Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder


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Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Inselpreuße » So 19. Nov 2017, 13:37

Fahnebub hat geschrieben:@Inselpreuße

Du sagst doch selber, "Natürlich gibt es hier und da ein paar Deppen die dem Seinschen Spruch auf den Leim gehen. Sollen sie."
Aber selbstverständlich wird hier nur explizit darauf verwiesen, dass Kleini mit seiner These recht hat. :roll:

Außerdem gehe ich nicht automatisch vom Schlimmsten aus und lehne die Ausgliederung auch nicht kategorisch ab! Ist es denn so schwer zu verstehen, dass ich aufgrund der bisherigen Faktenlage noch nicht vollends überzeugt bin und damit meine Zustimmung verweigere? Es wird bei den "Schon-jetzt-Befürwortern" doch auch akzeptiert, dass die sich ausschließlich positiv äußern, obwohl ebenfalls auf Infos wartend.


Prinzipiell hast du recht. Natürlich hast du das Recht das du genau wie jeder andere mehr Infos einfordern darfst. Wobei ich echt nicht raffe warum die Infos die seit Mai auf der Homepage stehen nicht ausreichen...
Komme dann zwangsläufig darauf zurück was andere hier schon geschrieben haben.
Bin mir nahezu sicher das kaum ein Ausgliederungsgegner seine persönlichen Verträge die über seine Altersvorsorge, Krankheitsfall, LV und auch alltägliche Dinge wie Handyvertrag, facebook etc. so genau gelesen hat wie er es jetzt bei der Ausgliederung tun möchte. Aber perse z.T. erst einmal dagegen ist. Und damit mein ich nicht zwangsläufig dich. Aber diese Haltung gegenüber einer Entscheidung die bei keinem einzigen von uns das tagtägliche, normale Leben beeinflusst halte ich für äusserst merkwürdig.
Fahnebub hat geschrieben:Wenn man mir mein Zögern vorwirft und mich deswegen als ängstlich hinstellen will, dann haben andere halt keine Angst und glauben nur an das Gute. So. Sollen sie doch. Was jetzt?
Oder man akzeptiert einfach mal, dass von allem (Hoffnung, Vertrauen, Wunsch, Anspruch, Angst, Unwissenheit) etwas dabei ist und die Personen nicht einfach in Schubladen zu stecken sind. Zwischen Schwarz und Weiß liegen noch verschiedene Grautöne.

Es gibt zig Varianten eine Ausgliederung umzusetzen. Mir wird nur eine davon vorgelegt. Und die ist anscheinend ohne Änderungsmöglichkeit vorgefertigt.
Die Vereinsführung kann und soll mich von ihrem Plan überzeugen. Mehr will ich gar nicht!

S.o.
Eine für mich nicht nachvollziehbare überkritische, überbesorgte Einstellung.
Egal ob mit Ausgliederung oder ohne. Nichts ändert sich an deinem oder meinem persönlichen Alltag. Gar nichts. Auch wenn wir manchmal so tun als ob der Fussball, insbesonders hier Preußen Münster, persönlich mit einem im Zusammenhang steht.
Tut er nicht. Egal wo und wie Preußen spielt.....es ändert rein gar nix daran das morgens auch dein Wecker klingelt oder du oder ich im Laufe unseres Lebens vielleicht schwer krank werden oder mit dem Auto vorn Baum ballern und danach im Rollstuhl sitzen. Um es mal überspitzt darzustellen, ich denke du verstehst was ich meine.
Fahnebub hat geschrieben:Letztes Jahr wurde übrigens eine überarbeitete und meiner Meinung nach verbesserte Satzung abgelehnt. Alle ängstlich gewesen oder woran lag es?
So ein Abstimmungsverhalten, auch ohne Rechtfertigungszwang oder dumme Sprüche von der Seite, gehört für mich einfach dazu.

Kann ich dir einfach beantworten.
Es ging dort um Rechtschreibfehler, Fehler im Satzbau oder grammatikalische.
Teils Änderung die auch für mich weder auf den ersten, noch auf den zweiten Blick sinnvoll waren.
Andere Änderungen erschlossen sich mir nicht in der Kürze der Zeit.
Und über jeden der reichlich vielen Punkte hätte meiner Erinnerung nach eine Abstimmung, zum Teil dann incl. Diskussion, stattgefunden.
Das ganze hätte bis tief in die Nacht gedauert...daher der Unmut über die Satzungsänderung und die dementsprechende Ablehnung.
Was mir schon ein bisschen leid tat für die Antragssteller, da dort viel Arbeit hintersteckte.

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Martin » So 19. Nov 2017, 14:05

Es ist halt irgendwie bedenklich als Erstligist über Moral bei einem Drittligisten zu urteilen, ist schon absurd.
Der eigene Verein glänzt mit sensationellen Tochtergesellschaften, holt sich 25 Mio € von der blanken Kommune und hängt an der Zitze von Putin und so vorbildlichen, sympathischen Menschen wie Tönnies.
Münster braucht ein neues Stadion

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon BuB » So 19. Nov 2017, 14:18

Eine Ausgliederung ist alles Mögliche, aber keine Frage der Moral - und ich habe mich auch nicht dazu geäussert.
Bild Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen!!!Bild

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon dike77 » So 19. Nov 2017, 14:19

BuB hat geschrieben:
Ich würde das erst einmal Absichtserklärungen nennen. Wenn es so viele lokale Geldgeber ohne Profitinteresse gäbe, könnten die auch wunderbar den Verein unterstützen...


Und die wollen aufgrund der rechtlichen Strukturen und Pille-Palle Offenlegungspflichten eben NICHT in einen e.V. investieren. :roll:

Hat Westermann jetzt quasi auf jedem Fantreffen etc sehr deutlich gesagt, aber hey, davon kriegst du ja nie von was mit.

Und ja, jetzt kommst du angeschwurbelt dass man das ja auch ganz toll mit Vereinbarungen und Verträgen genau so gut gestalten könnte :roll:

Hast du eigentlich im Bochum-Forum schon Hausverbot oder wieso hast du da nicht deren Ausgliederungsthread so vollgesülzt, wenn es dir ja nur um das Prinzip geht?

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Alt-Possum » So 19. Nov 2017, 14:38

BuB hat geschrieben:Eine Ausgliederung ist alles Mögliche, aber keine Frage der Moral - und ich habe mich auch nicht dazu geäussert.

Das hätte auch noch gefehlt... :x

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Martin » So 19. Nov 2017, 15:06

Dann gibt's faktisch ja gar keine Argumente, denn dann sind es ausschließlich wirtschaftliche Entscheidungen.
In welcher Form hab ich die beste Möglichkeit an Kapitel zu kommen? Das vereinfacht die Antwort
Münster braucht ein neues Stadion

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Jack_1906 » So 19. Nov 2017, 15:07

BuB hat geschrieben:@SCP MS: Super Beitrag!

Jack_1906 hat geschrieben:Wissen wir nichts? Es gibt eine klare Aussage der Vereinsführung, dass man lokale Investoren mit einer engen Verbindung zu Münster und dem SCP sucht, die nicht ausschließlich auf Profit aus sind. Und es gibt die Aussage, dass man einen Weiterverkauf von Anteilen nur zum Nennwert erlauben wird, so dass auch im späteren Verlauf Spekulanten wenig Interesse an diesen haben werden. Und es gibt sogar schon einen Investor, der namentlich bekannt ist.
Nichts würde ich das nicht nennen.


Ich würde das erst einmal Absichtserklärungen nennen. Wenn es so viele lokale Geldgeber ohne Profitinteresse gäbe, könnten die auch wunderbar den Verein unterstützen...

Ist nicht alles erst einmal eine Absichtserklärung? Inklusive der Ausgliederung selber? Und selbst, wenn die nun aus Verträgen vorlesen würden und die Investoren auf der nächsten Versammlung auf die Bühne holen, sind das nicht weiterhin Absichtserklärungen? So lange es keine einzige Unterschrift gibt und so lange die Mitglieder nicht einen entsprechenden Antrag zur Abstimmung vorgelegt bekommen, handelt es sich bei allen lediglich um Pläne und Absichtserklärungen.

Und warum Du immer gleich setzt, dass ein potentieller Investor auch bereit sein müsste, einfach nur zu spenden, verstehe ich nicht. Beides sind zwei unterschiedliche Vorgänge mit unterschiedlichen Konsequenzen, Ergebnissen und Auswirkungen auf andere Dinge. Bei einer Spende gibt es zwar die Spendenbescheinigung aber keinen anderen Gegenwert, der Investor hat dauerhaft einen Anteil der KG im Besitz. Ein Wert, den man irgendwann vielleicht wieder zu Geld machen kann oder an seine Erben geben kann, während das gespendete Geld weg ist. Auch steuerlich gibt es eine andere Behandlung und je nach Wünschen des Geldgebers kann da das eine oder das andere Vorteilhaft sein. Als Investor bleibt man dauerhaft mit dem Verein verbunden, der Spender bekommt seinen Dank, wird vielleicht auch einige Saisons lang hofiert aber irgendwann fällt er aus dem Fokus des Vereins und interessiert nicht mehr wirklich.
Und der bisher bekannte Investor ist da das beste Beispiel: Schmelter ist eine bekannte Persönlichkeit, ehemaliger Präsident und gewiss hat er schon einiges an privaten Geld in den Verein gesteckt. Für ihn wäre es ein leichtestes die angekündigten 100.000,- auch direkt an den Verein zu zahlen und zu spenden. Dennoch hat er sich als erstes laut gemeldet, als die Ausgliederung thematisiert wurde. Auch er hat scheinbar Gründe, warum er lieber den Weg wählt, denn einfach Geld spenden wäre eigentlich für ihn auch kein Problem, denn an seiner Liebe zum SCP besteht definitiv kein Zweifel!

BuB hat geschrieben:
Jack_1906 hat geschrieben: Anders, als ein Investor in einer KG kann so ein Sponsor aber nahezu von heut auf morgen alles hin schmeißen und hat damit ein größeres Druckmittel, so wie Bäumer ja oft genug angedroht hat, er müsse mit Tuja nicht Sponsor sein.


Diese Aussage ist rechtlich falsch. Kommanditisten können mit einer Frist von 6 Monaten (der Gesellschaftsvertrag kann diese verlängern, aber nicht verkürzen) kündigen, während Sponsoren in aller Regel mehrjährige Verträge haben, die während der Laufzeit nicht ordentlich kündbar sind. Sponsoren können "nur" damit drohen, den Vertrag nicht zu verlängern.

Das ist ein interessanter Punkt, ich dachte immer, die müssten dann einen Käufer für ihre Anteile finden. Wie sieht es denn bei einer Kündigung dann aus? Wer bekommt die Anteile? Müssen die verbleibenden Investoren den anderen auszahlen? Gibt es da Fristen zu? Das ist so ein Punkt, den ich bei meiner Frage nach Zweifeln und Risiken meinte, denn wenn wir das wissen, können wir bei einer Veranstaltung nachfragen, wie genau denn geregelt werden soll, wie ein Investor aussteigen kann.
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe. Nicht dafür, was Du verstehst.

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Prilblume » So 19. Nov 2017, 15:09

Martin hat geschrieben:Es ist halt irgendwie bedenklich als Erstligist über Moral bei einem Drittligisten zu urteilen, ist schon absurd.
Der eigene Verein glänzt mit sensationellen Tochtergesellschaften, holt sich 25 Mio € von der blanken Kommune und hängt an der Zitze von Putin und so vorbildlichen, sympathischen Menschen wie Tönnies.


:!: :!: :!:
HEUTE NICHT

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon Porsche » So 19. Nov 2017, 15:29

BuB, Sponsorenverträge können auch aktionsbezogen geschlossen werden. Folglich sind diese nicht in der Regel mehrjährig.
Es ist rechtlich falsch zu behaupten, Sponsorenverträge könnten nicht ordentlich gekündigt werden. Dies bedarf zwingend der Prüfung des Einzelfalles. Denn es wäre zulässig eine Kündigungsklausel im Vertrag zu verankern. Darüber kann man daher erst dann eine Aussage treffen, wenn man konkret eine Beurteilung anhand eines vorliegenden Vertrages vornimmt. Kennst du Verträge von Sponsoren des SCP?

Ich schreibe das jetzt nicht, um hier auf Konfrontation zu gehen,aber wenn Du schon mit dem erhobenen Zeigefinger etwas als rechtlich falsch betitelst....

Das geht mir seit längerer Zeit auf den Senkel.

Re: Vorstellung Ausgliederungspläne für Mitglieder

Beitragvon BuB » So 19. Nov 2017, 15:47

Deshalb schrieb ich „in aller Regel“. Der „normale“ Sponsorenvertrag ist mehrjährig und währenddessen nicht ordentlich kündbar.

Ich habe dutzende von diesen Verträgen geprüft.
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