Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort etc


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Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Adlertraeger » Mo 17. Jul 2017, 11:47

Wir sollten mal endlich aufhören die Stadt anzukacken.

WIR haben es in der Hand. Niemand kann sich hinter irgendwem verstecken. WIR können der Ausgliederung zustimmen - WIR HABEN ES IN DER HAND! WIR können dem Präsidium das Vertrauen aussprechen und etwas vorwegnehmen, was sowieso IRGENDWANN per Gesetz kommt. WIR sind in der Situation, dass wir im Endeffekt auf die Stadt weder angeweisen sind, noch deren Zustimmung benötigen.

Es liegt an UNS diese Chance zu erkennen und dieses leidige Thema endgültig zu beenden. Und ja, ich bin mir der Konsequenzen bewusst aber irgendeinen Tod werden wir sterben müssen.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon hegelvatter » Mo 17. Jul 2017, 12:04

Adlertraeger hat geschrieben:Wir sollten mal endlich aufhören die Stadt anzukacken.

WIR haben es in der Hand. Niemand kann sich hinter irgendwem verstecken. WIR können der Ausgliederung zustimmen - WIR HABEN ES IN DER HAND! WIR können dem Präsidium das Vertrauen aussprechen und etwas vorwegnehmen, was sowieso IRGENDWANN per Gesetz kommt. WIR sind in der Situation, dass wir im Endeffekt auf die Stadt weder angeweisen sind, noch deren Zustimmung benötigen.

Es liegt an UNS diese Chance zu erkennen und dieses leidige Thema endgültig zu beenden. Und ja, ich bin mir der Konsequenzen bewusst aber irgendeinen Tod werden wir sterben müssen.


Nein!
Das Feindbild sollte gepflegt werden, da die Schuld des anderen immer gut für die geschundene Psyche eines Preußenfans ist!
Und mit deinem letzten Absatz hast du einfach nicht recht! Unterhalte dich mal mit unserem Highlander´61.... ;)
Wind in den Haaren, Stahl in der Hose!


*****Hegels Hunde Hof*****
Schlachtfrisch direkt vom Züchter
*****alle Rassen*****
frisches Biofleisch von freilaufenden Hunden

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Kleini » Mo 17. Jul 2017, 13:12

hegelvatter hat geschrieben:
Baghira1982 hat geschrieben:Ich finde es Bockstark von unserer Vereinsführung wie sie der Stadt Münster den Schwarzen Peter zuschiebt. Klare Ansage das man unbedingt ein neues Stadion in Münster möchte und die Politik am Zuge ist den Standort zu beschaffen. Sollte die Stadt Münster nicht in der Lage dazu sein muss man eben ins Umfeld gehen - da soll die Bereitschaft ja sehr, sehr groß sein!!


Dike hat schon die passende Antwort der schwarz-grünen Verhinderer geliefert...

"Wir lassen uns von dem Verein nicht erpressen...blablabla"

Würde ich ne Kiste drauf wetten!


Der Stadt braucht man garnichts hin zu schieben.
So lange die uns hin halten, hintergehen und Knüppel zwischen die Beine werfen, also schon seit Jahrzehnten, kann man mit dem Finger auf die zeigen.
Wenn man das Aussenstehenden erzählt, dann bekommt man da nur ein entsetztes Kopfschütteln als Reaktion.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Jack_1906 » Mo 17. Jul 2017, 13:15

Mattes75 hat geschrieben:Ausbau Hammerstrasse kostet also rund 45 Mio plus Betriebskosten die bei Neubau wegfallen würden. Liebe Grünen/CDU, könnt ihr rechnen?

Tja, nur werden weder Grüne noch CDU vor haben, sich an diesen 45 Mio. zu beteiligen. Also braucht man nur alle paar Jahre ein Sanierungskonzept, um den "mittelmäßig akzeptablen Zustand" zu erhalten, das kostet dann über 5 Jahre je 300.000,- im Jahr. Für die Stadt auf die nächsten Jahre billiger als ein Neubau. Und da man in der Politik eh nur Ausgaben sieht aber dem gegenüber stehende mögliche Mehreinnahmen nicht, interessiert das eben auch nicht.
Das Problem mit der Politik ist eben, dass CDU und Grüne befürchten, dass sie die kommende Kommunalwahl verlieren, wenn sie den Etat der Stadt um 20-40 Mio. für ein Stadion belasten, wodurch die Mehreinnahmen dann in die SPD-geführte Legislaturperiode fiele und dort für positive Effekte sorgen könnte. Und da es gerade in Münsters Lokalpolitik nicht darum geht, was am besten für die Stadt ist, sondern wie man sich sein Wählerpotential am besten erhält und die anderen Parteien möglichst doof aussehen lässt, kann es eben kein JA der CDU zum Stadion geben!

Alles nur Parteigeschachere! Wenn die SPD plötzlich auf die Idee käme, die Tour de France in Münster starten zu lassen, würde die CDU das plötzlich verdammen! Und wenn die FDP das Kohlekraftwerk der Stadtwerke zugunsten eines Solarkraftwerkes mit Windpark dicht machen wollte, wären selbst die Grünen dagegen! In Münster kann einfach keine Partei irgendetwas des politischen Gegners unterstützen, dafür regiert zu viel Neid und Mißgunst!

Und Strässer weiß das, er kennt das politische Klima in der Stadt! Darum wendet er das einzige Mittel an, das wirkt: geht der SCP nach Greven, steht die gesamte Stadt und damit vor allem die CDU lächerlich da. Vor allem, wenn der Verein erfolgreich ist! Und so langsam bin ich mir sicher, dass Walther Seinsch hier ein komplettes Paket an Investoren mitgebracht hat! Dafür ist man sich im Verein zu sicher, was die zukünftige Richtung des SCP angeht! Strässer oder Metzelder würden nicht von einer möglichen Bundesligateilnahme reden und Möhlmann nicht hier bleiben, wenn da nicht die Chancen auf mehr als mittelmäßige 2. Liga sehr hoch wären!
Ich bin nur dafür verantwortlich was ich schreibe. Nicht dafür, was Du verstehst.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Kleini » Mo 17. Jul 2017, 13:17

Adlertraeger hat geschrieben:Wir sollten mal endlich aufhören die Stadt anzukacken.

WIR haben es in der Hand. Niemand kann sich hinter irgendwem verstecken. WIR können der Ausgliederung zustimmen - WIR HABEN ES IN DER HAND! WIR können dem Präsidium das Vertrauen aussprechen und etwas vorwegnehmen, was sowieso IRGENDWANN per Gesetz kommt. WIR sind in der Situation, dass wir im Endeffekt auf die Stadt weder angeweisen sind, noch deren Zustimmung benötigen.

Es liegt an UNS diese Chance zu erkennen und dieses leidige Thema endgültig zu beenden. Und ja, ich bin mir der Konsequenzen bewusst aber irgendeinen Tod werden wir sterben müssen.


Richtig es liegt an uns.
Wir müssen für die Ausgliederung stimmen, im Anschluß kann der Verein dann das Stadion realisieren.
Will uns die Stadt kein Areal zuweisen, dann gehen wir nach ausserhalb.
Ob das der Stadt Münster dann gefällt oder nicht.

@Süperhegel: Die Stadt MS hat lange daran gearbeitet, das bei uns das Feindbild besteht.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon SteinfurterSCP06 » Mo 17. Jul 2017, 13:45

Jack_1906 hat geschrieben:
Mattes75 hat geschrieben:Ausbau Hammerstrasse kostet also rund 45 Mio plus Betriebskosten die bei Neubau wegfallen würden. Liebe Grünen/CDU, könnt ihr rechnen?

Tja, nur werden weder Grüne noch CDU vor haben, sich an diesen 45 Mio. zu beteiligen. Also braucht man nur alle paar Jahre ein Sanierungskonzept, um den "mittelmäßig akzeptablen Zustand" zu erhalten, das kostet dann über 5 Jahre je 300.000,- im Jahr. Für die Stadt auf die nächsten Jahre billiger als ein Neubau. Und da man in der Politik eh nur Ausgaben sieht aber dem gegenüber stehende mögliche Mehreinnahmen nicht, interessiert das eben auch nicht.
Das Problem mit der Politik ist eben, dass CDU und Grüne befürchten, dass sie die kommende Kommunalwahl verlieren, wenn sie den Etat der Stadt um 20-40 Mio. für ein Stadion belasten, wodurch die Mehreinnahmen dann in die SPD-geführte Legislaturperiode fiele und dort für positive Effekte sorgen könnte. Und da es gerade in Münsters Lokalpolitik nicht darum geht, was am besten für die Stadt ist, sondern wie man sich sein Wählerpotential am besten erhält und die anderen Parteien möglichst doof aussehen lässt, kann es eben kein JA der CDU zum Stadion geben!

Alles nur Parteigeschachere! Wenn die SPD plötzlich auf die Idee käme, die Tour de France in Münster starten zu lassen, würde die CDU das plötzlich verdammen! Und wenn die FDP das Kohlekraftwerk der Stadtwerke zugunsten eines Solarkraftwerkes mit Windpark dicht machen wollte, wären selbst die Grünen dagegen! In Münster kann einfach keine Partei irgendetwas des politischen Gegners unterstützen, dafür regiert zu viel Neid und Mißgunst!

Und Strässer weiß das, er kennt das politische Klima in der Stadt! Darum wendet er das einzige Mittel an, das wirkt: geht der SCP nach Greven, steht die gesamte Stadt und damit vor allem die CDU lächerlich da. Vor allem, wenn der Verein erfolgreich ist! Und so langsam bin ich mir sicher, dass Walther Seinsch hier ein komplettes Paket an Investoren mitgebracht hat! Dafür ist man sich im Verein zu sicher, was die zukünftige Richtung des SCP angeht! Strässer oder Metzelder würden nicht von einer möglichen Bundesligateilnahme reden und Möhlmann nicht hier bleiben, wenn da nicht die Chancen auf mehr als mittelmäßige 2. Liga sehr hoch wären!


Genauso sieht es aus Jack. Aber das ist ein generelles Problem in der Politik. Nach der Wahl ist vor der Wahl. Es wird nur in den seltensten Fällen ein Vorschlag des politischen Mitstreiters aufgenommen, wenn dieser besser als der eigene ist.
Zu den Investoren gibt es zu sagen, dass die wirklich bereit stehen. Dies konnte man sehr gut aus den Äußerungen in der PK entnehmen. Das Präsidium und der Aufsichtsrat sind in dieser Hinsicht schon sehr weit fortgeschritten.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Martin » Mo 17. Jul 2017, 13:54

Wobei man die Berechnungen der Stadtverwaltung aber absolut kritisch hinterfragen muss.
Warum sollten an der Steinfurter Straße denn direkt fast 8.000 PKW-Stellplätze entstehen? Deren Errichtung kostet dann auch mal eben 30.000.000 €.
Selbst bei 40.000 Zuschauern würde das bedeuten, dass jeder fünfte Zuschauer mit dem Auto anreisen würde. Und zwar alleine. Das Land NRW schreibt 3.000 Plätze (bis 4.000) vor. Für 40.000 Zuschauer.
Das gleiche Spiel setzt sich am Hansa-Park fort. Fast 9000 Plätze sollen es dort sein.
Usw.
Zieht man diese Kosten ab (so muss man in NRW bei 30.000 Zuschauern zwischen 2200 und 3000 Plätze anbieten) haben wir Kosten, wie sie für die Erschließung der Hammer Straße anfallen würden. Und teilweise sogar weniger.
sowas stört mich total bei der Verwaltung, dass dort solche Zahlen als Auftragsarbeit abgeliefert werden.

Zum Vergleich: Die Stadt plant hier Parkplätze ein, die in der Größenordnung des Signal-Iduna-Parks liegen.
Zuletzt geändert von Martin am Mo 17. Jul 2017, 14:17, insgesamt 1-mal geändert.
Münster braucht ein neues Stadion

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Adlertraeger » Mo 17. Jul 2017, 14:06

Martin hat geschrieben:sowas stört mich total bei der Verwaltung, dass dort solche Zahlen als Auftragsarbeit abgeliefert werden.


Mich auch, aber wen interessiert's? Nochmal: Für die Ausgliederung stimmen und entweder a) den Jackpot ziehen und im Stadtgebiet nen Stadion bekommen oder b) vor die Stadtgrenzen ziehen, der Stadt den Mittelfinger zeigen

Dann können die Zahlen fehlinterpretieren wie sie wollen.

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon Adlerauge 1906 » Mo 17. Jul 2017, 15:02

Adlertraeger hat geschrieben:
Martin hat geschrieben:sowas stört mich total bei der Verwaltung, dass dort solche Zahlen als Auftragsarbeit abgeliefert werden.


Mich auch, aber wen interessiert's? Nochmal: Für die Ausgliederung stimmen und entweder a) den Jackpot ziehen und im Stadtgebiet nen Stadion bekommen oder b) vor die Stadtgrenzen ziehen, der Stadt den Mittelfinger zeigen

Dann können die Zahlen fehlinterpretieren wie sie wollen.


Adlerträger ich bin sowas von bei Dir: PRO Ausgliederung !!
Der -SC Preußen Münster- braucht ein neues Stadion

Re: Preußenstadion, aktuelle Diskussion... Politik, Standort

Beitragvon immer06 » Mo 17. Jul 2017, 19:14

SteinfurterSCP06 hat geschrieben:Der Autor ist auch unfähig zu erkennen, dass eine Stagnation auf dem jetzigen Stand, zukünftig einen Rückschritt bedeutet. Geld in einen Standort zu investieren der kein weiteres Potential mehr hat, ist Perlen vor die Säue werfen. Und wenn man dann noch die Vergleichskosten Um- und Ausbau Hammer Straße gegen Neubaukosten an einem anderen Standort ins Verhältnis setzt, kann daraus nur eine logische Schlussfolgerung möglich sein. Raus aus dem Alten, rein ins neue Stadion. Diese einfache mathematische Gleichung sollte auch ein Schreiberling der WN verstehen. Aber er will es ja nicht.



Glaube schon, dass er das versteht. Für die WN schreiben darf er es aber wohl nicht ...