Bayern-Diktatur


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Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon Badener » Mo 22. Jan 2018, 14:00

In der Tat, zwischenzeitlich haben die Bayern einen Riesenvorsprung. Bedenkt man, dass wir in den 70ern, man denke nur an 1972, mit denen noch auf Augenhöhe waren und, anders als zB Gladbach, mit dem Parkstadion ein vergleichsweise ähnliches Stadion wie das Olympiastadion (ja, es gab mal Zeiten da waren die Zuschauereinnahmen entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg...) dann sieht man den Unterschied zwischen einem guten Management (Schwan und Hoeness) und dem unsrigen. Und wer hier eine Investorenbeteiligung fordert sollte wohl vorsorglich nicht mehr die Arena betreten... :-).

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon Blaubär » Mo 22. Jan 2018, 14:32

Der Steiger hat geschrieben:Von daher sehe ich es mittlerweile genauso, da muss eine große Revolution her, soll der Wettbewerb nicht auf Dauer langweilig weil nicht existent werden. Möglichkeiten wurden bereits genannt:
-> Europaliga
-> Liga für Investoren öffnen
-> salarycap, drafting-Regeln nach amerikanischem Vorbild

Ich weiß, alle diese Dinge erscheinen komplett abwägig, aber irgendwann müssen die Verantwortlichen begreifen, dass der Goldesel Fußball eben eine gewisse Spannung bieten muss, wenn man ihn weiter bis zum Gehtnichtmehr auspressen will. Von daher werden irgendwann diese heute noch undenkbaren Vorschläge irgendwann diskutiert werden und wahrscheinlich auch umgesetzt werden müssen.

Es kann eigentlich gar keinen Weg vorbei an einer Revolution geben. Erste Zerfallserscheinungen sind ja deutlich zu erkennen. Wenn ich sehe, dass in Mainz am Samstag bei einem Südwest-Derby große Teile der Gegentribüne freibleiben, sagt das schon viel aus. Dass die beide nicht um die Meisterschaft mitspielen, ist mir auch klar, aber keine Spannung oben hat definitiv Auswirkungen auf das ganze "Produkt". Wenn die BILD schon von der spannendsten Reviermeisterschaft aller Zeiten schreibt, ist das nur noch ein Armutszeugnis - interessiert doch kaum eine Socke.

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon Vikin » Mo 22. Jan 2018, 15:45

Salary cap hilft auch nicht mehr, die meisten Spieler gehen ja wegen der Aussicht auf Titel. Was aber helfen würde, wäre die Abschaffung von Setzlisten, sodaß durch Losglück auch kleinere Vereine mal eine Chance auf einen Pokal oder Europapokal haben, durch Siege in diesen sind die großen Vereine nämlich so reich geworden, und ich fänd ein Champions League Finale ohne deutsche, italienische, spanische oder englische Beteiligung mal ganz spannend. Dazu wird es aber nicht kommen, dazu haben die Vereine zu viel Einfluß. Das einzige was man jetzt noch machen kann, ist die 50+1 Regel kippen um Investoren anzulocken, dann kann aus Schalke vielleicht noch ein Manchester City werden.
Submit or die? What are you? French?
"Crowley in Supernatural"

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon pewpewlazorgunz » Mo 22. Jan 2018, 16:56

Ich finde Diktatur ist das vollkommen falsche Wort. Bayern hat einfach über Jahrzehnte konstant gute bis sehr gute Arbeit geleistet, während sich jeder potentielle Konkurrent irgendwann selbst abgeschossen hat. Da ist deren Vorsprung kein Hexenwerk, sondern lediglich sie logische Konsequenz einer vieljährigen Entwicklung.
Hättet ihr in den 10 Jahren vor Heidelberg nicht so ein schlechtes Management gehabt oder der Bvb nach dem Cl Sieg noch vor der Pleite gestanden sähe das vielleicht anders aus.

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon Dickbrettbohrer » Mo 22. Jan 2018, 16:59

Als ersten kleinen Schritt würde ich wieder zum alten Modus des Cups der Landesmeister zurückkehren mit K.O.Spielen ab der ersten Runde.
Derzeit sind jedes Jahr die gleichen Teams in der CL. Sie haben jedes Jahr die Millionen aus der Gruppenphase mit denen sie eine erneute Qualifikation sichern können. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden.

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon pewpewlazorgunz » Mo 22. Jan 2018, 17:01

Dieser "Teufelskreis" hilft den anderen dt Teilnehmern deutlich mehr als Bayern.

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon BlaueElise » Mo 22. Jan 2018, 17:17

pewpewlazorgunz hat geschrieben:Ich finde Diktatur ist das vollkommen falsche Wort. Bayern hat einfach über Jahrzehnte konstant gute bis sehr gute Arbeit geleistet, während sich jeder potentielle Konkurrent irgendwann selbst abgeschossen hat. Da ist deren Vorsprung kein Hexenwerk, sondern lediglich sie logische Konsequenz einer vieljährigen Entwicklung.
Hättet ihr in den 10 Jahren vor Heidelberg nicht so ein schlechtes Management gehabt oder der Bvb nach dem Cl Sieg noch vor der Pleite gestanden sähe das vielleicht anders aus.

Ein entscheidender Punkt für Top-Spieler ist, neben einem guten Gehalt, nach wie vor das Handgeld (Cash auf die Kralle). Und das wird in aller Regel nicht von der Steuer erfasst. Dafür ist der feine Herr Hoeness sogar in den Knast gegangen, damit dieses verborgene Spiel nicht gänzlich aufgedeckt wird.

BwG
BlaueElise

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon Ballbesitz04 » Mo 22. Jan 2018, 19:06

pewpewlazorgunz hat geschrieben:Hättet ihr in den 10 Jahren vor Heidelberg nicht so ein schlechtes Management gehabt


Ich erinnere mich. Damals in Heidelberg kam die Wende..
Ist das noch Fußball?

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon naseblauweiß » Mo 22. Jan 2018, 20:03

Irgendwann wird es vermutlich in der Bundesliga eine Öffnung für Investoren geben. Jubeln werde ich darüber nicht. Eine Abschaffung der 50+1-Regelung kann auch durchaus dazu führen, dass wir rechts und links von Vereinen überholt werden, die uns aktuell nicht das Wasser reichen können. Dass wir das neue Manchester City werden, kann uns keiner garantieren. Gut möglich, dass es dann wieder spannender wird in der Liga, aber ob wir dann davon profitieren würden, ist völlig offen. Und selbst wenn wir dann in den Fokus eines Scheichs geraten sollten, der uns mit Kohle zuschütten will, würde das insbesondere unseren Club, von Verein möchte ich dann nicht mehr sprechen, vor eine enorme Zerreißprobe stellen.
bwg
nbw

Re: Bayern-Diktatur

Beitragvon BuB » Mo 22. Jan 2018, 21:06

Ballbesitz04 hat geschrieben:
pewpewlazorgunz hat geschrieben:Hättet ihr in den 10 Jahren vor Heidelberg nicht so ein schlechtes Management gehabt


Ich erinnere mich. Damals in Heidelberg kam die Wende..


Liebe Grüße, Deine Autokorrektur :lol:

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