Loveparade endet in einer Tragödie
Re: Loveparade endet in einer Tragödie
Schorsch hat geschrieben:Wir diskutieren hier den Unfall auf der Loveparade, nicht die Sittsamkeit des Events an sich. Insofern können wir den lieben Gott, die Moral und Eva Hermann zu Hause lassen.
APPLAUS, APPLAUS,APPLAUS!!!
Manchmal im Leben ist man das Denkmal, manchmal die Taube
wie kommt eigentlich das 'Betreten verboten!'-Schild mitten auf die Rasenfläche...?
Füllhöhe technisch bedingt. Mobilfunk kann abweichen.
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ErnstKuzorraSeineFrauIhrStadion - Beiträge: 395
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
Sprite hat geschrieben:Schorsch, wenn dir ein Polizist oder Mitglied der Security sagt, das Gelände sei überfüllt, es geht im Moment nicht weiter, dann bist du erstmal enttäuscht und wütend. Verständlich. Letztendlich solltest du es dann aber akzeptieren und wirfst nicht mit "F*** deine Mudda, Alter!" oder "Geh k****n, Alter" um dich, umgehst die Absperrungen, um doch noch irgendwie auf's Gelände zu kommen.
Sorry, aber das umgehen der Absperrungen geschah erst, als die Massenpanik im Tunnel bereits ausgebrochen war und die Leutz versucht haben einfach ihr Leben irgendwie zu retten...sicher gibt es immer und überall Spinner, sowas lässt sich ja selbst hier im Forum nicht verhindern - aber es lag eben NICHT an den Flüchtenden die Absperrungen übergangen haben oder Treppen benutzt haben. Da war das Kind schon längst in den Brunnen gefallen, weil man am ENDE des Tunnels abgesperrt hat, statt VOR dem Tunnel um dann die Masse IM Tunnel noch aufs Gelände zu lassen. Und danach halt nur noch in Schüben. Dann wäre NICHTS passiert. So aber staute sich alles und der Druck wurde immer bestialischer.
Sprite hat geschrieben:Für mich sind solche freien Events in Deutschland in Zukunft gestorben. Es hätte anders ausgesehen, wenn es Tickets um 35 € gegeben hätte, um auf das Gelände zu kommen. Der Grund warum so etwas bei anderen Veranstaltungen nicht passiert ist dann auch der, dass solche Idioten gar keinen Zugang bekämen. So etwas lässt du als Veranstalter nämlich aussortieren, bevor etwas passiert. Da kann man im Nachhinein auch nicht damit argumentieren, dass der Veranstalter damit rechnen muss. Wie gesagt, er ist auf die Vernunft der Leute angewiesen, sonst endet jedes Event in einer Katastrophe.
Auch hier sorry, es kann doch nicht Sinn und Zweck einer öffentlichen Veranstaltung sein, für die Ausrichtung erst mal wieder Kohle abzuknöpfen! Dieses Argument zieht auch lange nicht mehr, viele der Knallköpfe haben mehr Taschengeld als eine 4-Köpfige Familie in Nigeria im Monat zum essen!
Wenn man ein geeignetes Festgelände mit getrenntem Zu- und Ablauf hat (den Anforderungen entsprechend eben!) und nicht irgendeinen Schotterplatz mit einem Tunnel, den man normalerweise für PKW oder Bahn benutzt - dann ist auch hier (siehe Rock am Ring) von vornherein klar: no Panic, no problems! Drogen und Alkohol werden auch dort konsumiert und die Klientel ist nicht unbedingt eine komplett andere...
Sprite hat geschrieben:Und ob der Auslöser wirklich eine Massenpanik war oder einfach nur Ungeduld einiger weniger, die dann in einer Panik und dem Tod von mindestens 20 Menschen endete, das wird kaum zu klären sein. Da gibt es nämlich unterschiedliche Aussagen.
Das wird sogar locker zu klären sein weil es etliche Augenzeugen gibt, Filmaufnahmen von Privatpersonen wie Sicherheitspersonal...es ist nur die Frage ob wirklich lückenlos aufgeklärt werden soll! So wie ich heute morgen vernommen habe, wird jetzt erst mal pauschal der Veranstalter in Haftung genommen. Korrekt und damit ist die Kug erstmal vom Eis. Denn der hat am meisten profitiert von den laschen Sicherheitsvorkehrungen. Die Rolle von Polizei/Rettungspersonal/Besuchern/Veranstaltern muß dann eben zeitaufwändig ermittelt werden um alle Schuldigen auch wirklich zu belangen. Allein, mir fehlt der Glaube...
Sprite hat geschrieben:Ich frage mich nur, was z.B. Eltern mit ihren Kindern da verloren haben. Wenn du auch nur mal in der Nähe eines Float gewesen bist, dann würdest du mich verstehen. Da kommen mindestens 120 db aus den Boxen und die Anlage ist so eingestellt, dass es richtig knallt! Wenn du auf so einem Wagen bist, sind die Vibrationen so stark, dass es dir passieren kann, dass die CDs und Platten springen, wenn sie nicht auf einem weichen Untergrund stehen. Natürlich ist in der Lautstärke der besondere Kick. Ist ja auch ein geiles Gefühl, aber über sowas spricht niemand. Bei DJ's und Organisatoren ist es ein gängiges Thema, weil es um die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer geht.
Hierbei stimme ich dir zu 104% zu. Unverantwortlich vor allen Dingen vor den Floats. Habe mir selber nur 3 angetan, auf der Schotterpiste mußte man auch dort jederzeit damit rechnen, unter den Float zu geraten - absolut unverantwortlich...
Sprite hat geschrieben:Die andere Seite ist dann die Organisation einer solchen Veranstaltung und dazu wurde ja schon alles gesagt. Wenn beides nicht passt, Organisation und Verhalten der Menschen, dann passiert genau das, was in Duisburg zur Katastrophe geführt hat. Die Performance einiger "Raver" danach war mindestens genauso erbärmlich, wie die der Organisatoren jetzt.
Aber menschliches Verhalten ist nun einmal vielfältig. und den Besuchern (zumindest IM TUNNEL zum Augenblick des Unglücks) ist mMn absolut kein Vorwurf zu machen. Die armen waren eingepfercht wie Vieh auf der Schlachtbank und wurden aufs Schafott geführt...und das wünsche ich niemandem, selbst meinem ärgsten Feind nicht...sowas sind Höllenqualen und das Ganze hätte niemals passieren dürfen - egal wieviele volltrunkene Bekloppte auch dort rumtrollen.
Zumal die Masse derer (das konnte man auf dem ganzen Weg und überall immer wieder sehen), die sich daneben benommen haben ( mir fällt z.B. spontan einer ein, der unbedingt einen Bus besteigen musste - nach dem Unglück, in DU am proppevollen HBF), rigoros von der Polizei eingesammelt wurden. Und selbst dabei (sind sehr brutal vorgegangen) hatte ich oft noch MItleid mit den gestörten die dann hart auf dem Asphalt die Knute des Gesetzes gespürt haben...und das nicht nur einmal, wie erwähnt.
Wenn wir aus solchen Gründen (JB ist ja am jetzigen WE und auch dort werde ich wieder dabei sein) Großveranstaltungen demnächst komplett absagen oder die Eintrittspreise in ungeahnte Höhen schrauebn, dann werden sich einfach Independent-Veranstaltungen herausbilden - auch die LoveParade begann mal klein als Demo...
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ErnstKuzorraSeineFrauIhrStadion - Beiträge: 395
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Alle haben vorher gewarnt, alle wollen es schon vorher gewusst haben, niemand mag Verantwortung übernehmen, niemand sagt "Entschuldigung".
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Re: Welche Rolle haben andere gespielt?
Grete Weiser hat geschrieben:Ich finde es erstaunlich, dass dieser Brief eines MdB aus Duisburg aus dem Jahre 2009 an den Innenminister NRW noch nicht in das Bewustsein der Öffentlichkeit gerückt ist. Es zeigt, welcher Druck dort bereits im Vorfeld aufgebaut worden sein muss.
Der OB Sauerland scheint gleichzeitig Täter und Bauernopfer zu sein, die wahren "Schuldigen" scheinen mir aber ganz woanders zu sitzen.
Ist er doch. Es ist in verschiedenen Zeitungen zu lesen, dass der Polizeipräsident abgelöst werden sollte, weil er die Veranstaltung absagen wollte und die Baudezernentin (glaub ich) versetzt wurde weil sie auch Probleme angemerkt hat.
Es wurden nur keine konkreten Namen genannt. Es wurde nur gesagt, dass ein Bundestagsabgeordneter den Innenminister um die Ablösung gebeten habe. Zu lesen selbst auf Bild. Und auch in einigen anderen Artikeln.
- girlie
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
WAZ 27.07.10:
... Auf der anderen Seite forderte Duisburgs CDU-Chef Thomas Mahlberg im Februar 2009 den früheren Innenminister Ingo Wolf (FDP) auf, den damaligen Polizeipräsidenten Rolf Cebin zu entlassen. Cebin hatte vor einer Loveparade in Duisburg gewarnt. In dem Brief an Wolf kritisierte Mahlberg den Ex-Polizeichef, weil er auf „eklatante Sicherheitsmängel“ hingewiesen habe, die der Loveparade entgegen stünden, obwohl Gespräche zwischen Stadt und Veranstalter noch geführt würden. Mahlberg warnte damals vor einer „Negativberichterstattung“ über Duisburg. Dieser „Eklat“ veranlasse ihn zu der Bitte an Wolf, Cebin zu entlassen und so „Duisburg von einer schweren Bürde zu befreien“. ... (http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 87848.html)
... Die Vaterfigur machte aber auch Fehler. Einer war, unter dem Druck des grünen Koalitionspartners den wegen seiner Kompetenz geachteten Stadtdirektor Jürgen C. Brandt mit 50 Jahren in Pension zu schicken. Unter dem peniblen Sozialdemokraten Brandt, da sind sich viele in Duisburg sicher, hätte die Loveparade niemals unter diesen Umständen stattgefunden. Für die Grünen war Brandt jedoch das Sinnbild der Betonkopf-SPD. Er sollte weg. ...
http://www.derwesten.de/nachrichten/Die ... 91428.html
Ich bin nach Jahren in der privaten Wirtschaft jetzt bei einem kommunalen Arbeitgeber beschäftigt.
Wohl fühle ich mich dabei nicht, denn es wird bei Entscheidungsfindungen (die endlos dauern können) nie die fachlich und sachlich beste Lösung, sondern immer nur der politisch durchsetzbare und machbare Kompromiss gesucht und dann umgesetzt. Daran kranken unsere Kommunen und daran krankte offensichtlich auch die Vorbereitung der Duisburger Loveparade.
... Auf der anderen Seite forderte Duisburgs CDU-Chef Thomas Mahlberg im Februar 2009 den früheren Innenminister Ingo Wolf (FDP) auf, den damaligen Polizeipräsidenten Rolf Cebin zu entlassen. Cebin hatte vor einer Loveparade in Duisburg gewarnt. In dem Brief an Wolf kritisierte Mahlberg den Ex-Polizeichef, weil er auf „eklatante Sicherheitsmängel“ hingewiesen habe, die der Loveparade entgegen stünden, obwohl Gespräche zwischen Stadt und Veranstalter noch geführt würden. Mahlberg warnte damals vor einer „Negativberichterstattung“ über Duisburg. Dieser „Eklat“ veranlasse ihn zu der Bitte an Wolf, Cebin zu entlassen und so „Duisburg von einer schweren Bürde zu befreien“. ... (http://www.derwesten.de/staedte/duisbur ... 87848.html)
... Die Vaterfigur machte aber auch Fehler. Einer war, unter dem Druck des grünen Koalitionspartners den wegen seiner Kompetenz geachteten Stadtdirektor Jürgen C. Brandt mit 50 Jahren in Pension zu schicken. Unter dem peniblen Sozialdemokraten Brandt, da sind sich viele in Duisburg sicher, hätte die Loveparade niemals unter diesen Umständen stattgefunden. Für die Grünen war Brandt jedoch das Sinnbild der Betonkopf-SPD. Er sollte weg. ...
http://www.derwesten.de/nachrichten/Die ... 91428.html
Ich bin nach Jahren in der privaten Wirtschaft jetzt bei einem kommunalen Arbeitgeber beschäftigt.
Wohl fühle ich mich dabei nicht, denn es wird bei Entscheidungsfindungen (die endlos dauern können) nie die fachlich und sachlich beste Lösung, sondern immer nur der politisch durchsetzbare und machbare Kompromiss gesucht und dann umgesetzt. Daran kranken unsere Kommunen und daran krankte offensichtlich auch die Vorbereitung der Duisburger Loveparade.
- MK12
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
die reingestelten artikelausschnitte von MK12 werfen alles andere als ein positives licht auf das herrschende "demokratieverständnis unserer führungskader". das klingt doch arg nach mundtotmachung und durchsetzung eigenner wünsche um jeden preis. zuweilen eben nicht immer zum "wohle des volkes". (wie lautet och mal der eid, auf den die leute schwören?)
und das mag erst ein kleiner vorgeschmack dessen sein, was allgemein gang und gäbe geworden scheint. tragisch ist in so fern wohl nur, daß nicht auf allen ebenen katastrophen geschehen und solche vorgänge oft genug im dunkeln bleiben. (man erinnere nur an die grobe fahrlässigkeit im umgang mit fremden geld ohne jegliche konsequenzen für diese leute, die fremdes geld verbrannten. man sollte auch die vereidigen.)
es ist und bleibt fraglich, ob es im sinne einer demokratie ist, wenn jegliche bedenkenträger im zuge einer entscheidung zuvor aus dem verkehr gezogen werden, selbst wenn dann nichts erschreckendes passiert.
es ist und bleibt erschreckend, daß man, statt genauer hinzusehen - was normalerweise ihre gottverdammte pflicht und schuldigkeit gewesen wäre - den einfachen weg der dienstautorität gegangen ist. man hat ja nur bedenken geäußert und keine bomben gelegt!
der tag brachte in konsequenz - und böswilligkeit - nicht nur das ende von 20 menschen in diesem land, sondern wohl oder übel auch das ende einer "selbsternannten" demokratie, die sich die streitbarkeit auf jede nur erdenkliche fahne schreibt und bei jeder gelegenheit für diese erworbene freiheit feiern läßt. (wenn man böswillig ist!)
ich bin mir noch nicht recht schlüssig, was da die eigentlich größere tragödie ist.
gruß ignazius
und das mag erst ein kleiner vorgeschmack dessen sein, was allgemein gang und gäbe geworden scheint. tragisch ist in so fern wohl nur, daß nicht auf allen ebenen katastrophen geschehen und solche vorgänge oft genug im dunkeln bleiben. (man erinnere nur an die grobe fahrlässigkeit im umgang mit fremden geld ohne jegliche konsequenzen für diese leute, die fremdes geld verbrannten. man sollte auch die vereidigen.)
es ist und bleibt fraglich, ob es im sinne einer demokratie ist, wenn jegliche bedenkenträger im zuge einer entscheidung zuvor aus dem verkehr gezogen werden, selbst wenn dann nichts erschreckendes passiert.
es ist und bleibt erschreckend, daß man, statt genauer hinzusehen - was normalerweise ihre gottverdammte pflicht und schuldigkeit gewesen wäre - den einfachen weg der dienstautorität gegangen ist. man hat ja nur bedenken geäußert und keine bomben gelegt!
der tag brachte in konsequenz - und böswilligkeit - nicht nur das ende von 20 menschen in diesem land, sondern wohl oder übel auch das ende einer "selbsternannten" demokratie, die sich die streitbarkeit auf jede nur erdenkliche fahne schreibt und bei jeder gelegenheit für diese erworbene freiheit feiern läßt. (wenn man böswillig ist!)
ich bin mir noch nicht recht schlüssig, was da die eigentlich größere tragödie ist.
gruß ignazius
- ignazius5
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
@mk12 und @ignazius5
In der Tat ist das verlinkte und beschriebene Szenario im ÖD nur die Spitze des Eisbergs.
Diese und ähnliche Handlungsweisen finden Tag für Tag in kleinem und großem Rahmen statt. Die Mundtotmachung, i.a. durch Mobbing und Umsetzungen erreicht, ist Tagesgeschäft geworden. Nur der Beamte (in geringem Anteil auch der Angestellte), der trotz persönlicher, beruflicher, finanzieller usw. Bedenken die Vorgaben seines Vorgesetzten ausführt und wider besseren Wissens auch "nach Außen" vertritt, wird den nächsten Schritt auf der arg limitierten ÖD-Karriereleiter machen.
In diesem Fall hat das ganze Prozedere erschreckende und fürchterliche Konsequenzen für 20 Menschen gehabt. Im Normalfall bedeutet diese Art der Entscheidungsfindung lediglich Geldverbrennung und allgemeine (persönliche) Unzufriedenheit.
In der Tat ist das verlinkte und beschriebene Szenario im ÖD nur die Spitze des Eisbergs.
Diese und ähnliche Handlungsweisen finden Tag für Tag in kleinem und großem Rahmen statt. Die Mundtotmachung, i.a. durch Mobbing und Umsetzungen erreicht, ist Tagesgeschäft geworden. Nur der Beamte (in geringem Anteil auch der Angestellte), der trotz persönlicher, beruflicher, finanzieller usw. Bedenken die Vorgaben seines Vorgesetzten ausführt und wider besseren Wissens auch "nach Außen" vertritt, wird den nächsten Schritt auf der arg limitierten ÖD-Karriereleiter machen.
In diesem Fall hat das ganze Prozedere erschreckende und fürchterliche Konsequenzen für 20 Menschen gehabt. Im Normalfall bedeutet diese Art der Entscheidungsfindung lediglich Geldverbrennung und allgemeine (persönliche) Unzufriedenheit.
„Es gibt nichts Schöneres, als in den Sonnenaufgang zu laufen. Das ist doch ein Vergnügen!“ (W.F.Magath)
- g.
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
Sprite hat geschrieben:Ich frage mich nur, was z.B. Eltern mit ihren Kindern da verloren haben.
Wenn auf Befehl "gefeiert" - was und warum ist völlig egal - werden muss, spielt die gesundheitliche Unversehrtheit der Kinder eine - wenn überhaupt - untergeordnete Rolle.
Restverstand ausschalten und ab geht die Post.
Die nächte Tragödie ist nur eine Frage der Zeit.
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Diavo - Beiträge: 1646
- Registriert: Mi 5. Aug 2009, 09:28
Zahl der Toten hat sich erhöht
Traurige Nachricht aus Duisburg: Die Zahl der Toten hat sich auf 21 erhöht. Eine 25-Jährige starb an den Folgen ihrer Verletzungen.
Bei Fragen und Hinweisen schickt uns eine Mail an redaktion@westline.de
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westline/cs - Administrator
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
g. hat geschrieben:@mk12 und @ignazius5
In der Tat ist das verlinkte und beschriebene Szenario im ÖD nur die Spitze des Eisbergs.
Diese und ähnliche Handlungsweisen finden Tag für Tag in kleinem und großem Rahmen statt. Die Mundtotmachung, i.a. durch Mobbing und Umsetzungen erreicht, ist Tagesgeschäft geworden. Nur der Beamte (in geringem Anteil auch der Angestellte), der trotz persönlicher, beruflicher, finanzieller usw. Bedenken die Vorgaben seines Vorgesetzten ausführt und wider besseren Wissens auch "nach Außen" vertritt, wird den nächsten Schritt auf der arg limitierten ÖD-Karriereleiter machen.
In diesem Fall hat das ganze Prozedere erschreckende und fürchterliche Konsequenzen für 20 Menschen gehabt. Im Normalfall bedeutet diese Art der Entscheidungsfindung lediglich Geldverbrennung und allgemeine (persönliche) Unzufriedenheit.
das betrifft angestellte/arbeiter im gleichen maße. kein unterschied.
"unbequeme" arbeitnehmer werden unter druck gesetzt.
- sharpo
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
Antwort auf Sprites Post:
Ich nicht, Sprite, aber ich bin ja auch ein Kompostie jenseits der 40. In dem Alter spielt man Golf oder kauft sich eine Harley. Wenn für beides der Zaster nicht reicht wird man zwangstätowiert und dazu verurteilt, fortan gemeinsam mit anderen verfetteten Fleischbergen in von der Außenwelt abgeschirmten Arenen Wendler und Co. zu feiern.
Über das, was ich mit 16 vielleicht zu den Ordern gesagt hätte, rede ich ohne Anwalt nicht.
Sie sind wohl gestorben, weil in nächster Zeit verständlicherweise kein Verantwortlicher mehr unterzeichnen wird. Idioten kann man sich wegwünschen, kann sie aber nicht verbieten. Unter Alkohol werden mitunter auch ganz vernünftig auftretende Zeitgenossen zu grölenden Dumpfbacken. Man muss Menschen aber auch die Gelegenheit geben, sich vernünftig zu verhalten, und sie nicht durch Fehlpanungen in Situationen laufen lassen, in denen sie zu Monstern mutieren. Veranstalteralltag.
Vorwürfe kommen gegen den Veranstalter nur, weil dies Gedränge, und die dadurch entstehende Ungeduld durch das Nadelöhr vorprogrammiert waren.
Wer (nicht nur) da mit Kindern hingeht, im TV sah ich einen Vater mit seiner 4 (!) jährigen Tochter, hat nach den Bildern aus Berlin, Essen und Dortmund, aber auch generell, den Schuss nicht gehört. Aber auch wenn ich ein untoter Ü 40 bin: Ich bin "gelernter" Hardrock Fan, war Keyboarder, und habe damals keinen bedeutenden Gig ausgelassen. Fast wäre ich hauptberuflich in der Branche gelandet. Auch heute bin ich noch mehr unterwegs, als so mancher Teenie, der glaubt er sei am Ball. Handys mögen kleiner sein als damals, Boxen und Amps aber sind heute nicht größer. Schönen Gruß von meinem Tinnitus.
Wie gesagt, das sagste dem Richtigen. Niemand ist für solche Lautstärken gemacht. Siehe oben. Heute gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Mit 16 hätte ich wahrscheinlich gesagt: Geh häkeln, Oma.
Du hast auch hier vollkommen Recht.
Das ganze Spiel begann damit, dass Berlin die Loveparade nicht mehr wollte. Wobei auch nicht sicher ist, dass es in Berlin weiterhin ohne Unfall geklappt hätte. Kollektives Unverständnis für Berlins Absage. Das Ruhrgebiet springt ein. Kollektiver Jubel. Bochum kneift. Kollektives Lachen. Duisburg will sich nicht der gleichen Lächerlichkeit preis geben, und zieht das Ding um jeden Preis durch. Den Rest kennen wir ......
Die Hauptschuld tragen natürlich die Organisatoren, die einen viel zu kleinen Austragungsort mit zu kleinen Aus- und Eingängen gewählt haben. "Wir" Besucher, auch ich wäre nämlich Besucher gewesen, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, tragen eine Mitschuld, weil wir bei solchen und anderen Dingen unser Hirn ausschalten, und nicht vorher schauen, ob solche Megaveranstaltungen nicht zu gefährlich sind, was nach Essen und Dortmund durchaus absehbar war. Eine Mitschuld tragen Drängler und Schreihälse. Eine Mitschuld tragen auch die, die über Bochum gelacht haben. Auch hier bin ich wieder mit dabei. Leute wie ich haben den Duisburger OB durchaus einem Druck ausgesetzt - was Schaller und ihn wiederum nicht entschuldigen kann. Es bleibt wohl nur, für die Zukunft aus solchen Tragödien zu lernen, und für Sicherheitsmaßnahmen viel mehr Verständnis zu zeigen.
Schorsch, wenn dir ein Polizist oder Mitglied der Security sagt, das Gelände sei überfüllt, es geht im Moment nicht weiter, dann bist du erstmal enttäuscht und wütend. Verständlich. Letztendlich solltest du es dann aber akzeptieren und wirfst nicht mit "F*** deine Mudda, Alter!" oder "Geh k****n, Alter" um dich, umgehst die Absperrungen, um doch noch irgendwie auf's Gelände zu kommen.
Ich nicht, Sprite, aber ich bin ja auch ein Kompostie jenseits der 40. In dem Alter spielt man Golf oder kauft sich eine Harley. Wenn für beides der Zaster nicht reicht wird man zwangstätowiert und dazu verurteilt, fortan gemeinsam mit anderen verfetteten Fleischbergen in von der Außenwelt abgeschirmten Arenen Wendler und Co. zu feiern.
Über das, was ich mit 16 vielleicht zu den Ordern gesagt hätte, rede ich ohne Anwalt nicht.
Für mich sind solche freien Events in Deutschland in Zukunft gestorben. Es hätte anders ausgesehen, wenn es Tickets um 35 € gegeben hätte, um auf das Gelände zu kommen. Der Grund warum so etwas bei anderen Veranstaltungen nicht passiert ist dann auch der, dass solche Idioten gar keinen Zugang bekämen. So etwas lässt du als Veranstalter nämlich aussortieren, bevor etwas passiert. Da kann man im Nachhinein auch nicht damit argumentieren, dass der Veranstalter damit rechnen muss. Wie gesagt, er ist auf die Vernunft der Leute angewiesen, sonst endet jedes Event in einer Katastrophe.
Sie sind wohl gestorben, weil in nächster Zeit verständlicherweise kein Verantwortlicher mehr unterzeichnen wird. Idioten kann man sich wegwünschen, kann sie aber nicht verbieten. Unter Alkohol werden mitunter auch ganz vernünftig auftretende Zeitgenossen zu grölenden Dumpfbacken. Man muss Menschen aber auch die Gelegenheit geben, sich vernünftig zu verhalten, und sie nicht durch Fehlpanungen in Situationen laufen lassen, in denen sie zu Monstern mutieren. Veranstalteralltag.
Und ob der Auslöser wirklich eine Massenpanik war oder einfach nur Ungeduld einiger weniger, die dann in einer Panik und dem Tod von mindestens 20 Menschen endete, das wird kaum zu klären sein. Da gibt es nämlich unterschiedliche Aussagen.
Vorwürfe kommen gegen den Veranstalter nur, weil dies Gedränge, und die dadurch entstehende Ungeduld durch das Nadelöhr vorprogrammiert waren.
Ich frage mich nur, was z.B. Eltern mit ihren Kindern da verloren haben. Wenn du auch nur mal in der Nähe eines Float gewesen bist, dann würdest du mich verstehen. Da kommen mindestens 120 db aus den Boxen und die Anlage ist so eingestellt, dass es richtig knallt! Wenn du auf so einem Wagen bist, sind die Vibrationen so stark, dass es dir passieren kann, dass die CDs und Platten springen, wenn sie nicht auf einem weichen Untergrund stehen. Natürlich ist in der Lautstärke der besondere Kick. Ist ja auch ein geiles Gefühl, aber über sowas spricht niemand. Bei DJ's und Organisatoren ist es ein gängiges Thema, weil es um die eigene Gesundheit und die Gesundheit anderer geht.
Wer (nicht nur) da mit Kindern hingeht, im TV sah ich einen Vater mit seiner 4 (!) jährigen Tochter, hat nach den Bildern aus Berlin, Essen und Dortmund, aber auch generell, den Schuss nicht gehört. Aber auch wenn ich ein untoter Ü 40 bin: Ich bin "gelernter" Hardrock Fan, war Keyboarder, und habe damals keinen bedeutenden Gig ausgelassen. Fast wäre ich hauptberuflich in der Branche gelandet. Auch heute bin ich noch mehr unterwegs, als so mancher Teenie, der glaubt er sei am Ball. Handys mögen kleiner sein als damals, Boxen und Amps aber sind heute nicht größer. Schönen Gruß von meinem Tinnitus.
Es gibt Menschen, die diese Frequnzen in der Stärke auch nicht vertragen und dann ernste gesundheitliche Probleme bekommen, von Hörschäden einmal abgesehen. Deswegen spreche ich den Punkt Vernunft an.
Wie gesagt, das sagste dem Richtigen. Niemand ist für solche Lautstärken gemacht. Siehe oben. Heute gebe ich dir uneingeschränkt Recht. Mit 16 hätte ich wahrscheinlich gesagt: Geh häkeln, Oma.
Die andere Seite ist dann die Organisation einer solchen Veranstaltung und dazu wurde ja schon alles gesagt. Wenn beides nicht passt, Organisation und Verhalten der Menschen, dann passiert genau das, was in Duisburg zur Katastrophe geführt hat. Die Performance einiger "Raver" danach war mindestens genauso erbärmlich, wie die der Organisatoren jetzt.
Du hast auch hier vollkommen Recht.
Das ganze Spiel begann damit, dass Berlin die Loveparade nicht mehr wollte. Wobei auch nicht sicher ist, dass es in Berlin weiterhin ohne Unfall geklappt hätte. Kollektives Unverständnis für Berlins Absage. Das Ruhrgebiet springt ein. Kollektiver Jubel. Bochum kneift. Kollektives Lachen. Duisburg will sich nicht der gleichen Lächerlichkeit preis geben, und zieht das Ding um jeden Preis durch. Den Rest kennen wir ......
Die Hauptschuld tragen natürlich die Organisatoren, die einen viel zu kleinen Austragungsort mit zu kleinen Aus- und Eingängen gewählt haben. "Wir" Besucher, auch ich wäre nämlich Besucher gewesen, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, tragen eine Mitschuld, weil wir bei solchen und anderen Dingen unser Hirn ausschalten, und nicht vorher schauen, ob solche Megaveranstaltungen nicht zu gefährlich sind, was nach Essen und Dortmund durchaus absehbar war. Eine Mitschuld tragen Drängler und Schreihälse. Eine Mitschuld tragen auch die, die über Bochum gelacht haben. Auch hier bin ich wieder mit dabei. Leute wie ich haben den Duisburger OB durchaus einem Druck ausgesetzt - was Schaller und ihn wiederum nicht entschuldigen kann. Es bleibt wohl nur, für die Zukunft aus solchen Tragödien zu lernen, und für Sicherheitsmaßnahmen viel mehr Verständnis zu zeigen.
Du lachst. Das ist oft so. Leute lachen, und dann sind sie tot.
- Schorsch
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Re: Loveparade endet in einer Tragödie
zitat:"die Hauptschuld tragen natürlich die Organisatoren, die einen viel zu kleinen Austragungsort mit zu kleinen Aus- und Eingängen gewählt haben. "Wir" Besucher, auch ich wäre nämlich Besucher gewesen, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, tragen eine Mitschuld, weil wir bei solchen und anderen Dingen unser Hirn ausschalten, und nicht vorher schauen, ob solche Megaveranstaltungen nicht zu gefährlich sind, was nach Essen und Dortmund durchaus absehbar war. Eine Mitschuld tragen Drängler und Schreihälse. Eine Mitschuld tragen auch die, die über Bochum gelacht haben. Auch hier bin ich wieder mit dabei. Leute wie ich haben den Duisburger OB durchaus einem Druck ausgesetzt - was Schaller und ihn wiederum nicht entschuldigen kann. Es bleibt wohl nur, für die Zukunft aus solchen Tragödien zu lernen, und für Sicherheitsmaßnahmen viel mehr Verständnis zu zeigen."
wie wahr.
wir selbst haben in diesem forum das thema diskutiert...und alle waren der meinung das eine absage nicht in frage kommt.
wie wahr.
wir selbst haben in diesem forum das thema diskutiert...und alle waren der meinung das eine absage nicht in frage kommt.
- sharpo
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- Registriert: Fr 16. Nov 2007, 10:05
Re: Loveparade endet in einer Tragödie
sharpo hat geschrieben:g. hat geschrieben:@mk12 und @ignazius5
In der Tat ist das verlinkte und beschriebene Szenario im ÖD nur die Spitze des Eisbergs.
Diese und ähnliche Handlungsweisen finden Tag für Tag in kleinem und großem Rahmen statt. Die Mundtotmachung, i.a. durch Mobbing und Umsetzungen erreicht, ist Tagesgeschäft geworden. Nur der Beamte (in geringem Anteil auch der Angestellte), der trotz persönlicher, beruflicher, finanzieller usw. Bedenken die Vorgaben seines Vorgesetzten ausführt und wider besseren Wissens auch "nach Außen" vertritt, wird den nächsten Schritt auf der arg limitierten ÖD-Karriereleiter machen.
In diesem Fall hat das ganze Prozedere erschreckende und fürchterliche Konsequenzen für 20 Menschen gehabt. Im Normalfall bedeutet diese Art der Entscheidungsfindung lediglich Geldverbrennung und allgemeine (persönliche) Unzufriedenheit.
das betrifft angestellte/arbeiter im gleichen maße. kein unterschied.
"unbequeme" arbeitnehmer werden unter druck gesetzt.
Keine Frage. Mir ging es in diesem Fall explizit um den öffentlichen Dienst und die pyramidenartigen Strukturen. Dort sollte im Gegensatz zu anderen Arbeitgebern nicht der betriebliche und persönliche Profit, sondern nur der Nutzen für die Bevölkerung im Vordergrund stehen. Auf dieser Basis eine derartige Entscheidungsfindung zu betreiben ist verwerflich.
„Es gibt nichts Schöneres, als in den Sonnenaufgang zu laufen. Das ist doch ein Vergnügen!“ (W.F.Magath)
- g.
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- Wohnort: Düsseldorf
Re: Loveparade endet in einer Tragödie
sharpo hat geschrieben:zitat:"die Hauptschuld tragen natürlich die Organisatoren, die einen viel zu kleinen Austragungsort mit zu kleinen Aus- und Eingängen gewählt haben. "Wir" Besucher, auch ich wäre nämlich Besucher gewesen, wenn ich 20 Jahre jünger wäre, tragen eine Mitschuld, weil wir bei solchen und anderen Dingen unser Hirn ausschalten, und nicht vorher schauen, ob solche Megaveranstaltungen nicht zu gefährlich sind, was nach Essen und Dortmund durchaus absehbar war. Eine Mitschuld tragen Drängler und Schreihälse. Eine Mitschuld tragen auch die, die über Bochum gelacht haben. Auch hier bin ich wieder mit dabei. Leute wie ich haben den Duisburger OB durchaus einem Druck ausgesetzt - was Schaller und ihn wiederum nicht entschuldigen kann. Es bleibt wohl nur, für die Zukunft aus solchen Tragödien zu lernen, und für Sicherheitsmaßnahmen viel mehr Verständnis zu zeigen."
wie wahr.
wir selbst haben in diesem forum das thema diskutiert...und alle waren der meinung das eine absage nicht in frage kommt.
@Sharpo
Ja, da hast du leider recht. Daran sieht man auch die Doppelmoral in unserer Gesellschaft. Jetzt waren plötzlich alle dagegen und jeder war schon auf einer Loveparade dabei oder kennt genau diesen Tunnel. Ich kannte ihn nicht, ich kannte auch das Gelände nicht. Mir war das auch egal, weil unsere Party erst viel später am Abend war.
@Schorsch
Da bist du ja ein alter Hase im Business! Den Vater mit seinem Kind hab ich auch gesehen. Echt mega! Ich weiß nicht, ob das bei euch in der Szene auch in Mode ist. Es gibt immer einen Helden/Idioten, der sich minutenlang vor die Bassbox stellt!? Einfach verrückt!
@ErnstKuzorraSeineFrauIhrStadion
Dafür verbringt der Musiker viele Wochen im Studio, damit es richtig fetzt und drückt
Ich meinte die Absperrungen vor dem Tunnel, nicht im Tunnel. Die wurden einfach überrannt. Aber das entbindet den Veranstalter auch nicht von der Pflicht für eine bessere Organisation zu sorgen.
Was die Ursache betrifft, hieß es erst, die Toten seien durch einen Sturz von der Mauer gestorben. Gestern abend wurde dann auch gesagt, dass sie alle erdrückt worden seien. Das war mit Ursache gemeint.
The whole thing is based on respect
Respect to the music
Respect to the dj's
Respect to the crowd
And respect to one another
Respect to the music
Respect to the dj's
Respect to the crowd
And respect to one another
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Sprite - Beiträge: 5729
- Registriert: Fr 1. Jun 2007, 14:31
Re: Loveparade endet in einer Tragödie
Schorsch, ein super Beitrag! Hast´mir aus der Seele gesprochen!
- tottitom
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- Registriert: Do 21. Jun 2007, 08:10
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