir ist doch sicherlich nicht entgangen, dass eine Strangeröffnung, ein Strangtitel, das eine ist, der Gesprächsverlauf innerhalb dieses Stranges das andere. Übrigens wie im echten Leben: Gespräche mäandern. Nicht nur unter diesem Aspekt ist mein Beitrag zu lesen, den du (imho inhaltlich zu Unrecht) kritisierst. Man beachte zudem den Einsatzpunkt meiner Antwort. Aber sei's.
Zuletzt geändert von Lily the Pink am Sa 22. Okt 2016, 14:25, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon ErwinK » Sa 22. Okt 2016, 14:24

Lily the Pink hat geschrieben:Erwin, dir ist doch sicherlich nicht entgangen, dass eine Strangeröffnung, ein Strangtitel, das eine ist, der Gesprächsverlauf innerhalb dieses Stranges ein anderer. Übrigens wie im echten Leben: Gespräche mäandern. Nicht nur unter diesem Aspekt ist mein Beitrag zu lesen, den du (imho inhaltlich zu Unrecht) kritisierst. Aber sei's.

Lily, es ist aber dann auch keine Unart, wenn man zum eigentlichen Titel und Inhalt des Threads zurückkehrt. Mir geht es doch nicht darum, rechte Gewalt und überhaupt die rechte Gefahr zu relativieren. Es sollte aber doch auch in Deinen Augen nicht verwerflich sein, in einem Thread nicht alle Facetten anzusprechen, sondern sich auf einen Aspekt zu beschränken. Ich sage doch nicht, die linke Gewalt ist aber viel schlimmer, sondern ich weise darauf hin, dass linke Gewalt nicht besser ist als rechte Gewalt. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob die Gewichtung dieser extremistischen Gewalt nun 30 zu 70, 40 zu 60 oder doch 50 zu 50 ist. Leider gibt es keine wirklich verlässlichen Zahlen zum Thema. Jeder hat so seine eigenen Quellen und merkwürdigerweise gibt es da erhebliche Abweichungen, obwohl es um ein Thema geht.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » Sa 22. Okt 2016, 14:39

Erwin, eine Unart ist es keineswegs, "zum eigentlichen Titel und Inhalt des Threads" zurückzukehren, ebenso wenig, den jeweiligen Abweichungen zu folgen. Nicht nur ein Gebot der Höflichkeit. ;-) Logo, es ist auch nicht verwerflich, nicht alle Facetten eines Themenkomplexes auszuleuchten, was zudem auch kaum möglich sein dürfte. Im Übrigen hatte ich den Eindruck, dass das Thema, das dem Titel, der Strangeröffnung, entsprach, bereits, wenn auch nicht - wie auch anders? - mit einem Konsens abgeschlossen war.

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon haumichblau » Sa 25. Feb 2017, 16:29

Linker = rechter Abschaum!
Rechtsradikale griffen Beamte 316 mal an. Damit werden rund 80 Prozent aller politisch motivierten Straften gegen Polizisten von Linksradikalen verübt.

Insgesamt gab es in NRW im vergangenen Jahr 1510 Straftaten von Rechten und Linken gegen Polizisten. Damit hat sich die Zahl dieser Delikte im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. 2014 waren es noch 740 Straftaten.

http://www.rp-online.de/nrw/panorama/linksradikale-straftaten-gegen-polizisten-nehmen-drastisch-zu-aid-1.5989662?utm_source=facebook&utm_medium=referral&utm_campaign=share
Je freier die Wirtschaft, umso sozialer ist sie auch. Ludwig Erhard, Begründer der sozialen Marktwirtschaft

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon ErwinK » Sa 8. Jul 2017, 21:09

Auch Hamburg hat wieder gezeigt, dass ein Teil der Politik und Gesellschaft linke Gewalt eher verharmlosen. Wie sonst ist es zu erklären, dass die Polizei trotz angekündigter Demos mit Gewaltpotential offenbar unzureichend vorbereitet war und wie sonst ist es zu erklären, dass Demonstranten dort sich nicht klar gegen diese Verbrecher positionieren wollten? Gab es aus der Politik vielleicht sogar Vorgaben, mit den Linken auf Kuschelkurs zu gehen? Hätte man rechte Schläger und Plünderer auch so lange gewähren lassen?
Es gibt inzwischen einen regelrechten Krawalltourismus aus vieler Ländern Europas und Deutschland gilt dort als besonders lohnenswertes Ziel, weil man hier die linken Verbrecher verharmlosend als Demonstranten, Autonome oder Globalisierungsgegner bezeichnet und entsprechend viele Freiheiten gewährt. Auch die Presse neigt ja oft dazu, gerne mal die Polizei als Aggressor auszumachen. Linke Politiker haben dies offenbar auch versucht. Angesichts der klaren Bilder und Zeugenschilderungen wird man sich allerdings schwer tun, die linken Verbrecher in irgendeiner Art und Weise zu verharmlosen.
Wer Polizisten massiv angreift, sie in Hinterhalte lockt und mit Pflastersteinen bewirft, der ist ein Verbrecher. Wer wahllos Autos anzündet, Geschäfte demoliert und plündert und wer eine halbe Stadt schwer verwüstet und in Angst und Schrecken versetzt, der ist ein Verbrecher. Wer solche Leute noch in Schutz nimmt, ihnen Schutz gewährt, wer relativiert und lamentiert, der macht sich gemein mit Verbrechern.
Ich erwarte von allen Veranstaltern der dortigen Demos ein klares Bekenntnis gegen Gewalt und diese schwarz gekleideten Verbrecher. Wer da rum eiert, ist künftig unglaubwürdig.
Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen. Voltaire (1694-1778), eigtl. François-Marie Arouet, frz. Philosoph u. Schriftsteller

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Lily the Pink » Sa 8. Jul 2017, 22:38

Offensichtlich hier inzwischen nicht mehr ächtenswert: :shock: *)

So eine gute alte "MG3" würde da viele Probleme auf einen Schlag lösen ; )
Einmal richtig reinhalten und schon ist garantiert Ruhe im Puff.

Ein Knüppel reicht da nicht.

Die GSG9 ist doch vor Ort.........also Freigabe zum Waffengebrauch erteilen und dann kräftig reinhalten in diese Terroristen und Schwerverbrecher.



Ist das "Nichteiern" genug? ;-) Erstaunlich, dass ich hier wohl die einzige Person bin, die angesichts dieser faschistischen/dschihadistischen Vernichtungsphantasie das Kotzen bekommt? :shock:

Edith ergänzt: *) Inzwischen GsD von van Nuys.

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Kugelschreiber » So 9. Jul 2017, 09:50

Immer wieder erstaunlich wie Du ständig, auch jetzt im Angesicht des linken Terrors in Hamburg mit dem Finger auf Gewalt von Rechts zeigst.

Während andere "Vernichtungsphantasie" aussprechen, deponieren linke Extremisten russische Cocktails und Gehwegsplatten auf Dächern. Um was genau zu tun?

Ziehen plündernd und brandschatzend durch die Strassen von Hamburg.

Und Du bekommst nur das Kotzen bei Vernichtungsphanatsien während linke Extremisten ....

Ich kotze auch Lily.

Re: Warum ist Gewalt (von links) nicht gleich Gewalt?

Beitragvon Jasper1902 » So 9. Jul 2017, 10:32

Linksextreme sind kein bisschen "harmloser" wie Rechtsextreme !!!
Vielleicht lernen manche Leute so langsam, dass jegliche Form der Gewalt
zu verachten ist.
sgG
Scheiß auf den Job - Scheiß auf mein Geld
Egal was Ihr sagt - Egal was Ihr denkt
Ich möcht nur eins - Ich möcht mein Glück
Alles egal - Ich will Malle zurück