Buchempfehlung


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Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » Mo 20. Mär 2017, 00:31

Gerade bei: titel thesen temperante (ttt) und später in der Mediathek:
Zwischen Genie und Wahnsinn
Der Schweizer Menschenrechtler und Rebell Jean Ziegler

"Ich bin bloß ein kleiner Bourgeois." Das sagt ausgerechnet Jean Ziegler, einer der bekanntesten und umstrittensten Globalisierungskritiker. Der Satz fällt in einem Filmporträt, das Nicolas Wadimoff über ihn gedreht hat. "Jean Ziegler – Der Optimismus des Willens" feiert am 18. März in Köln Deutschlandpremiere und startet am 23. März in den Kinos. In diesen Tagen erschien auch das neue Buch von Jean Ziegler "Der schmale Grat der Hoffnung", in dem er die Bilanz seines politischen Lebens zieht. ttt hat den 82-Jährigen in Genf und in Köln getroffen
(...)
http://www.daserste.de/information/wiss ... r-100.html
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Seit vielen Jahren setzt sich Jean Ziegler im Auftrag der Vereinten Nationen mit all seinen Kräften für die Menschen ein, die Frantz Fanon die Verdammten der Erde genannt hat. Zunächst als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, dann als Vize-Präsident des Beratenden Ausschusses des Menschenrechtsrats kämpft er gegen Hunger und Unterernährung, für Menschenrechte, für Frieden.

Von diesen Kämpfen, seinen Erfolgen – aber auch den Niederlagen – berichtet Jean Ziegler aus unmittelbarer Erfahrung, beleuchtet die imperialen Machenschaften hinter den demokratischen Kulissen, analysiert die Strategien der Beutejäger des globalisierten Finanzkapitals. In Sieg und Niederlage fragt sich der unversöhnliche Zeitzeuge angesichts der mörderischen Spiele der Mächtigen dieser Welt: Was können wir tun, damit die von Roosevelt und Churchill inspirierte Vision einer Weltorganisation politische Praxis wird und die Vereinten Nationen instand gesetzt werden, den Frieden, die Menschenrechte und den Völkern der Welt ein Existenzminimum zu sichern?

Nicht zuletzt übermittelt uns der unbeirrbare Streiter für Recht und Gerechtigkeit mit diesem lebendigen, leidenschaftlichen und sehr persönlichen Buch eine Botschaft der Hoffnung.

https://www.randomhouse.de/Buch/Der-sch ... 517847.rhd

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » So 2. Apr 2017, 23:16

Gerade bei "ttt" und später in der Mediathek:
Armut als Familientradition
Die Autobiografie von J.D. Vance "Hillbilly Elegie" erschüttert die USA

Sein enormer Erfolg ist statistisch gesehen unwahrscheinlich. Denn der Investmentbanker und Bestsellerautor J.D. Vance wuchs in Middletown, Ohio in einem Milieu auf, das – für diese Gegend typisch – von Armut, Gewalt und Drogen geprägt ist. J.D. Vance entstammt der weißen amerikanischen Arbeiter- und Unterschicht, die von Außenstehenden oft abfällig als "weißer Müll" bezeichnet wird.
Vance ist diesem Milieu entkommen, hat an der renommierten Yale Law School Jura studiert und jetzt "das Buch zur Stunde" geschrieben. In seiner Autobiografie "Hillbilly Elegie - die Geschichte meiner Familie und einer Gesellschaft in der Krise", die jetzt auch in Deutschland erscheint, beschreibt Vance so einfühlsam und scharfsichtig wie kein anderer die Misere einer ganzen Bevölkerungsschicht. "Viele Amerikaner nennen sie Hillbillys, Rednecks oder White Trash. Ich nenne sie Nachbarn, Freunde und Verwandte", sagt J.D. Vance und trifft damit ins Herz.
"Hillbilly Elegie" belegt in den USA seit Monaten die Spitzenplätze der Bestsellerlisten. Anhand seiner eigenen Familiengeschichte – der Großvater Alkoholiker, die Großmutter gewalttätig, die Mutter drogenabhängig – zeigt der Schriftsteller auf, warum es für die "Hillbillies", die sich abgehängt fühlen vom Rest der Gesellschaft, trotzdem logisch war, ausgerechnet dem privilegierten Milliardär aus New York, Donald Trump ihre Stimme zu geben.
Und Vance warnt: Wenn Amerika das "Hillbilly-Problem" nicht löse, werde "das ganze Land den Bach runter gehen".
"ttt" trifft J.D. Vance und besucht das inzwischen zu trauriger Berühmtheit gelangte Middletown in Ohio.

http://www.daserste.de/information/wiss ... 7-100.html
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Seine Großeltern versuchten, mit Fleiß und Mobilität der Armut zu entkommen und sich in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Doch letztlich war alles vergeblich. J. D. Vance erzählt die Geschichte seiner Familie - eine Geschichte vom gescheiterten Aufstieg und von der Resignation einer ganzen Bevölkerungssschicht. Sein Buch bewegte Millionen von Lesern in den USA und erklärt nicht zuletzt den Wahltriumph eines Donald Trump.
https://www.lovelybooks.de/autor/J.-D.- ... 0122483-w/

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » Do 20. Apr 2017, 12:20

Aus aktuellem Anlass:
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Marine Le Pen: Tochter des Teufels. Vom Aufstieg einer gefährlichen Frau und dem Rechtsruck in Europa
Frankreich ist die fünftgrößte Volkswirtschaft, Atommacht und eines der wichtigsten Länder der Erde. Nun steht das Land vor einem epochalen Einschnitt. Seit Marine Le Pen von ihrem Vater, dem Antisemiten Jean-Marie Le Pen, die Führung des ausländerfeindlichen, antiislamischen, rechtsextremistischen Front National (FN) übernommen hat, eilt die Partei von Erfolg zu Erfolg. Bei den Europawahlen erhielt sie die meisten Stimmen. Wird Le Pen im Mai 2017 die nächste französische Präsidentin?
Tanja Kuchenbecker hat den beispiellosen Aufstieg Marine Le Pens über viele Jahre hautnah verfolgt, auch in persönlichen Begegnungen. Anschaulich und voller spannender unbekannter Details beschreibt sie ihre Motive, ihre Strategie und ihre Vernetzungen in ganz Europa. Und sie zeigt, wie die gefährlichen Ziele und Werte Le Pens und des FN bis in die breite Gesellschaft hinein salonfähig wurden. Marine Le Pens Weg könnte sich zur Blaupause auch für ihre Partner in Deutschland, Österreich und ganz Europa entwickeln.
Tanja Kuchenbecker lebt seit 1991 als Journalistin in Paris, sie schreibt unter anderem für Focus, Bunte, Handelsblatt, Tagesspiegel und NZZ und kommentiert Ereignisse aus Frankreich für N24. Kuchenbecker berichtet über Politik, Wirtschaft und soziale Themen. Der Zustand der französischen Gesellschaft, die ökonomische Entwicklung, Frankreichs Elitesystem und wie Frankreichs Politiker ticken sind immer wieder wichtige Themen. Sie ist Mutter von zwei Kindern und Buchautorin.

https://www.herder.de/leben-shop/marine ... 28/p-7551/

*) Anmerkung gegen etwaige Einwände einer Political Incorrectness im Titel ;-):
Der Titel des Buches "Tochter des Teufels", (eine Anspielung auf eine häufig verwendete Betitelung des Faschisten Jean-Marie Le Pen; LthP), ist zwar eher brachial als subtil, und doch zeigt er die Stärke von Kuchenbeckers Recherche: Sie durchleuchtet ein politisches Familienunternehmen, das auf Hass, Abgrenzung und Selbstgerechtigkeit aufgebaut ist.
http://www.sueddeutsche.de/politik/fran ... -1.3466008

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » Do 1. Jun 2017, 11:51

Ich pack den Anklicktipp mal hier rein:
Aus der Reihe "Schätze der Fernsehgeschichte", basierend auf:
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Der Fall Domela. Eine köstliche Köpenickiade und ein Zeitgemälde des Postwilhelmismus in der Weimarer Republik. Oder: Eine Neuauflage der Novelle: "Kleider machen Leute" von Gottfried Keller.
Ein Dokumentarspiel mit Hanns Lothar glänzend in der Hauptrolle.
W.A.T.C.H-Der-Fall-Harry-Domela--1965--full-length"duration
Zum Vormerken (mit Erinnerungsfunktion): Ab 7./8. Juni zeitlich eng begrenzt auf:
https://www.youtube.com/watch?v=llD5IbHTKf8

Re: Buchempfehlung

Beitragvon masafakka » Mi 7. Jun 2017, 12:10

ey bros, die lange antizipierte second novel von arundhati roy “the ministry of utmost happiness“ is out! “the god of small things“ still among my favorites also manage ich meine expectations nicht sondern boarde the hype train! choo choo!

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » Mi 7. Jun 2017, 17:05

Heute von der Büchergilde eingetroffen und in einem Zug "weggelesen":
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Die Geschichten in Matthias Brandts erstem Buch sind literarische Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit einem ganz besonderen Blick untersucht wird: der Kosmos der eigenen Kindheit. In diesem Fall einer Kindheit in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts in einer kleinen Stadt am Rhein, die damals Bundeshauptstadt war. Einer Kindheit, die bevölkert ist von einem manchmal bissigen Hund namens Gabor, von Herrn Vianden, dem mysteriösen Postboten, verschreckten Nonnen, kriegsbeschädigten Religionslehrern, einem netten Herrn Lübke von nebenan, bei dem es Kakao gibt und dem langsam die Worte ausgehen. Es gibt einen kauzigen Arbeitskollegen des Vaters, Herrn Wehner, einen Hausmeister und sogar einen Chauffeur, da der Vater gerade Bundeskanzler ist.
http://www.kiwi-verlag.de/buch/raumpatr ... 2-04567-3/
„Alles, was ich erzähle, ist erfunden. Einiges davon habe ich erlebt. Manches von dem, was ich erlebt habe, hat stattgefunden“, schreibt Mathias Brandt, bevor die Reise beginnt: eine Reise durch Raum und Zeit, in eine Kindheit während der 1970er in Bonn am Rhein mit einem Bundeskanzler als Vater. Wie sorgsam ausgewählte, gesammelte Rheinkiesel lässt Brandt seine nachdenklich-humorvollen Geschichten in den Tag kullern, so unscheinbar auf den ersten Blick und doch jede einzigartig und besonders. Ein bisschen wie der Autor selbst. Da geht’s um Besuche im Pförtnerhäuschen des Zuhauses oder beim netten Herrn Lübke von nebenan, dem immer häufiger die Worte fehlen. Es geht um ganz normale Familien, die in dem Erzählerkind kurzzeitig Sehnsucht nach einem anderen Alltag wecken. Und um ganz viele besondere Momente, an die es sich zu erinnern lohnt.
„Fein beobachtet, fein geschrieben, so fein, so reduziert, wie Brandt spielt.“ Die Welt
https://www.buechergilde.de/detailansic ... 69444.html


Und die Soundtracks dazu:
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Re: Buchempfehlung

Beitragvon Der Olaf » Mi 7. Jun 2017, 18:03

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Markus Vahlefelds sperriges und emotionales Buch „Mal eben kurz die Welt retten. Die Deutschen zwischen Größenwahn und Selbstverleugnung“ wird einigen Kollegen bei den Kolumnisten ein Dorn im Auge sein. Hier soll es trotzdem verteidigt und gerade ihnen zur Lektüre empfohlen werden.......

Denn Vahlefeld hat kein Buch gegen Linke oder für Rechte geschrieben, sondern ein Plädoyer wider die Alternativlosigkeit im Sinne eines indifferenten und monotonen, ja geradezu entdemokratisierten Politikmanagements. Stattdessen bringt er eine quasi Defragmentierung des politischen Denkens ins Spiel, nach der sich ein progressiver Internationalismus und ein konservativer Regionalismus als intellektuell, ästhetisch und politisch klar unterscheidbare Konzepte miteinander messen sollen. Und weil er es mit dieser Klarheit ernst meint, macht er nicht den geringsten Hehl daraus, dass er selbst für den konservativen Regionalismus eintritt. Den vorzudenken unternimmt er allerdings nicht ohne zu insistieren, dass im Grunde und vorrangig eine antagonistische Grundstruktur von größerer Bedeutung ist als die Position, die man darin bezieht.



https://diekolumnisten.de/2017/06/02/markus-vahlefeld-wider-die-alternativlosigkeit/
Aus der Kritik zum Buch
Deutscher Meister: 1956, 1957, 1963, 1995, 1996, 2002, 2011, 2012
DFB-Pokalsieger: 1965, 1989, 2012, 2017
Supercup-Sieger: 1989, 1995, 1996, 2013, 2014
Champions-League-Sieger: 1997
Europacup der Pokalsieger: 1966
Weltpokal-Sieger: 1997

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » Di 13. Jun 2017, 20:24

Margaret Atwood erhält Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
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• Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood erhält den diesjährigen Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.
• "Humanität, Gerechtigkeitsstreben und Toleranz prägen die Haltung Margaret Atwoods", heißt es in der Begründung.
• Der Preis wird zum Abschluss der Frankfurter Buchmesse am 15. Oktober in der Paulskirche verliehen.
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Atwood, deren Bücher in mehr als 30 Sprachen erschienen sind, gilt als erfolgreichste Autorin Kanadas. Ihr dystopischer Roman "Der Report der Magd" aus dem Jahr 1985 tauchte nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten wieder auf den internationalen Bestsellerlisten auf. Das Buch erzählt von einer Gesellschaft, in der Frauen unterdrückt und als Gebärmaschinen missbraucht werden. Eine Serienverfilmung des Stoffes mit Elizabeth Moss und Joseph Fiennes läuft in den USA beim Streaming-Anbieter Hulu. (...)

http://www.sueddeutsche.de/kultur/liter ... -1.3544375

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Olof Sommervogel » Fr 16. Jun 2017, 22:11

Abgeschriebenes aus von was weiß ich. Was hast Du denn selbst zu Margaret Atwood zu sagen ? ;)

Re: Buchempfehlung

Beitragvon Lily the Pink » Fr 16. Jun 2017, 22:56

Welche Laus ist dir denn über die Leber gelaufen? *tztzt*
We deutlich zu lesen, nicht abgeschrieben, sondern zitiert mit Quellenangabe. Kein unübliches Verfahren in Foren. Lies, falls wieder entspannt, meinen Beitrag einfach nur als einen Bericht über eine aktuelle Preisverleihung. So what?