Erwartungen an die AFD


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Re: Erwartungen an die AFD

Beitragvon Resser Marker » Do 2. Mär 2017, 19:23

Der Olaf hat geschrieben:Bild
Patriotismus ist die Tugend der Boshaften! (Oscar Wilde)

Re: Erwartungen an die AFD

Beitragvon Gelber Tyrion » Sa 4. Mär 2017, 09:40

AfD-Vize Alexander Gauland fordert Einreisestopp für Muslime

Ich stelle nur fest, dass die deutsche Geschichte sehr viel älter ist. Wenn Sie so wollen, ist sie tausend Jahre alt. Ich spreche jetzt nicht von dem elenden „tausendjährigen Reich“ dieses Gefreiten aus Braunau. Die Deutschen haben Großes hervorgebracht. Denken Sie an den Bamberger Dom oder den Magdeburger Dom, die Staufer-Zeit oder die Bismarck-Zeit. Es gibt so vieles, was mit Adolf Hitler überhaupt nichts zu tun hat.


http://www.waz.de/politik/gauland-fordert-einreisestopp-fuer-muslime-id209820017.html

Re: Erwartungen an die AFD

Beitragvon Lily the Pink » Sa 4. Mär 2017, 10:09

Einblicke in den AfD-Mikrokosmos
Krisen, eine angstaufgeladene Stimmung und glückliche Zufälle haben der AfD zum Erfolg verholfen, analysiert Melanie Amann in ihrem Buch über die Partei. Justus Bender beantwortet die Frage: Wie sähe Deutschland aus, wenn die AfD an der Macht wäre? (...)
Amann teilt die AfD-Funktionäre in drei Kategorien ein: Ideologen, Karrieristen und Idealisten. Zu den Ideologen zählt sie Höcke, den der niedersächsische AfD-Landesvorsitzende Paul Hampel als „Rechtspfosten“ der Partei bezeichnet.
Die Karrieristen sähen in der AfD dagegen eher „ein Mittel zum beruflichen Fortkommen, oft auch eine Rettung aus finanziellen Engpässen oder einer beruflichen Sackgasse“. In dieser Gruppe sieht die Autorin Parteichefin Frauke Petry und ihren Ehemann, den nordrhein-westfälischen AfD-Chef Marcus Pretzell, sowie den Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm, einen ehemaligen Radio-Journalisten.
Die Idealisten, das sind für Amann die Fleißigen, die im Hintergrund wirken, Parteitage leiten, Kundgebungen organisieren und unentgeltlich Websites pflegen. Sie halten am alten Selbstbild der AfD fest, als Bündnis zur Erneuerung der Demokratie. Sie sind oft ein wenig naiv und können es dann auch kaum fassen, wenn sie von Parteikollegen aus dem Hinterhalt attackiert werden. (...)
Genau wie Amann so betont auch der „“FAZ“-Journalist Justus Bender in seinem kürzlich erschienen Buch „Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland“, wie wichtig die sozialen Netzwerke für die AfD-ler sind. Denn diese dienen den Parteimitgliedern nicht nur als Ort, wo sie sich vernetzen und an den Leitmedien vorbei ungefiltert ihre Parolen verbreiten können. Über Facebook & Co. laufen auch oft die Beschimpfungen und Hass-Attacken mit denen sich die Parteimitglieder gegenseitig überziehen.
„Es wurden regelrechte Hetzjagden veranstaltet“, schreibt Bender über die Anfangszeit der AfD. Der Ton, der in diesen Foren geherrscht habe, habe dazu geführt, dass erst die „Zufallsmitglieder“ und dann die „Zartbesaiteten“ die AfD verlassen hätten. In der Summe blieb die Mitgliederzahl zwar stabil, mit leicht steigender Tendenz. Doch die Fluktuation war groß. Bender konstatiert: „Am Ende dieser Metamorphose war die AfD eine Partei, in der Dinge gesagt werden durften, die im Frühjahr 2014 noch einen Parteiausschluss zur Folge gehabt hätten.“ (dpa)

http://www.sz-online.de/nachrichten/kul ... 23915.html

Re: Erwartungen an die AFD

Beitragvon Lily the Pink » Sa 4. Mär 2017, 10:39

Ich stelle nur fest, dass die deutsche Geschichte sehr viel älter ist. Wenn Sie so wollen, ist sie tausend Jahre alt. Ich spreche jetzt nicht von dem elenden „tausendjährigen Reich“ dieses Gefreiten aus Braunau. Die Deutschen haben Großes hervorgebracht. Denken Sie an den Bamberger Dom oder den Magdeburger Dom, die Staufer-Zeit oder die Bismarck-Zeit. Es gibt so vieles, was mit Adolf Hitler überhaupt nichts zu tun hat.


Trivialität. Ich kenne niemanden, der die deutsche Geschichte auf die zwölf Jahre des Tausendjährigen Reichs zusammenzieht. Im Übrigen könnte ich andere Beispiele deutscher Heroik oder Sternstunden aus Politik und Kultur anführen. Aber geschenkt.