Lobbyistisches Insourcing


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Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Lily the Pink » Mo 1. Dez 2014, 20:00

Bundesministerien: Staatsrechtler kritisiert Einfluss der Lobby-Leiharbeiter
Sie sitzen in allen Ministerien - mit ganz eigener Agenda: Externe Mitarbeiter von Unternehmen prägen die Berliner Politik maßgeblich mit. Staatsrechtler Bernd Hartmann hält diese Praxis für verfassungswidrig.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 05903.html

Eines Rechtsstaates unwürdig, das Ignorieren des Abstands-Verfassungsgebotes. Nun also zu lesen: nicht nur Outsourcing von Gesetzesentwürfen, sondern auch lobbyistisches Insourcing. :shock:

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Kalsbacher » Mo 1. Dez 2014, 21:48

Lobbyismus ist wichtig. Man stelle sich nur mal vor, man liesse diese gewählten rot-grün-schwatten Vollkaskokasper ohne Instruktionen vor sich hindilletieren. Da wären wir ratzfatz unter griechischem Wirtschaftsniveau.
/" Lassen Sie mich eins mal sagen: Die These, der Geist steht links, ist nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit"/

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Lily the Pink » Mo 1. Dez 2014, 22:09

Kalsbacher hat geschrieben:Lobbyismus ist wichtig. Man stelle sich nur mal vor, man liesse diese gewählten rot-grün-schwatten Vollkaskokasper ohne Instruktionen vor sich hindilletieren. Da wären wir ratzfatz unter griechischem Wirtschaftsniveau.


Wieso war diese Antwort schon von vornherein so klar? Okay, geschenkt. Inhaltlich: Ein verfassungswidriges Insourcing lässt sich nicht dadurch legitimieren, dass auf eine Abwehrmaßnahme gegen einen vermeintlichen Einfluss durch einen vermeintlichen Dilettantismus (!) einer unliebsamen politischen Richtung von geringem Einfluss hingewiesen wird, schließlich spricht die Gewichtung der Verteilung der bevorzugten Adressaten lobbyistischer Attacken auf Regierungsstellen und auf eine etablierte Ministrialbürokratie eine deutlich ätzende Spache. Im Übrigen sehen die wenigsten Verfassungsrechtler im Grundgesetz eine Staatszielbestimmung nach neoliberalen und autoritär-totalitären Programmsätzen á la AfD verankert.

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Kalsbacher » Mo 1. Dez 2014, 22:31

Lily the Pink hat geschrieben:
Kalsbacher hat geschrieben:Lobbyismus ist wichtig. Man stelle sich nur mal vor, man liesse diese gewählten rot-grün-schwatten Vollkaskokasper ohne Instruktionen vor sich hindilletieren. Da wären wir ratzfatz unter griechischem Wirtschaftsniveau.


Wieso war diese Antwort schon von vornherein so klar? Okay, geschenkt. Inhaltlich: Ein verfassungswidriges Insourcing lässt sich nicht dadurch legitimieren, dass auf eine Abwehrmaßnahme gegen einen vermeintlichen Einfluss durch einen vermeintlichen Dilettantismus (!) einer unliebsamen politischen Richtung von geringem Einfluss hingewiesen wird, schließlich spricht die Gewichtung der Verteilung der bevorzugten Adressaten lobbyistischer Attacken auf Regierungsstellen und auf eine etablierte Ministrialbürokratie eine deutlich ätzende Spache. Im Übrigen sehen die wenigsten Verfassungsrechtler im Grundgesetz eine Staatszielbestimmung nach neoliberalen und autoritär-totalitären Programmsätzen á la AfD verankert.



Im Gegensatz zu Deinen Story Verzällekes ist das "insourcing" nicht verfassungswidrig. Falls ja, bitte mal Butter bei die Fische. Wo ist dies von wem rechtssicher festgestellt ?

"Staatsrechtler Bernd Hartmann hält diese Praxis für verfassungswidrig" und Forenteilnehmer Kalsbacher hält Dein Geschwürbel dazu wieder mal für nicht intelligenzkonform. Halten kann man immer, wichtig ist aber nur, den eigenen Stuhl halten zu können.
/" Lassen Sie mich eins mal sagen: Die These, der Geist steht links, ist nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit"/

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Lily the Pink » Mo 1. Dez 2014, 22:42

Nicht alles, was einen Hautgout hat, ist bundesverfassungsgerichtlich bereits abschließend beurteilt worden. In einem sind sich allerdings gerade konservative Staatsrechtler einig, dass das verfassungsrechtlliche Abstandsgebot strikt einzuhalten ist.Und wenn ich zu beurteilen hätte, wer intelligenter argumentiert, ein in der Problematik steckender Verfassungsrechtler oder ein üblich wutbeißender, bellender User, wüsste ich, wie ich mich entscheiden würde. Und im Übrigen dies gilt allgemein: Ein ganz natürlicher Vorgang, dass ein Bello jede Phonetik und unerkannte Semantik jenseits seines eigenen Gebelles als "Geschwu/ürbel", "Gequatsche", "Geschwafel" usw." auffasst. Immerhin - tröstlich! - waren phonetisch und hermeneutisch geschulte Kynologen in der Lage, Bellos "Ho Hoho ho ho ho hoho ho ho hoho hohoho" als "Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom" oder sein "Hoho ho ho ho ho hoho Hohohohohoho" als "Otto Kohl fühlt sich wohl bei der Oberpostdirektion" zu übersetzen. An der Übersetzung verschiedener Sequenzen der "BowWow"- und "Wuff"-Laute wird allerdings noch gearbeitet.

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Kalsbacher » Mo 1. Dez 2014, 23:12

Lily the Pink hat geschrieben:Nicht alles, was einen Hautgout hat, ist bundesverfassungsgerichtlich bereits abschließend beurteilt worden. In einem sind sich allerdings gerade konservative Staatsrechtler einig, dass das verfassungsrechtlliche Abstandsgebot strikt einzuhalten ist.Und wenn ich zu beurteilen hätte, wer intelligenter argumentiert, ein in der Problematik steckender Verfassungsrechtler oder ein üblich wutbeißender, bellender User, wüsste ich, wie ich mich entscheiden würde. Und im Übrigen dies gilt allgemein: Ein ganz natürlicher Vorgang, dass ein Bello jede Phonetik und unerkannte Semantik jenseits seines eigenen Gebelles als "Geschwu/ürbel", "Gequatsche", "Geschwafel" usw." auffasst. Immerhin - tröstlich! - waren phonetisch und hermeneutisch geschulte Kynologen in der Lage, Bellos "Ho Hoho ho ho ho hoho ho ho hoho hohoho" als "Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom" oder sein "Hoho ho ho ho ho hoho Hohohohohoho" als "Otto Kohl fühlt sich wohl bei der Oberpostdirektion" zu übersetzen. An der Übersetzung verschiedener Sequenzen der "BowWow"- und "Wuff"-Laute wird allerdings noch gearbeitet.



Wie gesagt,...s.o. :lol: :lol: :lol:
/" Lassen Sie mich eins mal sagen: Die These, der Geist steht links, ist nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit"/

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Lily the Pink » Mo 1. Dez 2014, 23:19

q.e.d.:
Bild

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Schorsch » Di 2. Dez 2014, 09:16

Ich muss nicht einmal Öl ins Feuer gießen. Sie kommen auch ohne mich zurecht. Ich fühle mich so überflüssig.
"Queen ruft Notfall-Meeting ein - Heiratet Prinz Harry?" (Focus online)

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Kalsbacher » Mi 3. Dez 2014, 11:46

Schorsch hat geschrieben:Ich muss nicht einmal Öl ins Feuer gießen. Sie kommen auch ohne mich zurecht. Ich fühle mich so überflüssig.


sad but true
/" Lassen Sie mich eins mal sagen: Die These, der Geist steht links, ist nichts anderes als die permanente Wiederholung einer Dummheit"/

Re: Lobbyistisches Insourcing

Beitragvon Lily the Pink » Mi 3. Dez 2014, 11:58

Rather a droll story in its neurotic recurrence scheme.